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Brasilien – Abenteuer Kaffee

Wissen Sie was „Bom“ und „Obrigado“ heißt? Und kennen Sie „Floater“ und „Sinker“? Ich jedenfalls nicht – und auch meine Portugiesisch-Kenntnisse waren sehr begrenzt. Zumindest, bis ich die Reise nach Brasilien angetreten habe. Selbige stand Ende Juli für drei Tchibo Kollegen und mich an – wir durften einige Tage auf die Ipanema Coffees Farm reisen, an der Tchibo beteiligt ist. Unser Ziel: einige Tage die Tchibo Ipanema Academy dort besuchen und Kaffeeleidenschaft live erleben. 

Judith, Anja, Michael und ich (Karina, Sprecherin Unternehmensverantwortung und Food) sind bei Tchibo alle in verschiedenen Funktionen mit Kaffeebezug tätig – soll heißen: Kaffeevertrieb und Marketing, Controlling und Unternehmenskommunikation. Eine bunte Mischung an Verantwortlichkeiten, die sich auf der Reise in den Bundesstaat Minas Gerais – der Hauptanbauregion für Kaffee – machte.

Unser Ziel: Wir sollten die Leidenschaft für Kaffee innerhalb von Tchibo stärken, als Multiplikatoren wirken und den Rohkaffee-Anbau in all seinen Facetten erleben. In einem Wort: ein ganz besonderes Weiterbildungsprogramm für Kaffeebegeisterte!

Nach insgesamt 23 Stunden Anreise von Hamburg über Amsterdam nach Sao Paulo erwartete uns Tom am Flughafen. Er sollte in den kommenden Tagen unser Reiseguide, Lehrer, Fahrer und Entertainer sein. Neben unzähligen Kaffeeinsides zeigte er uns die besten Plätze auf der Conquista Farm, auf der er seit fast zwei Jahren Repräsentant für Tchibo ist.    

Auf uns wartete eine Woche „Abenteuer Kaffee“! In den kommenden Tagen erlebten wir alle Details des Kaffeeanbaus auf der Conquista Farm: Von der Anpflanzung, über Ernte und Aufbereitung und Verarbeitung bis hin zum Export. Logistik, Zertifizierungen, Einkauf, Verkostung, Setzlinge, Varietäten säumten unseren Wissensweg durch die Woche. Vor allem aber waren wir immer wieder draußen auf der Farm unterwegs – schauten uns Maschinen für die Ernte, Lager und Trockungsräume an und vor allem Kaffeebäume über Kaffeebäume. In Summe 12.000.000 Stück, eine schier unvorstellbare Menge. Kaffee soweit das Auge reicht – und darüber hinaus. Man bekommt eine vage Ahnung, wie groß Brasilien ist und wie viele Kaffeebäume es hier im Land des Kaffee-Exportweltmeisters Nr. 1 gibt.

Da Bilder ja bekanntlich mehr als tausend Worte sagen, schauen Sie selbst – eine kleine Auswahl in der Galerie oben.

Unsere Begeisterung für das Produkt Kaffee hat sich nochmals stark erhöht und unser Verständnis für die Abläufe ist besser denn je. Aber nicht nur das Kaffeewissen habe ich aus Brasilien mitgenommen – auch ein Stück brasilianischer Lebensfreude und Gelassenheit. Übrigens: Mit den ersten beiden Worten auf portugiesisch kann man gut die Woche überstehen („Es geht mir gut“ und „Danke“) sowie der „Daumen hoch“ sind die wichtigsten Zeichen. Und Floater und Sinker werden die Kaffeekirschen genannt, die im Rahmen der nassen Aufbereitung im Schwimmbecken oben schwimmen bzw. nach unten sinken. Aber dazu ausführlich an einer anderen Stelle mehr aus Brasilien.

Als Dank textete Michael am letzten Abend fürs Gästebuch: 

„A lot of varieties

and millions of coffee trees.

A lot of information

and billion of coffee beans.

A lot of food and drinks

and trillions of stars in the sky.

Can you imagine which place is meant?

Millions of thanks for a wonderful time!“

Danke für eine wunderbare Erfahrung und Reise ins Land des Kaffees!

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