Corporate Volunteering

Tchibo Flüchtlingshilfe: Kinder essen Waffeln, Mütter springen Seil

Was machen wir bei Tchibo eigentlich den ganzen Tag? Arbeiten und Kaffeetrinken? Ja, klar. Regelmäßig wagen wir uns aber auch vor die Tür. Zum Beispiel zu Corporate Volunteering Einsätzen bei unserem Kooperationspartner, der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der Hamburger Sportallee. Jetzt war es wieder soweit: Gemeinsam mit 27 Kollegen habe ich das Seil geschwungen, Waffeln verkostet, Kaffee gebrüht, gebastelt und gekegelt. Es war schön!
Statt zu arbeiten, ging es für Lena Kochan aus der Personalabteilung in die Bastelstunde!

Nicht nur für die Kinder der Fördern und Wohnen Unterkunft (“f&w”) an der Sportallee in Hamburg war das von uns organisierte Spielfest eine willkommene Abwechslung. Auch wir kamen begeistert von unserem Einsatz zurück! „Ich bin beein­druckt über die Offenheit und das mir entgegen gebrachte Vertrauen der Kinder, mich mit einer Selbst­ver­ständ­lichkeit an die Hand zu nehmen, sich von mir helfen zu lassen, zu toben und zu lachen. Es war eine Berei­cherung für mich und öffnet einem mal wieder die Augen für die wirklichen Probleme,“ sagt Yvonne aus unserer Buchhaltung.

Und wirklich: die Kinder haben uns mit offenen Armen empfangen und kannten keine Grenzen, was Phantasie und Spaß im Spiel angeht. Egal ob Seilspringen, Kinderschminken, Ballspielen, Schwungtuch schwingen oder Dosenwerfen – alle kam gut an. Eva, Kollegin aus dem Bereich Consumer Operations, meint: „Ich konnte mich danach zwar kaum noch auf den Beinen halten, aber der strah­lenden Kinderaugen wegen mache ich immer wieder gerne mit!“ Ich persönlich habe mich über die Offenheit und Freude der Eltern gefreut. Eine Mutter wollte sogar unbedingt über das Seil springen, leider ist sie an ihren Pantoffeln gescheitert. Andere Mütter machten es sich beim Kaffee gemütlich. Was wir insofern mitgenommen haben: Künftig auch Programm für Frauen anzubieten (sie wünschen sich Tanznachmittage, da müssen wir alledings noch üben…) – und für Jungs ab 14,15 Jahren.

28 Tchibo Mitarbeiter haben einen Nachmittag in der Fluechtlingsunterkunft verbracht.

In der Erstauf­nah­me­ein­richtung des städti­schen Unter­nehmens Fördern und Wohnen leben ca 280 Geflüchtete, meist Familien, aber auch allein­rei­sende Männer und Frauen aus mehr als 15 verschie­denen Ländern. Die Herkunft der Bewoh­ne­rInnen ist breit gefächert, sie kommen u.a. aus Syrien, Afgha­nistan, Tschet­schenien, Mazedonien, Ghana, Serbien oder dem Irak. Die Unter­kunft ist frisch renoviert und wird seit Ende Juli 2017 wieder bewohnt. Es gibt einen Kindergarten, Schulräume, Bastel- und Spielegruppen für die Kinder und einen Spielplatz zum Austoben. Auch für eine psychologische Betreuung ist gesorgt. Zudem werden Deutschkurse für die Bewohner angeboten. Zu unserer Überraschung hatten die Kinder jedoch kaum Verständigungsprobleme und sprachen sehr gutes Deutsch.

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