Video: Kaffee Ernte in Guatemala

Wer schon in Guatemala zu dieser Jahreszeit unterwegs war, kennt vermutlich den leicht süßlichen Geruch. Er stammt von den fermentierenden Kaffeekirschen. Denn von Januar bis Anfang März ist Erntezeit: Rot und prall hängen die Kirschen an den Arabica Kaffeesträuchern Guatemalas. Nach wir vor werden die Kirschen per Hand gepflückt. Nicht nur, weil die Hänge sehr steil sind, sondern auch weil die Früchte unterschiedlich reifen. Stets hängen rote, gelbe und grüne gleichzeitig an den Ästen. Nach dem Pflücken folgt der komplizierte Prozess der Weiterverarbeitung. Das Fruchtfleisch, die sogenannte Pulpa, wird vom Kern getrennt. Dieser Fermentationsprozeß verursacht den beschriebenen süßlichen Geruch. Doch bevor ich noch viel erzähle: Anbei das Video meines Kollegen Andreas Christmann!

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6 Kommentare zu „Video: Kaffee Ernte in Guatemala

  1. Sammy

    Mir hat der Film sehr gut gefallen. So viel Arbeit für knapp 4 Minuten Film, wer hätte das gedacht? Macht bitte weiter so.

    Schön wäre auch mal ‘ne Reportage von Asiatischen Kaffeebauern.

  2. Sandra Coy
    Sandra Coy

    Hallo Sammy,
    in Asien kaufen wir auch Kaffee – dort liegt allerdings nicht unser Schwerpunkt. Doch Jan oder Andreas werden sicher bald einen Bericht aus Asien liefern!

  3. Ralph

    Guten Tag zusammen,
    morgens trinke ich für mein Leben gern, zwei Tassen Kaffee. Nur ist mir bisher Guatemala als Kaffee Lieferant nicht aufgefallen. Aufgrund dieses Artikels und des Videos, werde ich den Kaffee aus Guatemala mal probieren.
    Lg Ralph

  4. Jan Wagenfeld
    Jan Wagenfeld

    Hallo Ralph,
    na dann wird es Zeit für unseren Guatemala Grande! Schreiben Sie uns gerne Ihr geschmackliches Urteil, wenn gekostet!

  5. Thorn

    Was passiert eigentlich mit der Pulpa, wenn diese vom Kern getrennt wurde?

  6. Sandra Coy
    Coy, Sandra

    Das Fruchtfleisch der Kaffeekirschen (spanisch:pulpa) verrottet unter den
    herrschenden Klimaverhältnissen sehr schnell. Häufig wird die Pulpa als
    eine Art Dünger wieder unter die Kaffeebäume gestreut. Professionell arbeitenden Bauern versetzen die Pulpa sogar mit Würmern und Bakterien damit daraus hochwertigerer Dünger wird.

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