Wir sind quasi Weltmeister!

Tchibo drittgrößter Anbieter von Bio-Baumwolle weltweit

Wir sind – fast – Weltmeister! Schon zum dritten Mal in Folge dürfen wir uns auf das Siegertreppchen der größten Bio-Baumwoll-Anbieter weltweit stellen. Platz 2 im Ranking von WWF, Platz 3 laut „2017 Preferred Fiber & Materials Report“ der gemeinnützigen Organisation Textile Exchange. Ein Grund zum Feiern? Für Tchibo, ja. Für die Welt? Nicht unbedingt. Denn weltweit ist Anbau von Bio-Baumwolle sogar rückläufig.

Eine Hand voll Baumwolle

Zahlen & Fakten: Warum der Einsatz von Bio-Baumwolle so wichtig ist

Üblicherweise ist der Anbau von Baumwolle sehr ressourcenintensiv und besonders im Bereich des konventionellen Anbaus häufig weder umwelt- noch sozialverträglich. Darum ist für Tchibo die Beschaffung von Baumwolle aus nachhaltigen Quellen alternativlos. Hier ein paar Zahlen:

  • Die von Tchibo verwendete nachhaltige Baumwolle in 2016 entspricht einer Anbaufläche von 55.000 Fußballfeldern.
  • Gegenüber dem konventionellen Anbau konnten knapp 30 Milliarden Liter Wasser eingespart werden – damit hätte man 11.500 Olympia-Schwimmbecken füllen können.
  • Gespart wurde auch an Pestiziden: 3,5 Millionen Kilogramm chemischer Pestizide – das entspricht einer Menge von 24.000 Fässern Rohöl.

 

Bio-Baumwolle ist mit 0,4% nur sehr eingeschränkt am Weltmarkt verfügbar

80 % aller Tchibo Baumwoll-Textilien stammen aus nachhaltigem Anbau, bis 2020 sollen es 100% sein. Das ist eine Herausforderung, erklärt Nanda Bergstein, Head of Vendor Relations and Sustainability Non Food. „Nachhaltige Baumwolle ist weiterhin am Markt nur eingeschränkt verfügbar. Wir bemühen uns daher, den nachhaltigen Anbau vor Ort zu fördern und die Nachfrage gleichzeitig weiter zu stärken. Zusätzlich gibt es jedoch im nachhaltigen Baumwollsektor allgemein – aber auch im speziellen im Bio-Baumwollbereich – verschiedene Herausforderungen, an denen wir als Sektor gemeinsam arbeiten müssen.“

Tatsächlich ist der Anteil an Bio-Baumwolle beim weltweiten Baumwollanbau weiterhin sehr gering, während die Nachfrage stetig wächst. Fehlendes Know-How, mangelnde Saatgutverfügbarkeit oder weiterhin nicht ausreichende Transparenz können Ursachen sein. Zudem sind Initiativen und Projekte im Sektor bislang wenig miteinander vernetzt. Damit sich dies ändert, engagiert sich Tchibo bei der Multi-Stakeholder Initiative Organic Cotton Accelerator (OCA), an der große namhafte Bekleidungsunternehmen teilnehmen. Das Ziel: Gemeinschaftlich einen weltweit prosperierenden Baumwoll-Sektor aufzubauen. Denn von diesem profitieren alle, vom Farmer bis zum Verbraucher.

80 % aller Tchibo Baumwoll-Textilien stammen aus nachhaltigem Anbau

Der größte Anteil der von Tchibo verwendeten Baumwolle stammt aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft und ist nach dem Organic Content Standard zertifiziert.

Als Mitglied der gemeinnützigen Organisation Textile Exchange, die den Anbau und Absatz von Bio-Baumwolle weltweit fördert, nutzt Tchibo hierbei den Organic Content Standard (OCS). Seit 2015 wird auch das Angebot von GOTS-zertifizierten Bio-Baumwoll-Textilien kontinuierlich ausgeweitet. Zudem unterstützt das Hamburger Handelshaus die Initiative Cotton made in Africa (CmiA) der Aid by Trade Foundation, in dem es Cotton made in Africa Baumwolle abnimmt und sich an Bildungsprojekten beteiligt.

Über die Kooperation mit internationalen Organisationen hinaus baut Tchibo auch eigene Partnerschaften zu nachhaltigen Baumwollprojekten auf und schafft damit mehr Transparenz in der Lieferkette, wie mit dem Appachi-Eco-Logic-Project in Südindien.

 

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