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Tchibo Kaffeereport 2019

Auf eine „Tass Kaff“: die Kaffeevorlieben der Bayern

3,3 Tassen Kaffee trinken die Bayern laut der Umfrage für den Tchibo Kaffeereport 2019. Ich wollte aus erster Hand erfahren, wie es um die Kaffeevorlieben der Kolleginnen und Kollegen vor Ort steht. Im bayrischen Landshut habe ich deshalb die Leitung der dortigen Tchibo Filiale, Gisela Staimer, getroffen und sie nach ihren Kaffeevorlieben sowie denen ihrer Mitarbeiterinnen gefragt.

Liebe Frau Staimer, wie lange gehören Sie schon zum Team Tchibo?
Angefangen habe ich vor inzwischen 40 dreiviertel Jahren, als Teilzeitverkäuferin. Ich bin dann schon kurze Zeit später von heute auf morgen Filialleiterin im Außendienst geworden, damals die einzige im Bezirk. Da habe ich dann unter anderem München, Garmisch und Reichenhall betreut, immer dort wo es gerade keine feste Filialleitung gab. Vor knapp 30 Jahren bin ich dann als Filialleitung fest nach Landshut gekommen.

Was treibt Sie bei Ihrer Arbeit an?
Vor allem die Abwechslung, die immer neue Produkte. Ich könnte in keinem Laden stehen, wo es nur Blusen und Hosen gibt. Als ich damals anfing, gab es nur Kaffee. Doch kurz danach ging es los, dass immer mehr andere Produkte dazu kamen.

Wie steht es um Ihre Kaffeevorlieben?
Ich trinke sehr gern Kaffee. Am liebsten Eis-Latte, im Sommer wie im Winter. Den mache ich mir auf der Arbeit und zuhause mit dem Tchibo Vollautomaten, einfach mit Espresso und kalter Milch.

Und wie sieht es bei Ihren Kolleginnen aus?
Der beliebteste Kaffee unter den Mitarbeiterinnen ist Caffè Crema. Die Vollmilchschokolade wird von den Kolleginnen aber auch gern getrunken.

Welche Kaffeegewohnheiten haben Ihre Kunden?
Wir haben einige Stammkunden, die eigentlich nur Filterkaffee oder Caffè Crema trinken. Die ersten Stammkunden kommen gleich morgens um 9 Uhr, wenn die Tür aufgeht und bleiben meist bis um 11 Uhr. Dann wird abgewechselt und es kommt ein großer Männerstammtisch, alles Rentner. Berufstätige kommen morgens eher weniger, da die meist schon selbst arbeiten müssen, wenn wir öffnen. Aber in der Mittagspause kommen viele, besonders viele Herren von den umliegenden Ämtern, die ihre „Tass Kaff“ bei uns trinken. Inzwischen kommen auch immer mehr junge Leute, Studenten aber auch Schüler, die die heiße Schokolade lieben, weil wir so ziemlich die einzigen in der Nähe sind, die die Schokolade mit Milch machen. Auch unser Kuchenabsatz ist ziemlich hoch. Und dann gibt es natürlich auch viele, die ihren Kaffee oder Cappuccino mitnehmen.

Apropos mitnehmen: Nutzen die To-Go-Trinker denn auch Mehrwegbecher?
Leider nein, das machen noch nicht so viele. Wir haben zwar jetzt auch die RECUP Pfandbecher, doch dadurch, dass in Landshut noch nicht viele Cafés mitmachen, zieht es noch nicht richtig an. Es gibt in Landshut nur drei oder vier Läden, die auch  RECUP Pfandbecher anbieten, und die sind weit weg von unserer Filiale.

Wie arbeitet es sich denn eigentlich in der Filiale Landshut? Sind Sie ein eingespieltes Team?
Wir haben hier ein sehr gutes Arbeitsklima in der Filiale. Momentan sind wir sieben und jetzt werden’s dann bald acht Kolleginnen. Hauptsächlich sind es langjährige Mitarbeiterinnen. Unsere dienstälteste Kollegin hat jetzt im Oktober 25-jähriges Jubiläum. Das wird natürlich gefeiert! Die Dienstjüngste ist auch schon seit knapp fünf Jahren bei mir. Meine Vertretung ist seit 2000 bei mir in der Filiale dabei, hat also nächstes Jahr das 20. Jubiläum.

Ich habe übrigens auch einmal mein ältestes Tchibo Produkt von zuhause mitgebracht: Die erste Damenuhr von Tchibo, zum Aufziehen. Das Schmuckstück ist circa 37 Jahre alt. Ich nutze sie zwar selten, denn die Uhr ist ein Erinnerungsstück meiner Mutter, aber ich hege und pflege sie wie einen Schatz.

Vielen Dank für das Gespräch!

Noch mehr Kaffeefakten gesucht? Hier geht’s zum Tchibo Kaffeereport 2019.

 

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