Alle Artikel zum Thema Verantwortung

Mount Kenya Project: Regina erzieht zwei Aids-Waisen

Regina Wawira

Die 14jährige Josephine und die 7jährige Judith verloren ihre Eltern vor sechs Jahren durch Aids. Seitdem leben sie bei ihrer Tante Regina Wawira. Die Farmerfamilie wohnt sehr idyllisch unter Bananenpalmen in einem bunten Holzhaus – vis à vis der prächtige Mount Kenya! Doch das Geld ist manchmal knapp. Wie die meisten anderen Farmer in der Baragwi Region ernährt sich auch die Familie Wawira vom eigenen Obst und Gemüse. Für Kleidung braucht sie allerdings Geld, ebenso für Schulmaterial und Schulgebühren. Es gibt Monate, in denen Regina und Francis das Geld für den Schulbesuch und die benötigten Materialien von Josephine und Judith nicht aufbringen können.

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Mount Kenya: Esther braucht einen Stall

Mount Kenya: Esther braucht einen Stall

Am dritten Tag unseres Kenia-Besuchs treffen wir Esther Wawira. Da es am Äquator schlagartig gegen 18.00 Uhr dunkel wird, findet unsere erste Begegnung in samtener Schwärze statt. Umgeben von den Geräuschen des Busches werden wir von Esther stürmisch begrüßt. Stolz macht sie mit uns eine Nachtführung durch ihre kleine Kaffeeplantage. Im Gegensatz zu vielen anderen Farmerfrauen am Mount Kenya ist die 38jährige schon einen ganzen Schritt weiter. Denn Esther ist eine sogenannte Promotion Farmerin, die unter anderem das Rainforest Alliance Zertifikat für ihre Farm schon lange im (Kaffee)sack hat. Die dreifache Mutter hat in diversen Agrarschulungen Methoden zur Verbesserung der Kaffee-Anbaubedingungen und Ernte erlernt. So konnte Esther ihren Ertrag deutlich steigern und sich von dem Geld eine Kuh kaufen. Nun fehlt ihr allerdings ein Stall für die Kuh.

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Mount Kenya: Mary Karuko benötigt eine Kuh

Mount Kenya: Mary Karuko benötigt eine Kuh

Mary Kariukos Tag ist vollge­packt: Nach dem Frühstück versorgt sie die Ziegen, wäscht Kleider im Hof (falls es Wasser gibt), entfernt mit einer Machete die welken Blätter an den Bananen­stauden und kümmert sich um ihre Kaffee­pflanzen. Geld erhält sie nur vom Verkauf des „Cash Crops“ Kaffee. Doch obgleich die Verkaufs­preise in den vergan­genen Jahren auch zugunsten der Kaffee­farmer gestiegen sind, ist die Farm von Marys Familie zu klein, um alle Mitglieder optimal zu versorgen. Darum wünscht sich die 54jährige eine Kuh, die genug Milch gibt. Diese ermög­lichen wir ihr mit dem Mount Kenya Project.

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Mount Kenya: Purity Muthoni braucht Wasser

Mount Kenya: Puritiy Muthoni braucht Wasser, ganz dringend!

Wir treffen die Farmerin Purity Muthoni Anfang Oktober auf der staubigen Straße vor ihrem Haus. Die Luft flimmert, Puritys goldfarbenes Kostüm glitzert, ihr Haar hat sie geglättet und streng nach hinten gebunden. Auf ihrem Rücken: ein großer Plastik-Wasserkanister. Soweit das Auge reicht sieht man Frauen mit diesen Kanistern die Straße bevölkern. Auf dem Weg zum Wasser. Die Wasserstelle ist nicht um die Ecke – sie liegt etwa 1,5 Kilometer entfernt. Macht 3 Kilometer pro Marsch. Das reicht aber nicht, da der Kanister „nur“ 20 Liter fasst. Purity braucht etwa 100 Liter am Tag. Zum Kochen, Waschen, Trinken, für ihre Kuh und die Bewässerung der Kaffeepflanzen. Das heißt: Sie muss fünf Mal täglich zur Wasserstelle. 5 Mal 3 Kilometer á 20 Liter.

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Hilfe für Farmerfrauen am Mount Kenya

Mary am Mount Kenya

Purity, Mary, Regina und Esther sind Farmerfrauen. Sie leben in der Region Baragwi am Mount Kenya, einem wichtigen Kaffee Anbaugebiet für unseren „African Blue“ Kaffee. Im Oktober habe ich mit einem Kamerateam die Farmerfrauen besucht – um Aufnahmen für unser Mount Kenya Project zu machen. In den nächsten Tagen und Wochen wollen wir hier über die vielen Erlebnisse in Kenia berichten. Über die Waisenkinder Judith und Josephine etwa und warum Purity Wasser und Mary eine Kuh brauchen. Ab heute können Sie das Mount Kenya Project mit rund 1000 Farmerfamilien am Mount Kenya unterstützen!

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