Filialdamen erzählen (1)

Kaffeeklatsch mit Simone Mix – Filiale Berlin Kurfürstendamm

Sie sind die Seele unseres Unternehmens und mit Herzblut dabei: die Tchibo Filialdamen. In unserer neuen Miniserie plaudern unsere Kolleginnen aus dem Verkauf. Wir starten mit Simone Mix, Filialleiterin im Tchibo Shop am Berliner Ku’damm und schon seit 21 Jahren an Bord! 

Simone Mix, Filialleiterin im Tchibo Shop am Berliner Kurfürstendamm

Hallo, ich bin Simone Mix, aber meine Kolleginnen nennen mich nur Mixi. Vor 21 Jahren hab ich hier bei Tchibo (damals noch Eduscho) angefangen und mittlerweile ist meine Arbeit auch zu meinem Hobby geworden. Zum einen, weil Tchibo süchtig macht. Meine Kollegin Ulrike und ich sind die ersten im Unternehmen überhaupt, die eine goldene Privat Card bekommen haben. Wir beiden haben immer die meisten Bohnen (Punkte), aber wir kaufen auch immer für die ganze Familie ein. Und zum anderen, weil wir hier in der Filiale am Ku’damm eine große Familie sind, eine sehr multikulturelle Familie. Afghanistan, Türkei, Kroatien, Iran, Deutschland, Polen: Hier ist alles vertreten. Wir sind auch eine der wenigen Filialen, die tatsächlich einen männlichen Mitarbeiter haben – unserer Meinung nach mit Abstand den Hübschesten!

Und gerade dadurch machen die kuriosen Erlebnisse, die einem im Alltag so passieren, auch noch viel mehr Spaß. Wir haben da einen lieben weißhaarigen älteren Herrn, der immer schon von der Tür hereinruft: „Ahh, da ist ja meine Süße“, womit er dann mich meint. Oder meine lustigste Reklamation: Vor ein paar Jahren kam eine Frau in die Filiale, die von ihrer Mutter säckeweise orginal verpackte Tchibo Ware geerbt hatte. Sie wusste nicht was sie damit machen sollte und fragte, ob sie das zurückgeben kann.

Was ich unhöflich finde? Wenn Menschen vor mir am Tresen stehen und die Sonnenbrille aufhaben oder telefonieren. Und dann nur eben einen “Brasil” zu mir rüber rufen. Doch die allermeisten Kunden sind nett, wie “unser” Kinderarzt. Wenn er in die Filiale kommt, erhält jede von uns immer ein Stück Schokolade oder ein Bonbon. Das muss der immer noch so drin haben als Kinderarzt.

Als ich im Mai auf meiner silbernen Hochzeitreise in Rom war, kam ich an einem Café vorbei und die Mädels da hinterm Tresen haben geschnattert, gelacht und Spaß gehabt. Als ich mir das ein Weilchen angesehen hatte dachte ich so bei mir: „Das ist ja wie bei uns“. Und das ist auch tatsächlich so und zwar jeden Tag. Egal wie stressig es mal ist, man wirft sich dann doch zwischendurch eine lustige Sache rüber, quatscht und lacht zusammen. Als Filialleiterin und Kollegin bin ich sehr stolz auf die Leistung, die jeder Einzelne hier erbringt.

 

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