Alle Artikel

Auf die Waffeln, Kaffee, los!

Das ultimative Wettbacken im November

Es ist Herbst auch im Norden geworden: die Blätter färben die Böden bunt und der Hamburger Wind bläst fröhlich um meine Nase – also Zeit sich Zuhause gemütlich zu machen. Was würde sich dafür besser eignen, als köstliche Waffeln zu machen und einen neuen Kaffee aus Guatemala zu probieren? Daher ist heute die perfekte Gelegenheit mit dem leuchtend roten Waffeleisen aus der aktuellen Wochenwelt (erhältlich ab KW 47 überall bei Tchibo und hier) die vorweihnachtliche Stimmung im November einzuläuten. Somit beginnt das erste Team-Wettbacken mit meiner lieben Coffeekollegin Maraike. Es heißt also: Waffeln oder Plätzchen – wer macht das Rennen?

Die heißen Waffeln dampfen bereits aus dem roten Eisen und füllen die Küche mit einem süßlichen Duft.

Das Rezept

Für euch habe ich ein ganz besonderes Waffelrezept meiner Freundin aus dem Emsland herausgesucht, das seine Wurzeln in den Niederlanden und Belgien hat. So zumindest besagt es die Geschichte ihrer Familie. Also: Auf die Waffeln, fertig los. Die gute Nachricht vorneweg – es geht super schnell und schmeckt köstlich! Ihr braucht: 3 Eier, 125g Zucker (oder Ersatzsüßungsmittel eurer Wahl), etwas echte Vanille, 125 Butter (zimmerwarm), 1 TL Backpulver, 250g (Dinkel-)Mehl und 250 ml Milch sowie eine Prise Salz.

Die Zubereitung

Das fertige Ergebnis kann sich sehen und vor allem schmecken lassen.

Die weiche Butter und den Zucker schön schaumig aufschlagen und die Eier unterrühren. Wichtig ist, dass auch die Eier nicht „Kühlschrankkalt“ sind sondern zimmerwarm. Sonst klumpt es unschön. Dazu kommt die echte Vanille (lecker!), alternativ auch sehr köstlich zum Variieren bietet sich gemahlener Kardamom oder Zimt an. Anschließend Mehl und Backpulver kurz untermischen sowie die Milch verrühren. Die Prise Salz nicht vergessen. Herauskommen sollte ein cremiger, locker vom Löffel fließender Teig. Kleiner Tipp: Wenn der Teig zu flüssig ist, läuft er leider aus dem Eisen hinten heraus und es gibt eine Küchenschweinerei.

Nun wird es Zeit für das heiße „Rote Teilchen“. Das belgische Waffeleisen kurz vorheißen, ich habe für die erste Runde die schön beschichteten Backflächen leicht eingefettet. Eher aus Gewohnheit denn Notwendigkeit – denn beim zweiten Einsatz stellte ich fest, dass die Backflächen wirklich überhaupt nicht haften. Ein mega Plus des Eisens. Ca. 1 guten Esslöffel des Teiges einfüllen, ca. 3-4 Minuten backen und herauskommen zwei köstliche, fluffige Waffeln in der bekannten rechteckigen Form. Noch leicht mit Puderzucker bestäuben und warm genießen.

Kaffee dazu?

Hier grüßt euch im Milchschaum ein Elchgesicht.

Mein Tipp heute Kaffeeseitig dazu: Unser Qbo Guatemala Caffè Crema kräftig als Espresso Macchiato ist eine tolle Ergänzung. Er hat einen vollen, samtig runden Geschmack mit Anklängen dunkler Kakaobohnen und passt meiner Meinung nach ideal zu dieser Herbstleckerei. Besonders schön: Der Kaffee wurde im Projekt ausschließlich von Frauen der Kooperative Asobagri geerntet. Es handelt sich um einen handgepflückten, gewaschenen Arabica der Varietät: Bourbon, Catuai und Caturra. Hier könnte ihr mehr dazu erfahren.

Ein extra Lesetipp

Der Blogger Sinan hat sich dieses mal ausgiebig mit unseren Qbo Kaffees aus Guatemala auseinandergesetzt und geht auf Geschmacksprofiele und Zubereitungen ein. Seine Bewertung lest ihr hier.

Und nun: Auf die Plätzchen, Kaffee, los!

