Frische Blumen per Mausklick

Bonjour tristesse, lieber November. Aber wozu gibt es Blumen?! Wir Deutsche sind Europameister im Blumenkauf, liegt’s am Wetter? Ob Rosen, Tulpen, Orchideen oder Hortensien – Deutschland ist der größte europäische Markt für Blumen und Pflanzen, insgesamt geben wir pro Jahr rund 8,5 Milliarden Euro für die Blütenpracht aus. Bei so viel Blumenliebe kann es zu den klassischen Blumen-Verschenktagen, wie Valentins- oder Muttertag, schon mal eng werden auf dem Markt. Meine Kollegin Inga Müllner, unsere Frau für den Tchibo Blumen-Shop, baut deshalb vor – und ordert schon jetzt die Sträuße für die Feiertage 2013.

Ortstermin in Norderstedt bei Blume2000.de. Meine “Blumenkollegin” Inga Müllner trifft dort  Blumendesignerin Sabine von Bülow. Die hat bereits vorgearbeitet und eine neue Kollektion für 2013 entworfen. Sie designt alle Sträuße für den Tchibo Blumen-Shop exklusiv – und weiß genau, was unseren Kunden gefällt und welche Trends die Zukunft bringt. Neben der Schönheit der Sträuße zählen auch Qualität und Auswahl der Sorten: „Für die 7-Tage-Frische-Garantie, die Tchibo seinen Kunden bietet, müssen wir bei der Auswahl der Blumen extrem auf deren Haltbarkeit achten. Wicken scheiden so zum Beispiel aus, weil sie den Transport bei Wärme schlecht überstehen und in der Vase zu schnell schlapp machen. Duftrosen sind weniger haltbar als konventionelle Rosen, Tulpen schießen im gebundenen Strauß schnell in die Höhe.“ Und so erfahre ich als Laie, dass duftende Blumen generell weniger haltbar sind und deshalb immer mehr Blumen ohne Duft gezüchtet werden – wir aber trotzdem reflexmäßig die Nase an den Blumenstrauß halten … Sie auch?

Von Blumenklassikern, Blumenmoden und Blumenengpässen

Bei der heutigen Musterung – Inga Müllner will die Blumensträuße für den Valentins- und Muttertag 2013 aussuchen – sind die Herausforderungen andere: „Es gibt auch bei Blumensträußen Moden, aber zum Valentinstag, den wir seit etwa zwölf Jahren auch in Deutschland feiern, muss es eben doch der Klassiker sein – rote Rosen” erklärt Sabine von Bülow. Da sind selbst der kreativsten Straußdesignerin (fast) die Hände gebunden. Viel wichtiger zu den umsatzstärksten Events der Blumenbranche, wie eben Valentins- und Muttertag, Weihnachten und Ostern ist der Vorlauf, denn der Blumenmarkt ist leergefegt – und die Preise sind auch im Einkauf überirdisch, schließlich wollen alle  frische Blumensträuße. Langfristige Verträge mit Blumenzüchtern sichern Blume2000.de – und somit auch Tchibo – an diesen Tagen den Nachschub an frischen Blumen. Gleiches gilt für die Logistik hinter dem Versand. Inga Müllner erklärt: „Dazu muss man wissen, dass alle Sträuße, die unsere Kunden bestellen, zentral in der Berliner Produktion gebunden und dann verschickt werden. Bei uns arbeitet nicht der Florist um die Ecke wie bei manchen Mitbewerbern. Nur so können wir unser Qualitätsversprechen und die Frischegarantie halten – und nur so können wir garantieren, dass der Strauß exakt so gebunden wird, wie er im Internet aussieht.”

Schwierige Entscheidung

Rote Rosen mit einem Tupfer Weiß – auf den ersten Blick unterscheiden sich die vorgestellten Mustersträuße nur minimal. Und so hat Inga Müllner die Qual der Wahl. Im Ausschlussverfahren mit fachkundiger Beratung von Sabine von Bülow und dem Sortimentsteam von Blume2000.de nimmt die Auswahl Formen an. Schließlich steht die Entscheidung: Ein klassischer kleiner Rosenstrauß, ein größerer mit Pralinen, dazu eine Alternative, ein bunter fröhlicher Blumenmix, der sich auch für Geburtstage oder andere Anlässe anbietet. Im gleichen Prinzip wird bei der Auswahl für die Muttertagssträuße vorgegangen. Die Herausforderung dabei: „Die Sträuße sollen sich nicht zu ähnlich sein, wir brauchen unterschiedliche Farben, unterschiedliche Größen – und somit unterschiedliche Preise. Wir wollen ja für jeden Geschmack eine Auswahl bieten“, erklärt Inga Müllner den Entscheidungsprozess. Und ich kann kaum glauben, wie unterschiedlich die Anmutung eines Straußes wird, wenn man ihn statt einer rosa Manschette („niedlich”), mit einer grünen („frühlingshaft”) oder einer beigen („natürlich”) versieht.

Blumen im Test

Etwa sieben solcher Musterungstermine hat Inga Müllner pro Jahr, denn Anlässe für Blumen gibt es ja auch jenseits von Ostern und Weihnachten genug: den Weltfrauentag am 8. März, den Dankeschöntag am 27. September, den Tag des Kusses am 6. Juli. Neben den Sträußen entscheidet sie auch über Beigaben wie Pralinen, die Auswahl von Grußkarten und andere kleine Geschenkartikel sowie Topfpflanzen. Nach dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser”, bekommt sie von jedem neuen Produkt im Shop, egal ob Strauß oder Topfpflanze, ein Muster zur Kontrolle. Stimmt es mit der Abbildung im Shop überein, ist die Anzahl der Blüten exakt gleich und vor allem: stimmt die Frischegarantie von sieben Tagen? Für welche Sträuße sich Inga zum nächsten Valentins- und Muttertag entschieden hat, können wir noch nicht verraten, aber was sie aktuell im Angebot hat, finden Sie im Blumenshop.

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