Elefant Josy hat ein neues Zuhause

Kennen Sie das? Sie ziehen x-mal um und nirgends sind Sie wirklich zuhause?

Mir ging das ganz schön lange so. Obwohl ich wirklich gerne umhergereist bin. Und es hat mir auch immer großen Spaß gemacht, vielen sympathischen Menschen eine Freude zu bereiten, wenn ich Sie vor Ort in den Supermärkten besucht habe. Warum das mein Job war? Weil alle wissen sollten, dass der Tchibo Privat Kaffee besonders lecker ist und aus nachhaltigem Anbau kommt – zum Beispiel aus meiner Heimat Kenia. Vielleicht kennen Sie mich ja: Das auf der Verpackung des „African Blue“, das bin ich.

Irgendwann aber kam der Zeitpunkt, an dem ich nicht mehr reisen wollte. Denn ich musste immer früh los – um 6.00 Uhr startete nämlich der Arbeitstag. Nach drei Tagen Dienst fuhren wir spät abends direkt zum nächsten Markt. Eine harte Zeit, denn ich hatte keine freien Tage und arbeitete auch am Wochenende.

Mit der vielen Reiserei wurde ich unzufrieden und das habe ich meinem Tchibo Freund Wilfried auch gesagt. Wilfried zeigte großes Verständnis und setzte sich mit dem Tchibo Facebook Team zusammen, um für mich ein ständiges Zuhause zu finden.

Das Schönste an der Arbeit war, wenn ich es geschafft habe, den Menschen vor den Tchibo Regalen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Deshalb habe ich mir gewünscht, an eine gemeinnützige Organisation vermittelt zu werden.

Auf Facebook haben die Kollegen dann nach einem neuen Zuhause für mich gesucht. Viele Anregungen, Elefantenwünsche und Bewerbungen gingen per E-Mail ein. Die Tchibo Facebook Freunde haben sich gefreut und „Gefällt mir“ geklickt, weil ich nach einem neuen Zuhause suche. Unglaublich viele Menschen haben mitgeholfen und mein Bild mit dem Gesuch mit ihren eigenen Freunden geteilt. Mit einigen wenigen Bewerbern hat die Facebook Redaktion dann telefonischen Kontakt aufgenommen. Auch die lieben Leute vom Haus Regenbogen aus Oldenburg waren dabei. Die hatten mir persönlich einen ganz freundlichen Brief geschrieben. In dem stand, wer sich über mich besonders freuen würde: Nämlich 60 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderungen und viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Auch, dass sie eine große Freundin wie mich gut gebrauchen könnten und überzeugt sind, dass ich mich in ihrem kunterbunten Haus wohl fühlen würde. Dann haben sie mich noch zu ihrem Fest am Weltkindertag eingeladen, auf dem ich „die Welt bereisen“ könne und mir versichert, dass ich auch in der Nacht immer jemanden haben werde, der auf mich aufpasse.

Alles das und noch ein Quäntchen Bauchgefühl mehr haben dazu geführt, dass ich mich auf den Weg nach Oldenburg gemacht habe.

War das ein bunter Empfang, kann ich Ihnen sagen! Ich bin froh, nun hier zu sein. Und auch zu bleiben. Ich bin im Garten, habe Schatten durch die Bäume, die Kinder winken mir zu und lächeln und zwischendurch gibt’s auch mal eine Regendusche. Aber das macht mir gar nichts, denn ich fühle mich wohl und bin glücklich, ein Zuhause gefunden zu haben. Endlich!

Viele Grüße, Ihre Elefantin Josy

 

 

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