Herausforderung angenommen – als Karina mich fragte, Maraike hast du Lust auf eine kleine Back-Challenge? Musste ich nicht lange überlegen. Kochen und Backen gehört zwar nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, dafür bin ich aber als geborenes Herbstkind und Adventszeit-Liebhaberin DIE Plätzchen-Expertin. Ich gestehe, ich bin großartig im Teigessen (mmmmh…), aber wenn noch etwas vom Teig übrigbleibt, dann werden daraus in der Regel leckere Butterplätzchen oder Vanillekipferl. Wie passend, dass es ab sofort bei Tchibo praktische Backmatten unter anderem für Vanillekipferl  gibt. Hier muss einfach nur noch der Teig entlang der Form glattgestrichen werden und ab in den Backofen. Also, los geht’s!

Das Rezept

Mein Geheimtipp: Mit Puderzucker schmecken die Vanillekipferl noch viel besser.

Wie ich schon erwähnte, esse ich das Ergebnis lieber, als selbst lange vorab in der Küche zu stehen. Deswegen muss die Zubereitung – auch beim Backen schnell gehen. Mein Rezept gelingt zum Glück fix und ist auch etwas für Backanfänger. Ihr braucht für etwa 20 Vanillekipferl: 280g Mehl, 200g weiche Butter, 100g gemahlene Haselnüsse, 80g Puderzucker und 1 Päckchen Vanillezucker.

Die Zubereitung
Wie schnell und einfach die Zubereitung vonstattengeht, erkennt ihr daran, dass ihr einfach alle Zutaten auf einer Arbeitsfläche zu einem Teig verkneten müsst. Dann wickelt ihr den Teig sofort in Klarsichtfolie ein und lasst ihn zwei Stunden im Kühlschrank ruhen. Derweilen heizt ihr euren Backofen auf 170 Grad Heißluft vor.

Den gekühlten Teig könnt ihr nun stückweise über die Backmatte für die Vanillekipferl entlang streichen, sodass sich der Teig an die vorgeformten Halbmonde anschmiegt. Nun geht die Backmatte mit dem Vanillekipferlteig für 15 Minuten in den Backofen. Nach dem Backen müssen die Vanillekipferl zunächst auskühlen, bevor sie dann mit Puderzucker bestreut werden. Dafür habe ich übrigens einen praktischen Puderzuckerstreuer, den ihr auch gerade bei Tchibo kaufen könnt. Geheimtipp: Gebt zum Puderzucker noch ein wenig Vanillezucker hinzu, dann schmecken sie einmal mehr herrlich nach Vanille.

Guatemala – der Ursprung von Vanille und guten Kaffees

Das Ergebnis: Hübsch geformte Vanillekipferl, die sich perfekt mit dem kräftigen Qbo Filterkaffee aus Guatemala ergänzen.

Was darf nicht fehlen zum Vanillekipferl-Fest? Für mich als Coffee-Junkie natürlich ein guter aromatischer Kaffee. Auch ich habe zwei unserer neuen Qbo Kaffees aus Guatemala ausprobiert. Wusstet ihr, dass es Vanille früher ausschließlich aus Mexiko und Guatemala bezogen wurde? Passender könnte unsere neue Qbo Ernte aus Guatemala also nicht sein. Ich habe den Qbo Filterkaffee Kräftig mit der Pour Over getestet und, was soll ich sagen: Es war die ideale oder soll ich besser sagen vollmundige Ergänzung. Denn mit seiner Note von Zartbitterschokolade, die klar rauszuschmecken ist sowie Noten von Macadamia, passt der Qbo Filterkaffee optimal zu den zuckersüßen Kipferln.

Euch haben unsere beiden Rezepte noch nicht für den Start der Weihnachtsbäckerei überzeugt? Dann werft einen Blick in unser neues TchiboCard Weihnachtsheft mit leckeren Keksrezepten, klassischen Weihnachtsmelodien zum Singen und kreativen Bastelideen.

Bei Karina und mir ist die Weihnachtsstimmung jedenfalls nun ausgebrochen. Wie sieht es bei euch aus? Schreibt uns gern eure Lieblings-Waffelrezepte und/oder Vanillekipferl-Rezepte. Denn von Waffeln und Keksen, gepaart mit leckerem Kaffee kriegt man nie genug, oder?

Diesen Artikel weiterempfehlen

Hier kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.