Alle Artikel

Ich bin Azubi im Tchibo Logistikzentrum Gallin und werde…

Vor kurzem habe ich hier im Blog fünf Azubis aus unserer Hamburger Tchibo Zentrale und ihre verschiedenen Ausbildungsgänge vorgestellt. Doch damit nicht genug: Jetzt präsentieren wir drei weitere August-Starter. Sie programmieren Automatisierungsgruppen, erneuern Stromlaufpläne, bedienen den Stapler und machen unsere Produkte versandfertig. Die drei Jungs stehen stellvertretend für die acht jüngsten Auszubildenden in unserem Logistikzentrum in Gallin (Mecklenburg Vorpommern) – und werden Fachlagerist, Fachkraft für Lagerlogistik und Elektroniker für Automatisierungstechnik. Auch sie haben wir nach ihren ersten Eindrücken nach einem halben Jahr Ausbildung befragt. Wie der Start ins Berufsleben so gelaufen ist und was sie bisher erlebt haben? Hier verraten sie es.

Hallo, mein Name ist Anton Goldenbein, ich bin 18 Jahre alt und werde Elektroniker für Automatisierungstechnik

Vor meiner Ausbildung bei Tchibo wusste ich nur, dass Tchibo Kaffee röstet und verkauft. Als es dann an der Zeit war, sich um einen Ausbildungsplatz zu kümmern, hat mir ein Freund Tchibo empfohlen, da er dort auch arbeitet.

Auf einer Berufsmesse in Boizenburg konnte ich mir von Tchibo und dem Beruf Elektroniker für Automatisierungstechnik einen ersten kleinen Einblick verschaffen. Der Beruf hat sich sehr interessant angehört und da ich sowieso in Richtung Technik/ Elektronik gehen wollte, habe ich mich für den Elektroniker entschieden. Ich habe mich dann bei Tchibo beworben, ohne wirklich zu wissen, was auf mich zukommt. Tchibo hat mir daraufhin ein Praktikum angeboten, um mich zu „testen“. Das Praktikum hat meinen Entschluss, meine Ausbildung hier zu beginnen, nur bestätigt: Durch die vielseitigen Tätigkeiten, das angenehme Arbeitsklima und die netten Mitarbeiter.

Meine Ausbildung ist größtenteils so wie ich es mir auch vorgestellt habe. Bisher war ich schon in etlichen unterschiedlichen Bereichen, wie z.B. in der Werkstatt, im Labor und im Leitstand tätig. Dabei habe ich viele verschiedene Verfahren gelernt, z.B. das Entwerfen von Änderungen und das Erneuern der Stromlaufpläne, die Analyse von Störungen und erste Schritte beim Programmieren von Automatisierungssystemen.

Mein vorläufiges Fazit: Ich finde, die Arbeit ist sehr spannend, vielseitig und es kommt immer etwas Neues dazu.

Hallo, ich bin Tom Wohlgemuth, 17 Jahre alt und werde Fachkraft für Lagerlogistik

Tchibo kannte ich durch das Fernsehen und Internet, ich wusste, dass es jede Menge Kaffeesorten und jede Woche neue Gebrauchsartikel gibt. Ich wollte meine Ausbildung gerne hier machen, weil Tchibo ein großes und bekanntes Unternehmen ist – und man viele Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung hat. In meinem jetzigen Ausbildungsberuf hatte ich ein Schulpraktikum absolviert und das hatte mir gut gefallen.

Im ersten halben Jahr hier verläuft meine Ausbildung so, wie ich es mir vorgestellt habe – und sogar besser, denn ich hatte nicht gedacht, wie vielseitig sie ist. Ich dachte auch, dass es körperlich wesentlich anstrengender ist dort zu arbeiten, doch viele Arbeitschritte sind sehr modern und automatisiert. Hauptsächlich wurde ich bisher in den Kommissionierbereichen – und davon gibt es eine Menge – eingesetzt. Aber auch im Wareneingang habe ich viel gelernt, z.B. wie man einen Stapler bedient und Wechselbrücken entlädt. Im zweiten Ausbildungsjahr werde ich die kaufmännischen Abteilungen kennenlernen: Also das Wareneingangsbüro, die Hofsteuerung und weitere kaufmännische Bereiche.

Am meisten Spaß macht mir das Stapler-Fahren, auch wenn mir dabei im Wareneingang einmal eine Palette mit Trays umgekippt ist. Die Palette war beschädigt, was ich nicht sehen konnte. Bloß gut, dass nichts passiert ist und andere Mitarbeiter mir geholfen haben, sie wieder neu zu stapeln.

Mein vorläufiges Fazit: Die Ausbildung hier ist für mich sehr interessant, abwechslungsreich und informativ. Ich finde es toll, dass nicht jeder Tag gleich ist. Ich kann mir gut vorstellen, nach der Ausbildung hier zu bleiben, Geld zu verdienen und weiter aufzusteigen.

Hallo, ich bin Toni Kauffmann, 24 Jahre und werde Fachlagerist

Ich kannte Tchibo schon vor meiner Ausbildung, ich hatte sogar schon einige Erfahrungen als Zeitarbeiter gesammelt. Durch Mitarbeiter habe ich letztes Jahr erfahren, dass wieder Lehrlinge gesucht werden. Ich war fest entschlossen, die Chance zu nutzen – und habe mich für die Ausbildung zum Fachlageristen beworben. Dafür gab es drei Gründe: Mir gefallen der Betrieb, der Beruf und die moderne Ausstattung der gesamten Anlage.

Ich lerne immer wieder was Neues und muss auch hin und wieder meinen Arbeitsplatz an einem Tag wechseln. Mein Ausbilder sagt immer, ich bin eben schon sehr flexibel einsetzbar. Bisher habe ich die Kommissionierabteilungen, den Sorter und den Wareneingang durchlaufen. Die Retourenabteilung, die automatische Kaffeekommissionierung und den Warenausgang möchte ich noch kennenlernen. Am meisten Spaß macht mir das Kommissionieren im Durchlaufregel. Dort war ich schon als Zeitarbeiter eingesetzt und kenne mich mit den Abläufen bestens aus.

Den Lehrplan in der Berufsschule habe ich mir allerdings etwas anders vorgestellt: Mit Englisch hätte ich nicht gerechnet, aber schulisch komme ich trotzdem gut mit.

Mein vorläufiges Fazit: Meine Ausbildung ist für mich jeden Tag aufs Neue abwechslungsreich und motivierend. Tchibo hat meine Erwartungen weit übertroffen: Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal einen Weihnachtsbraten von meiner Firma bekomme oder 30 Tage Urlaub, Urlaubs- und Weihnachtsgeld und ein Nikolaus- und Osterpräsent.

 

Diesen Artikel weiterempfehlen

Hier kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.