Blogparade Kaffeeklatsch

Auf einen Kaffee mit: „Kuchenbäcker“ Tobi

Kuchenbäckers Kaffeetorte gewann das Voting der Herzen und Zungen unserer Kaffeeklatsch-Blogparaden-Voter. Zeit also für einen Minikaffee-Klatsch mit Tobi, alias der „Der Kuchenbäcker„. Wer Zuckerschnute Tobis Blog aufruft, schmilzt sofort vor Kuchen-Sehnsucht dahin: Legendär seine Montags-Muffins (Pfirsich Crumble Muffin), seine Triple Chocolate Cookies oder der WM-Apfelkuchen mit Pfiff. Tobi Kuchenbäcker liebt das Meer, Dänemark und nachmittägliche Kaffeekränzchen. Wir auch.

Tobi, deine Kaffeetorte hat bei unseren Lesern mächtig abgesahnt. Möchtest du uns die Entstehungsgeschichte zur Kaffeetorte erzählen?

Kuchenbäcker: Ich habe mir einfach gedacht, dass Mandeln in Verbindung mit Kaffee gut passen. Außerdem habe ich im Grunde genommen ein Rührteig genommen, weil das gut passt und die Sahnefüllung, weil eine Sahnefüllung was Einfaches ist. Weils mir nackig nicht gefallen hat, habe ich Krokant genommen. Und der Kaffee kam dann natürlich in dieses Frosting rein.

Über eure Tassen und den Kaffee habe ich mich total gefreut. Den Kaffee kann man super mit dem Espressobereiter mahlen – ich stand echt im Flur und habe mich über euer Päckchen total gefreut.

Ein backender Mann muss viele Freunde haben, oder? Erwarten deine Freunde regelmäßige Kreationen aus der Küche? Musst du für all deine Bekannten backen?

Kuchenbäcker: Ich hatte vorher schon viele Freunde – aber tatsächlich fragen viele Leute, wann sie mal wieder kommen können, zum Kuchen naschen. Oder Fragen wie: „Wann backst du mal wieder für uns?“. Für meinen Blog backe ich ja viel und dann lade ich halt auch Leute ein. Es gibt daher regelmäßig Einladungen für Leute, die den Kuchen vertilgen könne. Es gibt ja auch oft mehrere Versuche für eine Kreation. Also „Abnehmer“ gibt es da genug!

Und wie trinkst du deinen Kaffee, wie oft und in welcher Form?

Kuchenbäcker: Cappuccino mit viel Milch! Ich trinke sehr sehr viel Kaffee, also mindestens drei Tassen am Morgen. Einen bevor ich ins Bad gehe und danach noch zwei!  Und über den Tag verteilt, wenn es sich ergibt, trinke ich dann auch halt auch noch.

Beende bitte folgenden Satz: „Kaffee und Kuchen gehören zusammen, weil…“

Kuchenbäcker: …ich finde, dass die Bitterstoffe, die beim Rösten des Kaffee entstehen, perfekt zur Süße des Kuchens passen.

Immer wieder eine beliebte Frage: Kannst du von deinem Blog leben?

Kuchenbäcker: Nein. Nicht einen Cent. Es wäre schön, wenn was bei rumkommen würde. Und die Zeit ist halt unbezahlt bar – aber ich mache das, weil es mir Freude bereitet. Ich muss bei dieser Tätigkeit kein Geld verdienen. Schön wäre es, wenn die Unkosten gedeckt sind.

Dein erstes Backerlebnis?

Kuchenbäcker: Ich durfte als Kind Sachen vermischen – das war natürlich ungenießbar. Ich habe dann meinen kleinen Bruder gezwungen, das zu probieren. Ich habe als Kind schon mit Lebensmitteln herumexperimentiert…

Was empfiehlst du, um Kuchen wieder abzutrainieren?

Kuchenbäcker: Ganz ehrlich: Die Dosis macht das Gift. Ich bin ein absoluter Sportmuffel und treibe wenig Sport. Ich rate. Lieber ein einziges Stückchen und dieses genießen, als sich hinterher reumütig ins Sportstudio zu schleppen.

Ein Kuchen, den wirklich JEDER backen kann?

Kuchenbäcker: Ich würde sagen klassischen Rührkuchen. Da kann man nichts falsch machen. So ein „all in Teig“ halt. Man schmeißt alles rein und rührt. Da gibt es diverse Rezepte! Einfacher Muffin- oder Rührteig kann jeder. Wichtig beim Backen ist, dass man sich an das Rezept hält.

Triffst du dich regelmäßig mit anderen Food-Bloggern?

Kuchenbäcker: Ja. Es gibt Treffen für Food-Blogger. Zweimal haben solche Treffen schon stattgefunden. Ich war vorgestern auf einer Messe und dort gab es auch eine Blogger-Lounge – man trifft sich also auch. Außerdem gibt es in sozialen Netzwerken Gruppen für Food-Blogger.

Stehst du oft mit deiner Mutter/Oma in der Küche und backst?

Kuchenbäcker: Also, meine Oma lebt weiter weg, die sehe ich super selten und meine Mutter lebt in Dänemark. Wenn ich meine Mutter sehe, dann backe nur ich, weil sie sagt: „Hier, du kannst es besser“.

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