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Interview mit Susanne Risch, Chefredakteurin des Kaffeereports

Kaffee im Büro – ein Muss? Darum trinken wir so gern Kaffee bei der Arbeit

Ob im Büro, auf der Baustelle oder im Betrieb: Für 62,5 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland gehört das Kaffeetrinken ganz klar zum täglichen Ritual im Job. Das ergab die repräsentative Umfrage unter mehr als 5.500 berufstätigen Kaffeetrinkern, die Tchibo zusammen mit brand eins und Statista für den Tchibo Kaffeereport 2019 durchgeführt hat. Schwerpunkt des über 100 Seiten umfassenden Reports war in diesem Jahr „Kaffee und Arbeit“. Mit Susanne Risch, der Chefredakteurin von „Kaffee in Zahlen“, habe ich mich über den neuen Tchibo Kaffeereport ausgetauscht.

 

Worum geht es in der achten Ausgabe des Kaffeereports 2019?

Kaffee bedeutet über alle Altersstufen und Kulturen hinweg Genuss und Entspannung, aber auch Konzentration, Energie und Leistungsfähigkeit. Wir trinken ihn alleine und  zusammen mit anderen – vor, während und nach der Arbeit. Ohne Kaffee ist Arbeit gar nicht denkbar. Grund genug, dem Thema endlich einmal einen Schwerpunkt zu widmen.

 

Wie viele Tassen Kaffee trinken Sie im Büro?

Seit ich nicht mehr rauche, trinke ich im Laufe des Tages immer auch Tee. Auf sechs Tassen pro Tag komme ich aber dennoch: morgens, mittags und nachmittags je zwei, ganz schwarz.

Gibt es Ergebnisse, die Sie überrascht haben? Wenn ja, welche?

ich bin immer wieder erstaunt, dass wir hierzulande – ungeachtet von Wohnort, Alter oder Trends – am liebsten Filterkaffee trinken und das am allerliebsten zu Hause. Das gilt auch für den Konsum in Bezug auf die Arbeit: Egal, ob Vollzeit oder Teilzeit, fest angestellt oder selbstständig, Büroarbeitsplatz oder Home-Office: Nach ihrem liebsten Konsumort befragt, entscheiden sich 92 Prozent der Kaffeetrinker für ihr Zuhause.

Welcher Beitrag gefällt Ihnen am besten?

Ich habe alle sehr gerne gelesen. Fasziniert hat mich die Geschichte des belgischen Unternehmers Julien Jacquet, der in Brüssel auf Kaffeesatz Speisepilze anbaut und sich anschickt, die Landwirtschaft zu verändern. Dass sich Kaffeesatz als Dünger eignet, wusste man ja schon. Aber als Nährboden für Austernpilze oder Champignons? Also mir war das neu. Und angesichts von 15.000 Tonnen Kaffeesatz, die pro Jahr allein in Brüssel anfallen und bislang entsorgt wurden, finde ich die Geschäftsidee toll.

Wie würden Sie den Kaffeereport 2019 in drei Worten beschreiben?

Wie jedes Jahr: kurzweilig, lehrreich, inspirierend. Aber ich bin vermutlich nicht sehr objektiv ;-)

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