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Klimafreundliches Putzmittel

Everdrop: Jetzt wird nachhaltig geputzt, gewaschen und gespült!

Hi, das bin ich! Glücklich & stolz mit meinem neuen stylischen Badreiniger.

Hallo zusammen! Ich bin Julia und
habe gerade ein Praktikum in der Unternehmenskommunikation gemacht. In meiner Freizeit putze ich gern. Haha denkt ihr, aber das ist kein Scherz! Wenn es zeitlich drin wäre, würde ich zum Beispiel mehrfach am Tag mein fabelhaftes Zimmer saugen, da kleine Steinchen und Staubfussel unter den Füßen die Neurotikerin in mir entfachen. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle wirklich über einen Saugroboter von Tchibo nachdenken.

Über das Putzen will ich hier auch schreiben. Grüne Startups und Unternehmen boomen – denn Konsument*innen legen immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit. Nicht nur bei Tchibo, sondern auch in meinem Haushalt ist dies ein wichtiges Thema. Und das habe ich mir zum Anlass genommen die Putzmittel von Everdrop zu testen, einem nachhaltigen Münchner Startup, dessen Produkte im Tchibo Onlineshop dauerhaft angeboten werden.

Das Konzept ist simpel wie genial: anstatt immer wieder neues Putzmittel zu kaufen und eine perfekt funktionierende Verpackung nach Verwendung zu entsorgen, werden die Sprühflaschen von Everdrop nach dem Mehrwegprinzip weiterverwendet. Ausschließlich die Putztabs müssen nachbestellt und dann wieder in Wasser aufgelöst werden. Das bedeutet keinen unnötigen Transport von Flüssigkeiten und das Einsparen von Ressourcen. Alle Produkte sind außerdem vegan und kommen in einer klimafreundlichen Verpackung.

Zum Testen gibt’s für mich das volle Programm: 3 Putztabs mit den dazugehörigen Flaschen für Bad, Küche und Glas, inklusive zwei Naturschwammtüchern, Spülmaschinentabs und die gesamte Bandbreite an Waschpulver.

Im Paket waren einige Produkte.


Der erste Eindruck zählt

Wenn ich durch die Drogerie oder den Supermarkt schlendere, lasse ich mich als Konsumopfer und Liebhaberin von schicken Designs definitiv von der Verpackung und Aufmachung von Produkten zum Kauf verführen. Das fängt bei Etiketten von Weinflaschen an und hört NICHT bei Handcremes oder Bodylotion auf. Putzmittel standen dabei allerdings bisher weniger auf dieser Liste, da das Angebot an „schönen“ Badreinigern oder WC-Enten sich bekanntlich in Grenzen hält.  

Umso begeisterter bin ich von den schicken Behältern und Sprühflaschen, die in dem Paket von Everdrop auf mich warten. Denn diese will ich nicht länger in der dunkelsten Ecke, hinter der Waschmaschine, versauern lassen, sondern lieber all meinen Besuchern zeigen. Das minimalistische Design gefällt mir wirklich sehr und daher muss ich sagen, dass in puncto Optik schonmal alles richtig gemacht wurde.

Reinigungsmittel, die auch noch hübsch sind! Everdrop gewann den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Design 2020/21.

 

Ein buntes Vergnügen: Grün für die Küche, Rot für das Bad und Blau für Glas.


Farbe bekennen!

Als erstes versuche ich mich an den Putztabs. Der rote Tab fürs Bad, Blau für Glas und Grün für die Küche: das ist wirklich idiotensicher und erfordert nicht einmal die ausführliche Lektüre des mitgeschickten Merkblattes, denn auch auf den Sprühflaschen befindet sich ein Streifen mit der jeweiligen Farbe. Also los geht’s mit dem Anrühren des Zaubertranks.

Um es an dieser Stelle in den Worten eines Instagram-Memes zu sagen: Meine Erwartung – Oh mein Gott, jetzt fängt es gleich richtig an zu schäumen und macht bestimmt laute Zischgeräusche!! Realitätscheck – Es dauert relativ lang bis sich der Tab aufgelöst hat und ist eher unspektakulär. Trotzdem muss ich gestehen, dass es eine fast therapeutische Wirkung hat, dabei zuzusehen, wie sich der Tab immer weiter auflöst und die Farbintensivität des Putzmittels zunimmt. So weit ist es aufgrund von Corona schon mit mir gekommen…

Zum Putzvorgang an sich lässt sich folgendes ganz einfach sagen: Es putzt! Einzige Irritation: Ich habe viel weniger dieses „frisch geputzt“-Gefühl, da die Mittel relativ geruchsneutral sind. Ein bisschen fehlt mir der Chemiegeruch, welcher in die Nase steigt und die Genugtuung in mir hervorbringt, etwas getan zu haben. Aber wenn ich ehrlich bin ist dies a) kein schlechtes Zeichen und b) reine Gewöhnungssache.  

