Die ganze Wahrheit!

Mein Praktikum bei Tchibo: Top oder Flop?

Johanna am Arbeitsplatz 6 Monate, 27 Wochen, 135 Arbeitstage oder 1.080 Stunden: das war mein Praktikum bei Tchibo. Ach ja, nicht zu vergessen: ca. 85 Liter Kaffee (das entspricht 2-3 Tassen pro Arbeitstag). Klingt nach einer einfachen Zusammenfassung, oder? Aber dabei möchte ich, Johanna, es natürlich nicht belassen. Stattdessen ermögliche ich euch heute einen Blick über den Tassenrand hinaus und erzähle euch, was meinen Praktikumsalltag tatsächlich geprägt hat.

Am Ende gilt es zu klären: Praktikum bei Tchibo- Daumen hoch, oder Daumen runter?

9:00 Uhr: Der Tag startet – wie sollte es anders sein – mit einem Kaffee (lecker und umsonst, top!). Ich setze mich an meinen Schreibtisch in der Presseabteilung (Corporate Communication) und lese als erstes einmal den Pressespiegel. Das ist eine Auswahl an Artikeln, die in den letzten 24 Stunden über Tchibo erschienen sind. Das Besondere bei uns in der Abteilung: über die Auswahl an Artikeln hinaus haben wir auch Zugriff auf alle anderen Artikel, in denen Tchibo erwähnt wurde – wir sind also immer up to date. Außerdem haben wir eine scheinbar endlose Zeitschriftensammlung. Für neugierige Menschen wie mich eindeutig ein Daumen hoch!

Zeitschriften-Paradies

10:30 Uhr: Ich habe die Aufgabe bekommen, einen Artikel für das Tchibo Intranet zu schreiben und versuche, Mitglieder der Tchibo eigenen Laufgruppe „Early Birds“ zu erreichen. Die Gruppe trifft sich immer mittwochs und freitags um viertel nach 7 zum Frühsport und feiert in meinem Praktikumszeitraum 40-jähriges Jubiläum. Auch wenn ich durchaus der Meinung bin, dass dieses Thema im Intranet Erwähnung finden sollte, tue ich mich seit Beginn meines Praktikums schwer damit, jemanden aus der Gruppe zu erreichen. Den Vorschlag, auch mal um 7 Uhr zu kommen, finde ich nämlich irgendwie nicht so gut. Nicht jeder ist eben ein Early Bird. – Daumen runter!

12:00 Uhr: Mittagessen! Auch in der Kantine gibt es Dinge, die man einfach wissen sollte. Und ja: es fällt auf und ist peinlich, wenn man sich nicht auskennt. Zunächst einmal sind da die vielen Möglichkeiten: 2 verschiedene Menüs, Live Cooking, ein vegetarischer Bratling, eine Salatbar, fertige Salatschälchen, Nachtisch… Damit man nicht im Kantinenchaos untergeht, lohnt sich vorher ein Blick auf den Speiseplan (übrigens die am häufigsten geklickte Seite im Intranet). Richtig süß finde ich, dass der erste, der sein Essen hat, immer schon mal Wasser für alle holt. Wenn man sich also in der längeren Schlange anstellt, hat man danach immerhin schon mal ein Glas Wasser am Tisch stehen, und muss sich nicht auch noch darum kümmern. – Daumen hoch!

12:30 Uhr: Time for Coffee – schon wieder! Auch das gehört bei Tchibo einfach dazu: nach dem Mittagessen lassen wir uns an der Kaffeebar, die jeden Tag von 12-14 Uhr geöffnet ist, einen frischen Kaffee zubereiten. Mein Favorit: Latte Macchiato. – Daumen hoch!

Latte Macchiato frisch von der Kaffeebar

13:30 Uhr: Als kleinen Verdauungsspaziergang mache ich mich auf den Weg zur hauseigenen Post, um Produktmuster an einen Journalisten zu verschicken. Aus dem „kleinen Spaziergang“ wird bei uns jedes Mal eine kleine Weltreise, weil die Post in einem anderen Gebäude und generell so weit weg ist, wie eine andere Abteilung bei Tchibo nur weg sein kann. Und das, obwohl wir so oft dorthin müssen … Daumen runter!

15:00 Uhr: Mit meiner lieben Mitpraktikantin Lotta mache ich mich auf den Weg in das Tchibo Freizeitzentrum (im Tchibo Keller versteckt sich tatsächlich so einiges: ein Fitnessstudio, eine Sporthalle und ein Squashcourt, ein Schwimmbad mit Sauna, Billiard- und Kicker-Tische und sogar eine Kegelbahn). Wir treffen uns mit der Tchibo Yoga-Lehrerin, um einen Blogbeitrag zu produzieren. Flop: ich bin leider mit Muskelkater in den Tag gestartet – deswegen konnte ich das Faszientraining nicht 100%ig schmerzfrei genießen. Ansonsten gibt’s für die Aktion aber natürlich einen Daumen hoch. Und ein Dankeschön an unsere Abteilung, dass ihr uns so viel Freiheit gelassen habt und wir unsere eigenen Ideen im Tchibo Blog verwirklichen konnten.

Yogastunde

16:00 Uhr: Zurück am Schreibtisch habe ich den Blogbeitrag verfasst und Sandra (meine Chefin) liest ihn gegen. Nach ein paar Änderungen ist sie „fein damit“ (auch ein Ausdruck, an den ich mich erst gewöhnen musste). Danach mache ich mich noch an die letzten Vorbereitungen für ein Presseevent, das am Abend stattfindet. Dafür brauchen wir noch ein paar Muster und einige Kleinigkeiten, wie Stifte und Papier. Dazu geht’s in meine persönlichen Lieblingsräume: das Musterlager (da kann man rausfinden, welche Produkte es in ein paar Wochen gibt) und den Materialraum (unser eigener kleiner Schreibwarenladen). – Daumen hoch!

18:00 Uhr: Wir fahren zum Mindspace am Rödingsmarkt, wo unser Presseevent zum Thema Sharing Economy stattfindet. Eindeutig ein Highlight meines Praktikums! Da lerne ich nicht nur Joschka Fischer und Sweelin Heuss (Greenpeace) kennen und wechsle ein paar Worte mit unserem CEO, ich habe vor allem auch einen tollen (fast letzten gemeinsamen) Abend mit meinen Mitpraktikantinnen Lotta und Daniela. Auch an euch beide ein riesen Dankeschön – ohne euch wäre mein Praktikum nicht das gewesen, was es war.

Daniela, Lotta und ich beim Presseevent

Von mir gibt es dafür insgesamt auf jeden Fall einen Daumen hoch! Und wenn auch euch der eine Tag bei Tchibo nicht gereicht hat, dann könnt ihr euch hier durch die spannendsten Ereignisse aus meinem halben Jahr bei Tchibo klicken:

Einen ganz lieben Dank an Sandra Coy und die gesamte Tchibo Presseabteilung für eine spannende und lehrreiche Zeit bei Tchibo!

 

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