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Cup, Cup, Cup – das Online-Verkostungsevent mit Indre und Pascal in der Community

Indre und Pascal standen bereit und 50 passionierte Kaffeetrinker*innen wollte es ganz genau schmecken. Dafür trafen sie sich, Corona-konform im Zoom Meeting, zum Cupping. Fünf verschiedenen Filterkaffees von Tchibo standen auf dem Verkostungsplan und wollten mit Liveanleitung ausprobiert werden. Wie unterschiedlich kann Kaffee also schmecken? 

Aber bevor es losgehen konnte, musste die Vorbereitung stimmen. Jeder Teilnehmende hatte vorab ein Paket mit den Kaffees in Probiergröße bekommen. In diesem Fall standen die Filterkaffees Sanfter Moment, Feine Milde, Privat Kaffee Latin Grande, Beste Bohne Colombia Edition und for Black n´ White auf dem Programm.  

Indre wartete als Sommeliere mit viel Fachwissen und guten Anleitungen darauf, dass zum Beispiel der Kaffee nach dem Mahlen bzw. nach Luftkontakt innerhalb wenigen Minuten 80 % seines Aromas verliert. Bedeutet also: Alles Aroma, dass ihr in der Luft duftet, landet nicht in der Tasse. Nun geht es aber los – die Verkostung startet und es darf geschlürft und geschmeckt, geduftet und gerochen werden. 

 

Die Top Tipps: 

  • Kein kochendes Wasser für das Cupping nehmen, am besten mit Schwanenhalskessel und in kreisenden Bewegungen aufgießen. 
  • Blind verkosten hat den Vorteil, dass man keine Vorurteile hat und sich voll auf den Geschmack konzentrieren kann. 
  • Immer gleiches Brührezept anwenden. In unserem Fall: 200 ml heißes, aber nicht mehr kochendes Wasser auf 12g, fünf verschiedene Sorten abwiegen, umfüllen in Tassen, riechen am Kaffeemehl, aufgießen in kreisenden Bewegungen, vier Minuten ziehen lassen, keine Handcreme, Parfüm etc. benutzen, und dann darf probiert werden. 
  • Es geht um Sensorik und um das Herausschmecken der verschiedenen Aromen. Dabei helfen kann das Aromarad.
  • Wichtig ist es, die „Kruste zu brechen“ – das bedeutet, vorsichtig mit einem Esslöffel die Kruste des Kaffeesatzes oben von den Tassen abzunehmen bzw. abzuschöpfen. Dabei auf keinen Fall umrühren. Der Rest des Kaffeepulvers setzt sich dann langsam am Boden ab. 
  • Fette und Öle sind beim Cupping oben auf dem Tassenspiegel drauf, sodass es kein klares Tassenbild gibt, wie man es vom Filterkaffee kennen würde. Für die Verkostung ist das aber absolut in Ordnung, da diese auch Geschmacksträger sind. 
  • Beim Probieren auf Folgendes achten: Den Kaffee in den Mund einsaugen, mit Sauerstoff verwirbeln, schmecken, wirken lassen und dann wieder ausspucken. 
  • Leicht abgekühlt schmeckt Kaffee noch intensiver. 
  • Immer nur von oben probieren und Kaffee nehmen, unten ist noch Kaffeesatz drunter. 
Es wurde gewogen, abgemessen, aufgegossen und dann durfte probiert werden. Ein echtes Erlebnis für alle Teilnehmenden, wie unterschiedlich Kaffee schmecken kann!

Die Meinung unserer Teilnehmer*innen: Jeder fand Gefallen an etwas– und nicht alles schmeckt immer Allen. Indre wies in der anschließenden Fragerunde noch einmal darauf hin (Stichwort „Milch und Zucker“) Kaffees bestenfalls immer schwarz zu probieren, um einen unverfälschten Geschmack zu bekommen. Und einige Teilnehmer*innen waren überrascht, wie gut ihnen der „schwarze“ Kaffee schmeckte, wo sie doch sonst immer Milch und/oder Zucker als Zusatz gewohnt waren.  

Ein paar Stimmen unsere Kaffeeliebhaber*innen: 

„Der Sanfte duftete wenig, schmeckte aber überraschend lecker und leicht.“ 

„For Black n´ White hat etwas nussiges am Ende.“ 

„Die kräftigen Sorten werden ohne Filter deutlicher im „Geschmack“, konnte Indre dazu zu erklären. 

„Sanfter Moment gefiel mir mit blumig und wirklich sanftem Geschmack, die Feine Milde ist mild, wie versprochen.“ 

Zum Schluss wurde Indre noch gefragt, warum Kaffee im Urlaub häufig anders schmeckt, als zu Hause. Auch darauf wusste die Sommeliere natürlich die Antwort, denn das hängt häufig mit der Wasserqualität zusammen. Und auch innerhalb Deutschlands ist die Qualität recht unterschiedlich, z.B. ist sie in München recht kalkhaltig. Fünf bis neun Grad deutscher Härte, der PH-Wert sei am besten neutral. Mit so vielen neuen Geschmackserlebnissen, und hoffentlich einem neuen Lieblingskaffee im Gepäck, verließen die über 50 Teilnehmer*innen zufrieden das Event. Wer das Cupping zu Hause einmal mit dem Probierset nachstellen möchte, ab sofort gibt es das Filterkaffee Set hier zu kaufen. Alternativ bietet sich hierzu auch das neue Espresso- und Caffè Crema-Probierset aus dem Tchibo Shop an.

Und wer das nächste Kaffee-Event mit Indre nicht verpassen möchte, kann sich hier vormerken lassen und sich anschließend auch anmelden. Bis dahin versüßen dort auch etliche Erfahrungsberichte unserer Teilnehmer*innen die Wartezeit.

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