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Mein Tag als Social Media Praktikantin: Twitter, Blog und ganz viel Kaffee

Der Kaffeevollautomat bringt sich auf Betriebstemperatur, die Zeitungen liegen bereit und der frühe Vogel wartet darauf, versorgt zu werden. Klingt irgendwie nach Sonntagsfrühstück, oder? Weit gefehlt – so beginnt mein Tag als Social Media Praktikantin in der Abteilung Corporate Communications bei Tchibo. Der frühe Vogel meint dabei natürlich den Microbloggingdienst Twitter und bei den erwähnten Zeitungen geht es nicht etwa um die Frühstückslektüre, sondern um den Pressespiegel. Eine Parallele gibt es allerdings schon: Beides gehört für mich als Social Media Praktikantin so selbstverständlich zum Start in den Tag, wie die Tasse Kaffee zum Frühstück. Aber wie sieht eigentlich mein Tag als Social Media Praktikantin bei Tchibo aus?

Der frühe Vogel wartet schon: Twitter am Morgen

Es ist acht Uhr morgens. Mit einem Stapel Zeitungen in der einen und einer Tasse frisch gemahlenem Kaffee in der anderen Hand betrete ich das Büro der Abteilung Corporate Communications. Der frühe Vogel ist längst wach (wenn ich es mir recht überlege, schläft er eigentlich nie) und wartet darauf, versorgt zu werden. Im Social Media-Bereich unserer Abteilung firmiert dieses morgendliche Intermezzo unter der Bezeichnung „Twitter am Morgen“. Für mich als Social Media Praktikantin bedeutet das, den Twitter-Kanal von Tchibo (@Tchibo_presse) genau unter die Lupe zu nehmen. Welche Twitter-User haben etwas über Tchibo getwittert, gibt es Kritik oder werden Fragen an uns gestellt? Heute Morgen ist alles ruhig – Twitter behalte ich aber dennoch den ganzen Tag über im Auge.

Zeit für Kaffee und „Frühstückslektüre“

Der Vogel ist versorgt – jetzt wird es Zeit für die „Frühstückslektüre“. Am liebsten genieße ich die bei einer guten Tasse Kaffee… Also: Kaffee Nr. 2 holen, mit Textmarkern bewaffnen und dann ran ans Papier (ich meine tatsächlich das Papier, das man noch zusammenknüllen kann – das Analoge also). Wer jetzt denkt, ich wälze Berge von Zeitungen und schneide Artikel per Hand aus, den muss ich leider enttäuschen! Im digitalen Zeitalter ist das alles etwas unromantischer (geht dafür aber auch bedeutend schneller): Ich bekomme von unserer Agentur – in digitaler Form – eine Vorauswahl an Artikeln und drucke sie aus. Anschließend heißt es: lesen, lesen, lesen und Wichtiges markieren. Unzählige Artikel später sind die Ausdrucke schön bunt und ich bestens informiert. Mit vielen Schlagzeilen im Kopf und bunt-markierten Blättern in der Hand geht´s zu Arnd Liedtke, Director Corporate Communications. Gemeinsam besprechen wir die Artikel, filtern und sortieren sie. Der Zeitungsstapel verliert in dieser Zeit beträchtlich an Gewicht – nur die wichtigsten Artikel schaffen es in den finalen Pressespiegel, der an die Tchibo Kollegen verteilt wird – diesmal natürlich in digitaler Form via Intranet.

Vor dem Lunch: Appetit auf Kreativität

Es ist mittlerweile Vormittag. Durch die hohen Glasfenster der Tchibo Zentrale strahlt mich die Sonne an. Ich kann es kaum erwarten, bis die Temperaturen wieder zweistellige Pluswerte erreichen und ich meine dicken Winterjacken aus dem Kleiderschrank verbannen kann. Kurzum: Ich freue mich auf luftige Kleidung in frischen Frühlingsfarben. Aber welche Farben trägt Frau in diesem Frühling eigentlich und welche Teile dürfen auf keinen Fall im Kleiderschrank fehlen? Einige Frühlingstrends hat mir die Tchibo Chefdesignerin schon verraten – jetzt bin gespannt, welche Outfits die Fashion-Bloggerinnen bei unserer Blogparade präsentieren! Eine Blogparade bedeutet für mich als Social Media Praktikantin selbstständiges Projektmanagement und eine extra Portion Kreativität! Passende Fashion-Blogs müssen ausgewählt und die Bloggerinnen angeschrieben werden. Die Aufgabenstellung für die Blogger muss entwickelt und der Blogparadenablauf geplant werden. Und ganz wichtig: Die Blogparade muss im Tchibo Blog angekündigt werden! Klingt nach jeder Menge Arbeit – aber auch nach richtig viel Spaß!

Es ist ein Uhr. Ich bin mit anderen Praktikanten zum Lunch im City Nordlicht (das Betriebsrestaurant in der Tchibo Zentrale) verabredet. Bei Tchibo werden diese Lunchverabredungen übrigens „Mittagsdate“ genannt. Mit „Date“ im konventionellen Sinne hat das Ganze allerdings (zum Glück!) so wenig gemeinsam, wie das Betriebsrestaurant mit meiner Mensa. Bei Tchibo trifft man sich abteilungsübergreifend gern zum gemeinsamen Mittagessen, um sich auszutauschen. Mir gefällt das ausgesprochen gut, weil ich dadurch auch sehr viel über andere Abteilungen erfahre.

Und danach: Espresso und Detektivarbeit

Kulinarisch verwöhnt (und einen doppelten Espresso später) ist mein Blick geschärft für Page Impressions, Visits & Co. Denn zu meinen Aufgaben als Social Media Praktikantin gehört – neben der redaktionellen Betreuung – auch das Monitoring des Tchibo Blogs. Klingt nach trockenen Zahlen? Keineswegs! Ich würde es vielmehr als Detektivarbeit bezeichnen. Denn dieser macht letztlich auch nichts anderes, um einen Fall zu lösen: Beobachten, Analysieren und Auswerten – eben genau das, was ich beim Monitoring mache. Einziger Unterschied: Ich löse keinen Fall, sondern untersuche den Erfolg unserer Blogartikel und erfahre dadurch, welche Themen bei unseren Lesern besonders gut ankommen. Diese Informationen werden dann wiederum verwendet, um die Blogthemen noch besser auf die Interessen unserer Leser auszurichten.

Nach Twitter am Morgen, Pressespiegel, Blogparade und Monitoring geht es in großen Schritten auf den Feierabend zu. Für mich steht damit noch eine letzte Entscheidung an: Yoga Kurs und Indoor Cycling im Tchibo Freizeitzentrum oder doch lieber im firmeneigen Schwimmbad ein paar Bahnen ziehen? Das gibt es nur bei Tchibo…

Claudia Hösel

P.S. Natürlich bin ich nicht die erste Social Media Praktikantin bei Tchibo – auch meine Vorgänger haben jede Menge erlebt!

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2 Kommentare zu „Mein Tag als Social Media Praktikantin: Twitter, Blog und ganz viel Kaffee

  1. Vicky

    Ich beneide dich, der Job klingt wirklich sehr interessant. Übrigens finde ich es toll, dass ihr einen eigenen Fitnessbereich habt ;)
    lg Vicky

  2. Mel

    Klingt so, als könnte mir das auch gefallen. :-) Ich würde Yoga probieren, oder hätte das probiert, das kenne ich noch nicht. :-)

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