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Alles digital, oder was?

Ein Praktikum auf Distanz

Im Sommer des vergangenen Jahres startete ich – Jessica Sarah Schulz –  meine Reise bei Tchibo. Es sollten sieben Monate mit vielen digitalen Calls, grandiosen Podcast-Sessions und spannenden Kommunikationsthemen, aber mit einem langen Lockdown werden.

Mein Praktikum in der Corporate Communications begann schon ungewöhnlich, denn statt einem analogen Bewerbungsgespräch in Hamburg traf ich mich mit den Pressesprecher*innen Sandra Coy und Andreas Engelmann aufgrund der Corona-Pandemie digital bei Skype. An meinem Schreibtisch in Kiel fing also meine aufregende Reise an. Aufgeregt war ich auch vor dem Gespräch und wie sollte es anders sein – an diesem Tag streikte meine Laptop-Kamera. Aus dem Videocall wurde also ein Telefonat. Trotz technischer Schwierigkeiten kam ein paar Tage später der erlösende Anruf: Ich hatte das Praktikum!

Der etwas andere Start

Im Juli begann meine Einarbeitung analog in Hamburg – ein Stück Normalität im Corona-Wahnsinn. So konnte ich das Kommunikationsteam persönlich kennenlernen und die Zentrale in der City Nord besuchen. Was am Anfang wie ein Labyrinth erschien, wurde nach sieben Monaten schon ein Stück wie nach Hause kommen. Doch natürlich war es ungewöhnlich ruhig in den großen Gebäudekomplexen – wie sieht es bei Tchibo wohl sonst aus? Die lange Schlange vor dem Mitarbeiterrestaurant, wenn Currywurst auf dem Speiseplan stand, oder den Besuch im Schwimmbad kannte ich allein durch Erzählungen. Es waren nur wenige Kolleg*innen im Haus und auch für mich galt Homeoffice. Zwei Tage die Woche besuchte ich die Zentrale und arbeitete ansonsten von meinem Schreibtisch in Kiel. Der Vorteil daran? Nach Feierabend konnte ich noch an die Ostsee fahren.

Online – aber nicht allein

Calls per Skype und Microsoft Teams waren auf der Tagesordnung – allein gefühlt habe ich mich also trotz der Distanz nie. Das Team unterstützte die anderen Praktikant*innen und mich auch aus der Ferne. Ich tauschte mich täglich mit meiner Betreuerin Sandra Coy aus und bei Fragen konnte ich jederzeit bei meinen Kolleg*innen anrufen. Glücklicherweise ist es möglich, seinen Bildschirm mit Microsoft Teams zu teilen. So fühlte es sich fast an, als würden wir nebeneinander, statt in Hamburg und Kiel sitzen.

Durch den Lockdown im November war ich dann vollständig im Homeoffice. Eine schwierige Zeit, aber wir machten das Beste daraus: Bilder von vergangenen Reisen wurden unsere virtuellen Hintergründe beim täglichen Call und so wurde morgens gerätselt, an welchem Ort unsere Teammitglieder wohl ihren letzten Urlaub verbracht hatten. Gebrannte Mandeln, Vanillekipferl, Schneeflocken – zu Weihnachten backten wir im Kommunikationsteam digital Kekse und trugen die Weihnachtsgeschichte vor. Die legendären Praktikantenevents in Hamburg mussten auch ausfallen, doch aufs Kennenlernen mussten wir trotzdem nicht verzichten. Statt im Mitarbeiterrestaurant aßen wir gemeinsam online Mittag. Der Nachteil am Homeoffice: Die Schritte, die man sonst vom Büro zur Cafeteria läuft, fallen beim Gang vom PC zur Kaffeemaschine – natürlich der Tchibo Vollautomat – geringer aus. Also waren Workouts nach der Arbeit ein Muss.

Spannende Aufgaben trotz Homeoffice

Die Corona-Pandemie hat den Ablauf des Praktikums zwar verändert, doch die spannenden Aufgaben blieben. Ich bereitete die Kommunikation für die interne Tchibo Klimawoche vor, schrieb Beiträge fürs Intranet oder schaute hinter die Kulissen vom Podcast „5 Tassen täglich“. Ich war bereits vor meinem Praktikum ein großer Fan des Audioformats, also war es kein Wunder, dass „5 Tassen täglich“ zu meinem meistgehörten Podcast 2020 wurde. Ich schrieb Manuskripte, war bei Aufnahmen dabei oder schrieb Blogbeiträge über spannende Gäste wie Benjamin Adrion von Viva con Agua. Zur Weihnachtszeit organisierten wir außerdem eine Wunschzettel-Aktion für die Tafel – eine digitale Herausforderung! – aber es wurde ein Erfolg. 500 Kinder konnten durch die Mitarbeiter*innen von Tchibo beschenkt werden.

Tolle Themen, oder? Hier könnt Ihr Euch noch einmal durch die spannendsten Ereignisse aus meinem halben Jahr bei Tchibo klicken:

Alles in einem: Abwechslungsreich war es glücklicherweise auch im Homeoffice und so verging die Zeit als Praktikantin wie im Flug. Trotz Heimarbeit habe ich mich stets als Teil des Teams gefühlt. Danke an das Team Corporate Communications und an meine Betreuerin Sandra Coy für dieses lehrreiche Praktikum! Ich bin froh, dass ich als Werkstudentin weiterhin im Kommunikationsteam bin – und auch das digital aus dem Homeoffice.

 

Jessica Sarah Schulz

 

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