Social Media Praktikum: twittern statt kopieren

„Ich mache ein Praktikum bei Tchibo im Bereich Social Media.“ „Ach so, dann betreust du die Tchibo Facebook Seite!?“ – So oder so ähnlich begann fast jedes Gespräch in den letzten sechs Monaten, wenn mich meine Freunde fragten wo und in welchem Bereich ich mein Praktikum absolviere. Die Verknüpfung von Facebook und Social Media liegt da natürlich nahe, aber: Social Media in der Abteilung Corporate Communications bei Tchibo bedeutet vor allem Twitter, Blog und Monitoring. Was sich wiederum genau hinter diesen Schlagwörtern verbirgt, lernte ich in meinen sechs Monaten bei Tchibo intensiv kennen. Dabei war mir eines schnell klar: Hinter den verschiedenen Social Media Präsenzen von Tchibo stecken viel Kreativität, redaktionelle Arbeit und Kommunikation über die eigene Abteilung hinaus. Jede Woche öffnet sich dafür eine neue Kiste voller bunter Themen (Zitat meiner Betreuerin Sandra Coy!), die nur darauf warten journalistisch aufbereitet zu werden – das gibt es nur bei Tchibo!

Der 'Blog' aus Kaffeebohnen: Neben Beiträgen rund um das Thema Kaffee bietet Tchibos 'bunte Kiste' jede Menge Material für ganz unterschiedliche Blogstories. Ein Blick hinter die Kulissen

Während ich gerade zu Beginn meines Studiums praktische Erfahrung im Bereich Journalismus gesammelt hatte, führte mich mein Weg daraufhin über Praktika mit den thematischen Schwerpunkten internationale Politik und Kultur, schleßlich zu der Frage, welcher Einblick mir noch in die Arbeitswelt fehlte. Hinter die Kulissen eines Unternehmens hatte ich noch nie geschaut! Und so kam ich zu Tchibo, wo sich ab April dieses Jahres für mich alles um twittern, bloggen und monitoren drehte – immer begleitet von Kaffeeduft und inmitten eines tollen Teams.

'Farbe steht mir' war das Motto unserer 2. Blogparade: 10 Modebloggerinnen versuchten sich im Colour Blocking. Auf dem Bild ist die Gewinnerin (Schokofee) zu sehen. Von Fashion über DIY bis hin zu Gaumenfreuden

Neben dem Unterstützen bei der redaktionellen Betreuung des Tchibo Presse Twitteraccounts und des Corporate Blogs kümmerte ich mich vor allem um die Blogger Relations. Nachdem sich die erste Blogparade – der Cupcake Contest – als voller Erfolg entpuppt hatte, sollte an diesem angeknüpft werden. Blieb nur die Frage, welche Themenwelten sich am besten für vergleichbare Aktionen eignen!?
Für mich hieß es Modebloggerinnen zu finden, die sich im Colour Blocking versuchen sollten, Nähspezialistinnen etwas Kreatives aus Stoffen und Co. zaubern zu lassen und Foodblogger dafür zu gewinnen ihr Können unter dem Motto „Steakhouse“ unter Beweis zu stellen. Alle drei Blogparaden waren eine Herausforderung für sich und hätten – dank Tchibos bunter Themenkiste – nicht unterschiedlicher sein können. Unseren Bloglesern scheint jede Parade für sich ganz besonders gefallen zu haben.

Ich selbst stand bei der Blogparade N°3 nicht am Herd. Stattdessen stellten 11 Foodblogger ihr Können unter Beweis. Auf dem Bild sieht man das Gewinnergericht: Fleischerei Freeses Rumpsteak mit Ratatouille-Gemüse in Blätterteig.

Social Media Monitoring

Wie ich das beurteilen kann? An dieser Stelle kommt das bereits erwähnte Monitoring, sprich das Beobachten, Analysieren und Auswerten unserer Social Media Kanäle ins Spiel, welches genauso wie Blog und Twitter zu meinem Tagesgeschäft als Praktikantin gehörte. Die monatliche Auswertung der Performance des Blogs entwickelte sich schnell zu einer meiner liebsten Aufgaben, welche im letzten Monat seinen krönenden Abschluss fand: Denn mit den Gaumenfreuden à la Steakhouse Art konnten wir den Erfolg des Cupcake Contests sogar noch toppen!

Mein Fazit: So bunt wie die Themenkiste bei Tchibo sind auch die Aufgaben als Social Media Praktikantin. Der Blick hinter die Kulissen hat sich gelohnt – und das weit über das verbesserte Know-How im Bereich Kommunikation 2.0 hinaus!

Marit Langheim

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4 Kommentare zu „Social Media Praktikum: twittern statt kopieren

  1. Svea

    Das klingt in jedem Fall ziemlich spannend und vielseitig. Das ist leider nicht selbstverständlich viele Unternehmen sind nicht so fortschrittlich und muten Praktikanten oft nur stupide Routinearbeiten zu.
    Dir eine tolle Zeit.

  2. Sabine v. d. Weihnachtsbloggerei

    Das hört sich ja wirklich interessant an. Nicht nur interessant, sondern auch nach einer ganzen Portion Spaß! Praktika in dieser Form gab es “zu meiner Zeit” noch nicht, da durfte man dann wirklich nur am Kopierer stehen oder ähnlich “sinnvolle” Aufgaben erledigen!

  3. winzieee

    Das klingt nach einem tollen Praktikum. Leider bin ich mit meinem Studium der Medienwirtschaft noch nicht ganz so weit. Aber vielleicht wird auch dann ein Social Media Praktikum angeboten – ich würde mich freuen, denn hinter dem Kopierer möchte ich auch nicht stehen. ;)

  4. Markus

    Freut mich, dass du gute Erfahrungen mit deinem Praktikum gemacht hast. Ich finde es sollte heutzutage selbstverständlich sein, dass man NICHT nur zum Kaffee holen da ist. Ich muss für mein Studium einen Praktikumsbericht schreiben, und bin sehr froh, dass ich da mehr reinschreiben kann als Kaffee. Wobei das bei Tchibo natürlich ein bisschen anders ist, da wäre es eher seltsam, wenn das Wort Kaffee NICHT im Bericht auftaucht :)

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