Neuer Trend in der Tasse: hell gerösteter Filterkaffee Blonde Roast

3 Fragen an Kaffee-Sommelier Benjamin Widegreen

Ein neuer Kaffee-Trend hat Deutschland erreicht: hell gerösteter Filterkaffee. Statt die Kaffeebohnen schwarzbraun zu rösten, bleiben sie nur so lange im Röster bis sie eine goldbraune Farbe haben. Kaffee-Sommelier Benjamin Widegreen erklärt, was es mit dem Filterkaffee-Trend auf sich hat.

Kaffee-Sommelier Benjamin Widegreen.

Warum röstet man den Kaffee auf einmal hell?

Es ist schon seit einigen Jahren zu beobachten, dass sich in der Kaffeebranche etwas bewegt. Der Trend zu hellen Röstungen setzt sich inzwischen immer mehr durch. Gerade im Bereich der Premium Kaffees ist das zu beobachten. Da ist es nur logisch, dass wir mit dem Tchibo Blonde Roast ein Kaffee anbieten, der durch die spezielle Röstung ein helleres Bohnenbild abbildet, als bei traditionellen Filterkaffees. Es ist allemal ein spannendes Erlebnis einen Kaffee zu trinken, der nicht nur anders aussieht, sondern auch komplett anders schmeckt. Es steht die Geschmacksvielfalt der jeweiligen Kaffeebohnen im Mittelpunkt. Helle Röstungen sind häufig hoch aromatische, komplexe Kaffees. Das macht richtig Spaß!

 Hell geröstet und sanft im Geschmack.

Wie schmeckt ein hell gerösteter Filterkaffee?

Je dunkler ein Kaffee geröstet ist, desto stärker schmeckt man die Röstaromen. Man kann auch dunkle Aromen schmecken, wie zum Beispiel Schokolade oder Nuss. Häufig werden dann aber andere Geschmackseindrücke davon überdeckt. Das kennt man gerade beim Espresso. Bei hellen Röstungen stehen aber eben diese im Mittelpunkt. Plötzlich nimmt man Fruchtnoten oder blumige Aromen wahr. Nicht selten sind die Kaffees auch von einer leichten Süße geprägt. Hier wird die komplette Vielfalt der Aromen geboten. Ein richtiges Erlebnis. Neulich habe ich einem Bekannten den Tchibo Blonde Roast zum Probieren aufgebrüht. Seine Reaktion war eindeutig: „So kann Kaffee auch schmecken? Das mag ich!“

Der Blonde Roast ist als Ganze Bohne oder frisch gemahlen erhältlich.

Wie bereitet man diesen Filterkaffee am besten zu?

Ich persönlich bevorzuge die Zubereitung mit dem Porzellan-Handfilter. Dafür am besten den Papierfilter mit heißem Wasser durchspülen, um den Eigengeschmack des Papierfilters zu verringern. Für zwei Tassen Kaffee (also ca. 250 ml Wasser) zwei gehäufte EL Kaffeemehl (das sind ca. 14 g) in den Filter geben und mit 94°C heißem Wasser befüllen bis das Kaffeepulver 1 cm bedeckt ist. Mein Tipp: Wenn man kein Thermometer zur Hand hat, kann man einfach Wasser aufkochen und dann die Kanne 1 Minute mit offenen Deckel stehen lassen, bevor man aufbrüht. Das Kaffeemehl ca. 30 Sekunden aufquellen lassen und anschließend das restliche Wasser in kreisenden Bewegungen übergießen. Wer keinen Handfilter hat, kann auch die Filterkaffeemaschine nutzen oder eine Siebstempelkanne.

Tchibo bietet den hell gerösteten Filterkaffee-Trend für Zuhause an.

Ist das noch Kaffee? Probieren Sie selbst. In allen Tchibo Filialen kann jeder den neuen Filterkaffee gratis probieren. Schauen Sie also gern bis zum 25. März vorbei. Tchibo lädt zum Kaffee ein.

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2 Kommentare zu „3 Fragen an Kaffee-Sommelier Benjamin Widegreen

  1. Niklas

    Klasse Artikel. Das mit dem Durchspülen des Filters war für mich neu. Werde ich mal ausprobieren, ob sich da ein Unterschied schmecken lässt.

    Lg

  2. Tobias

    Ich habe letzte Woche den Tchibo Blonde Roast Kaffee ausprobiert und muss sagen ich war positiv überrascht. Fand es interessant, wie “anders” er doch schmeckt. Meine tägliche Tasse Kaffee wird aber dennoch weiterhin von dunkel gerösteten Kaffeebohnen kommen :)

    Viele Grüße

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