Ipanema Coffee Farm: 2 Millionen Sack Kaffee aus Brasilien exportiert

Wir feiern den 2.000.000 Sack Ipanema Kaffee! In Brasilien und in Hamburg. Oi! Tudo bem? Ich heiße Markus Meusburger und war bis 2014 für Tchibo in der Zentrale in Hamburg tätig. Seit drei Jahren lebe ich in Brasilien und arbeite auf der Farmgruppe Ipanema Coffees, an der Tchibo beteiligt ist. Ich möchte heute vom ersten Kaffeeexport berichten und eben vom 2 Millionsten Sack.

Jan Wagenfeld und Markus Meusburger halten sinnbildlich den 2.000.000sten Kaffeesack aus Brasilien in den Händen

Jan Wagenfeld und Markus Meusburger halten sinnbildlich den 2.000.000sten Kaffeesack aus Brasilien in den Händen

Der 13. September 1991 war ein Meilenstein in der Geschichte von Ipanema Coffees. An diesem Tag wurde das erste Mal Kaffee exportiert. Tchibo war Teil dieses besonderen Ereignisses und hat die ersten 3.000 Sack erhalten. Warum das so besonders ist? Erfahren Sie weiter unten.

26 Jahre später jedenfalls hat Ipanema Coffees erneut ein ganz besonderes Ereignis zu feiern: Gerade wurde der 2.000.000ste Sack (je 60 kg) „Specialty Coffee“ in der Firmengeschichte expandiert. Specialty Coffees werden all jene Kaffees genannt, die laut SCAA +80 von insgesamt 100 Punkten erreichen. Specialty Coffees wachsen in der Regel unter begünstigten Klimabedingungen und lassen sich von „normalen“ Kaffees aufgrund ihres Tassenprofils, ihrem vollem Geschmack unterscheiden.

Unsere neue Rarität ist da: Fazenda Ipanema aus Brasilien – ab dem 30.10.2017 in den Tchibo Filialen und Online erhältlich.

Unsere neue Rarität ist da: Fazenda Ipanema aus Brasilien – ab dem 30.10.2017 in den Tchibo Filialen und Online erhältlich.

Und erneut ist es der langjährige Kunde und Shareholder Tchibo, der dabei eine bedeutende Rolle spielt. Tchibo darf sich über den Jubiläumssack freuen. „Es ist für uns eine besondere Freude, den 2 Millionsten Kaffeesack in den Händen zu halten“, sagt Jan Wagenfeld, Director Coffee Quality bei Tchibo. „Zugleich ist es ein Ansporn mit der Ipanema die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen“.

Für Ipanema Coffees ist es aus mehreren Gründen ein Grund zur Freude. Kaffeehandel war bis Ende der 1980er Jahre streng von der Regierung kontrolliert und reguliert. Nur wenige Exporteure und Produzenten hatten die Erlaubnis, Kaffee direkt zu exportieren. Die Qualitäten waren schlecht, da für jede Qualität von der Regierung derselbe Preis gezahlt wurde und somit keine Motivation für die Produzenten bestand, diese zu erhöhen. Erst Ende der 80er Jahre wurde der Handel liberalisiert und eröffnete neue Chancen für Produzenten wie Ipanema Coffees. Zu dieser Zeit entstand auch die Specialty Coffee Bewegung, die Ipanema Coffees maßgeblich vorangetrieben hat. Gemeinsam mit 11 brasilianischen Produzenten hat IC die BSCA (Brazilian Specialty Coffee Association) gegründet (1991). Ihr Ziel: stets die Kaffeequalität zu verbessern.

Heute hat Ipanema Coffees Kunden in mehr als 25 Ländern der Welt, die meisten davon seit vielen Jahren. Darunter auch Tchibo, ein treuer Kunde und Partner der ersten Stunde. Von dieser Farm hat Tchibo schon einige Kaffeespezialitäten bezogen – und die nächste wird gerade im Zuge des 2.000.000sten Kaffeesack in Hamburg veredelt: die Tchibo Privat Kaffee Rarität Fazenda Ipanema. „Probieren Sie unbedingt unsere neue Rarität“, rät Jan Wagenfeld, „denn durch die Lage inmitten des Kaffeegürtels nahe dem Äquator bestehen hier in Brasilien besondere klimatische Bedingungen, bei denen die Arabica Bohnen den so typischen sanften Geschmack entwickeln“. Die neue Rarität ist ab dem 30. Oktober in allen Tchibo Filialen und im Online-Shop limitiert erhältlich. Der Filterkaffee schmeckt samtig mild mit einem Hauch von Haselnuss.

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1 Kommentare zu „Ipanema Coffee Farm: 2 Millionen Sack Kaffee aus Brasilien exportiert

  1. Sven George

    Hey Tschibo ist echt klasse! Könnte aber mal wieder eine Modernisierung gebrauchen. So einige neue Angebote zur Umsatzsteigerung die den Kunden Freude machen. Ein WIN-WIN-WIN-WIN Situation für alle schaffen, dann wird das Unternehmen erfolgreicher.

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