Wohntrends aus Naturmaterialien Bambus, Akazie, Jute & Wasserhyazinthe

3 Blogger-Tipps zum grüner Wohnen

Jasmin vom Blog Elbmadame Ich bin Jasmin Tschechne aus Hamburg und blogge auf elbmadame.de über die Themen Design, Interior und Travel. Ich habe nach meinem Studium einige Jahre als Innenarchitektin gearbeitet bevor es mich Anfang des Jahres nach einer mehrmonatigen Reise durch Südamerika in den redaktionellen Bereich gezogen hat. Nun bin ich als Interior Expertin für einen Verlag und verbinde dort nun beide Leidenschaften: Meine Liebe zu Design und zum Schreiben.

Ein wichtiges Thema, das uns weltweit gesellschaftlich bewegt ist der Schutz unseres Planeten. Unseren ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten, das ist ein Ziel, welches wir heutzutage versuchen zu erreichen. In Zeiten, in denen Begriffe wie Klimawandel, Polkappenschmelze und Regenwaldabholzung über unseren Köpfen schweben, versuchen die meisten Menschen bewusster mit den verfügbaren Ressourcen umzugehen.

Wenn Möbel und Dekoutensilien aus Naturmaterialien sind, fühlt man sich natürlich gut!

Neben den üblichen Verhaltenstipps wie der Benutzung der Spartaste am WC, regional und saisonal geprägtem Lebensmittelkonsum sowie dem Ausschalten des Standby-Lichts aller Elektrogeräte können wir auch im Bereich Wohnen auf verschiedene Dinge achten um Ressourcen zu schonen.

 

1. Einrichten mit Köpfchen

Natürlich wippen: Schaukelstuhl aus Akazienholz Früher waren Möbel oft jahrzehntelang in Gebrauch, heute folgen wir verstärkt vergänglichen Trends bei der Einrichtung unserer Wohnräume. Deshalb sollte neben dem wirklichen Bedarf, dass ein neues Möbelstück notwendig ist, auch die Verarbeitung und Herkunft des Materials eine Rolle spielen. Hier gilt: möglichst natürlich, möglichst wenig Kunststoffe. Ein Massivholzmöbel aus nachhaltiger Forstwirtschaft hält lange und ist eine gute Investition! Beim Kauf von Holzmöbeln gilt generell: auf Siegel und Herkunft achten und Tropenhölzer meiden. Lieber die Wohnung oder das Eigenheim Stück für Stück einrichten als alles auf einmal – auf Lieblingsstücke darf gern gespart werden. Denn im Zweifelsfalle verkürzen sich bei billigen und qualitativ minderwertigen Möbeln die Erneuerungszyklen, was wiederum am Ende die Kosten auf das gleiche Niveau anwachsen lässt. Übrigens: Ein unbehandeltes, sprich einfach geöltes oder gewachstes Holz ist auch gesund für das Raumklima.

 

2. Kluge Materialien

So lebt es sich schöner und grüner: Mit Naturmaterialien wie Bambus, Wasserhyazinthe und Keramik Wer nicht gleich auf Massivholzmöbel oder hochwertige Echtholzfurniere setzen kann oder möchte, für den kann Bambus eine Alternative sein. Bambus wächst schnell – einige Sorten sogar bis zu einem Meter in 24 Stunden – und ist widerstandsfähig, biegsam, robust und sogar feuchtigkeitsresistent. Diese Eigenschaften bescheinigen dem Bambus nicht nur die Eignung als Material für Baugerüste in Asien, sie lassen zu recht vermuten, dass noch mehr Einsatzmöglichkeiten für den die markante Pflanze vorhanden sind. Deshalb finden wir Bambus hierzulande sowohl im Möbelbau als auch bei Dekoration und Küchen-Accessoires wieder. Hier ist das Material in verschiedensten Formen im Einsatz. Die Maserung mit dem typischen Muster des Bambusrohres besitzt Wiedererkennungswert und das Holz wirkt mit seinem honiggelben Farbton wunderbar wohnlich.

Weitere natürliche Materialien und ihre positiven Eigenschaften: 

Unsere kuschelige Bettwäsche mit Bio-Biobaumwolle Bio-Baumwolle: bei Produkten aus Bio-Baumwolle (ein zertifizierter Begriff) ist sichergestellt, dass keine Pestizide beim Anbau eingesetzt wurden. Im Vergleich zu konventionellem Anbau eine deutlich bessere Lösung. Kork besitzt positive Eigenschaften, ist leicht, wasserabweisend und schützt vor Hitze. Interessant: ein ökologisch korrekt bewirtschafteter Korkbaum benötigt 9 Jahre bis zum nächsten “Schälvorgang” bei dem die Rinde gewonnen wird.

Wächst im Wasser: Untersetzer aus Wasserhyazinthe Wasserhyazinthe: Die Fasern der Pflanze sind strapazierfähig und leicht formbar; sie wird geflochten verarbeitet. Sie kann leicht gewonnen werden, weil es sich technisch gesehen um ein kultiviertes Unkraut handelt und bietet Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen der Erntegebiete.

Unsere Keramikprodukte lassen jedes Herz höher schlagen Keramik als Material ist hygienisch, besteht aus natürlichen Rohstoffen und ist wärmespeichernd und -leitend. Als Bodenbelag ist Keramik als Fliese in verschiedenen Formen ein langlebiges Baumaterial.

 

3. Licht

Garantiert Bambus! LED-Pendelleuchte Schrittweise soll die Glühbirne aus unseren Haushalten verschwinden. Als echte Alternative zur handelsüblichen Birne mit Glühfaden haben sich mittlerweile LEDs etabliert. Da wo die Energiesparbirne häufig ungemütlich scheint und auch im Praxiseinsatz nicht immer geeignet ist – denn die „Aufwärmzeiten“ des Leuchtmittels sind leider nicht nutzerfreundlich – kommt LED ins Spiel. Die kleinen Leuchtioden sind energieeffizient und besitzen Leuchtkraft – außerdem bieten sie eine hohe Farbvarianz.

Tipp: Die Lichttemperatur (Wärme bzw. Kälte des Farbtons) wird in Kelvin angegeben. Wohnlich wirken Lichtfarben bis 3.300K, Tageslicht liegt etwa bei 3.500K.

Vielen Dank liebe Jasmin für deine tollen Tipps zum Thema “Natürlich Wohnen”. In unserer neuen Tchibo Wochenwelt “Die Natur zieht ein – Wohntrends aus Naturmaterialien”. Mit dabei sind schöne Naturmaterialien wie Wasserhyazinthe, Bambus, Bio-Baumwolle, Keramik und Jute.

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2 Kommentare zu „3 Blogger-Tipps zum grüner Wohnen

  1. Jasmin

    Es gibt tatsächlich Bambussorten die 1m in 24h wachsen!? Wow, da kann man ja zuschauen!!!
    Kork ist mein Lieblingsmaterial. Aber ein paar Sachen aus Bambus wären auch nciht schlecht… ;)

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