 Immer noch schön bunt: So sehen die Flaschen nach dem Auflösen der unterschiedlichen Tabs aus.


Geschickt gespült  

Als nächstes geht es ans Spülmaschine einräumen und anmachen. Auch die Spülmaschinentabs (40 Tabs à 20 g) kommen ganz ohne Plastikverpackung und in Kombination mit einer schicken Box aus recyclebarem Weißblech. Der Geruchstest fällt positiv aus.

Die „Naked Tabs“, die wie Gott (oder in diesem Fall der Hersteller) sie schuf, zu mir nach Hause kommen, sind tatsächlich etwas, dass ich so noch nicht kannte und geben mir das Gefühl, das Maximum an Plastik einzusparen.  


Das hat sich gewaschen!

Zum Testen gibt es vier Waschmitteln: Vollwaschmittel, Colorwaschmittel, Universalwaschmittel (ganz ohne Duftstoffe) und Feinwaschmittel. Mein Favorit: Das Vollwaschmittel Grapefruit I Feige I Sandelholz. Was soll ich sagen, ich liebe Zitrusfrüchte!

Neben dem Waschpulver gibt es wieder zwei Boxen und außerdem einen kleinen Holzmessbecher (aus PEFC zertifiziertem Buchenholz und Made in Germany versteht sich von selbst), für die korrekte Dosierung nach Anleitung.

Neben den schönen Putzmittelflaschen gibt es ebenso stylisch verpackte Waschmittel.

 

Feinwaschmittel als Kooperation von Everdrop & Erlich.

Eine feine Sache

Neu ist für mich das Wasserhärte-Konzept, nach dem das Waschmittel bestellt wird. Zu wählen ist zwischen hart, mittelhart und weich. Je nach Standort ist die Beschaffenheit und der Kalkgehalt des Wassers unterschiedlich und das hat…Trommelwirbel…auch Auswirkungen auf das alltägliche Wäsche waschen. Eine Freundin von mir benutzt daher in Köln das Waschmittel für hartes Wasser, während in meiner Wohnung in Hamburg das mittelharte genügt. Diese Anpassung an die Wasserhärte verspricht, dass zum einen weniger Waschmittel verwendet werden muss und zum anderen das Pulver generell mit weniger Tensiden auskommt, welche dafür sorgen, dass die Wäsche sauber wird.

Das Feinwaschmittel ist eine Kooperation von Everdrop x Erlich Textil. Als ich es auspacke, muss ich ein wenig schmunzeln, da ich erst vergangene Woche eine Bestellung bei Erlich getätigt habe. Das Kölner Startup verkauft nachhaltige Wäsche. Wie passend! Und das nenne ich mal Nachhaltigkeit zu Ende gedacht. Zumindest in puncto Wäsche waschen.


Lohnt es sich?

Wer es sich einfach machen möchte, kann die Spülmaschinentabs und das Waschmittel sogar im Abo bestellen. Eine Frage, die mich beschäftigt hat, ist: muss ich mir das Putzmittel wirklich immer schicken lassen? Vielleicht gibt es ja bald die Möglichkeit, die Produkte in der Drogerie oder im nächsten Tchibo Shop zu ergattern!

Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich begeistert bin. Wer es noch nachhaltiger und biologischer haben will, kann höchstens beim Wäschewaschen auf Essigessenz zurückgreifen, aber ich muss ganz klar sagen – so weit bin ich noch nicht! Daher gern das Waschmittel von Everdrop.

Preislich liegen die Produkte vollkommen im Rahmen. Die bunten Tabs zum nachbestellen (das Starterset liegt bei 29,99 Euro) kosten 14,99 Euro im Set. Ein Fünfer pro Putzmittel und das gute Gefühl inklusive, ist es mir hier definitiv wert.

Wer sich übrigens noch weiter mit dem Thema auseinandersetzen möchte, kann in den 5 Tassen täglich Podcast mit Gründer David Löwe reinhören und sich von dem nachhaltigen Ansatz von Everdrop überzeugen lassen. Ich zumindest bin es schon!

Die Philosophie von Everdrop ist eindeutig.

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