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Morgendliches Lauftraining mit Achim Achilles

Vergangene Woche hatten wir inspirierenden Besuch aus Berlin: Dr. Hajo Schumacher. Eigentlich wollten wir mit dem Vielbegabten (Journalist, Autor, Moderator und Läufer!) über Texte, Sätze, Worte und Geschichten sprechen. Aber da er ja schon da war, natürlich auch laufen! Setzt sich doch unsere Belegschaft aus etlichen Marathonfreunden und Triathleten zusammen (die anderen machen Yoga, schwimmen, rudern, und vieles mehr). Spontan hatten sich gleich 40 Kollegen zum frühen Lauf durch den Stadtpark gemeldet, immerhin 20 davon sind aufgetaucht. Kurz gesagt: Es wurde eine fröhliche Runde, die sich sich trotz Dunkelheit und Schnee durch den Hamburger Stadtpark pflügte. Unterwegs gab’s Tipps von Schumachers Alter Ego Achim Achilles. Diese möchte ich niemandem vorenthalten, nachzulesen natürlich auch im Achim Achilles Laufblog.

7 Tipps für das Wintertraining im Achim Achilles Laufblog:

Viele Hobbyläufer kostet es große Überwindung, auch bei kaltem Winterwetter zu trainieren. Doch das muss nicht sein – wenn man sich gut vorbereitet und ein paar Tipps beherzigt, macht auch ein Läufchen im Schnee Spaß.

1. Funktionskleidung tragen: Sie hält Feuchtigkeit von der Haut fern, man bleibt für die Dauer des Trainings trocken und warm.

2. Nicht zu viel anziehen: Gerade an den ersten Wintertagen neigt man dazu, sich besonders kuschelig warm einzupacken. Ein Fehler, denn die warme Kleidung ist rasch nass geschwitzt, was wiederum den Körper auskühlt. Es gilt: Wer zu Trainingsbeginn ein bisschen friert, ist genau richtig angezogen.

3. Kleidung dem Trainingsplan anpassen: Steht ein hartes Tempotraining an, ist weniger Kleidung nötig als bei einem ruhigen Dauerlauf. Wer unschlüssig ist, wie viel Kleidung er braucht, zieht beim Ein- und Auslaufen am besten eine Jacke über und bindet sie sich zwischendurch um die Hüfte.

4. Wenn die Sonne scheint: Sonnenbrille tragen. Läufer, die bei strahlendem Winterwetter trainieren, sollten ihre Augen vor der Sonne schützen, die im Schnee grell reflektieren kann.

5. Die richtigen Schuhe tragen: Wer im Winter viel durch Schnee und Schneematsch läuft, sollte über die Anschaffung von Trailrunning-Schuhen nachdenken. Die haben eine besonders profilierte Sohle, die auch auf rutschigem Geläuf halt gibt und sind wasserdicht.

6. Genügend trinken: Wer während dem Training viel schwitzt, sollte besonders im Winter darauf achten, sich mit ausreichend Wasser zu versorgen – auch wenn das Durstempfinden schwächer sein mag. Ernährungswissenschaftlerin Dr. Ute Gola rät, je nach Körpergröße, eineinhalb bis zwei Liter Flüssigkeit am Tag zu trinken. Großen Menschen empfiehlt sie bis zu zweieinhalb Liter am Tag. Allerdings sollte die Getränke nicht zu kalt sein, sondern mindestens Zimmertemperatur haben.

7. Nach dem Training: Damit die Muskeln nicht verhärten, sollte man sein Trainingsprogramm mit mindestens einer Minute lockerem Auslaufen abschließen. Und dann heißt es: Ab ins Warme und rein in die trockenen Klamotten. Nach der Belastung durch den Lauf ist nämlich das Immunsystem besonders anfällig – das Risiko, sich zu erkälten, steigt.

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2 Kommentare zu „Morgendliches Lauftraining mit Achim Achilles

  1. Chris

    In Hamburg stelle ich mir das Laufen im Winter doch etwas schwieriger vor, weil das Klima etwas wärmer und feuchter als bei uns im Süden ist. Wenn es dann schneit und friert, dann taut, etwas regnet und dann wieder friert, bewegt man sich auf einer sehr karstigen Topografie, der man nicht einmal mit Spikes vertrauensvoll begegnen möchte.

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