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Newsletter Gewinnspiel: Exklusive Kaffeeschulung

Hallo, mein Name ist Sabine Hogrefe, ich bin heute Gastredakteurin im Blog – sonst arbeite ich bei Tchibo im Marketing für Privat Kaffee. Für unsere treuen Newsletter-Leser hatten wir uns mit dem Gewinnspiel etwas ganz besonderes ausgedacht und damit wohl – bei über 13.000 Teilnehmern – ins Schwarze getroffen! Aber wir wollten die Kaffeeschulung klein und exklusiv halten und von daher haben nur vier glückliche Gewinner plus Begleitung am Samstagmorgen den Weg zu uns in die Zentrale antreten können.

Zu Besuch in der Kaffeeakademie

Es ist Samstagmorgen, 10 Uhr im grauen und sehr winterlichen Hamburg: Wir, mein Kollege Ronald Henning, der als Barista die Filialdamen trainiert, und meine Kollegin Fabienne Sommer, die gerade eine Ausbildung macht, nehmen unsere Gewinner aus München, Lindau, Herne und Stuttgart in Empfang. Vorbei an den verwaisten Besprechungsräumen erreichen wir unsere Kaffeeakademie – und den ersten begeisterten Eindruck bei den Teilnehmern. Das erwartet man nämlich nicht unbedingt in dieser Umgebung: Eine voll ausgestattete Tchibo Kaffeebar wie in der Filiale – mit Siebträgermaschinen und Kaffeesamowar. Aber dass wir in einem Schulungsraum sind, merkt man dann doch: Denn es gibt auch jede Menge Anschauungsmaterial – von einer echten Kaffeepflanze über rohe und geröstete Kaffeebohnen bis hin zu Schaubildern.

Das Wissen rund um die Bohne

Theorie muss nicht grau und trocken sein – den Beweis liefert Ronald Henning, der gleich loslegt, denn wir bei Tchibo haben eine Menge über Kaffee zu erzählen: Von der Kaffeepflanze und über deren Anbau im Hoch- oder Tiefland, in der Sonne oder im Schatten. Über die Ernte, mit der Hand oder der Maschine. Über die Unterschiede einer nassen oder einer trockenen Aufbereitung und die Vorteile der Einzelröstung bei Tchibo. Und natürlich wird auch der Unterschied von Arabica und Robusta erklärt – und auch unser Engagement, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Ursprungsländern zu verbessern, ist ein paar Worte wert. Unsere Gewinner hören gespannt zu, haben dann aber doch immer mehr Fragen: So will Gewinnerin Tina Böhringer zum Beispiel ganz genau wissen, „wie der Kaffee nach Deutschland kommt“, „wie und wie oft die Qualität gecheckt wird“, „wie lange so ein Röstvorgang eigentlich dauert“ und „wie man seinen Kaffee am besten lagert“. Ronald Henning steht geduldig Rede und Antwort. Seine Begeisterung für Kaffee kommt an: „Ich wusste wenig über Kaffee, jetzt bin ich um einiges schlauer und habe eine andere Vorstellung. Was mich aber vor allem fasziniert, ist, wie Herr Henning mit Leib und Seele über Kaffee redet – und dass er dabei auch kritische Punkte nicht auslässt“, urteilt Gewinner Martin Meyer.

Die Renaissance des Filterkaffees

Nach so viel geballtem Wissen tut ein Schluck Koffein gut: Im Samowar zelebriert Ronald Henning die Einzeltassenaufbrühung unserer Privat Kaffees. Und erklärt, dass der Trend zurück geht zu den klassischen Getränken, dem ehrlichen Filterkaffee … Dann heißt es ran an die Löffel und schlürfen: Das ist nämlich die beste Methode, um den Geschmack der unterschiedlichen Kaffees zu verkosten. Vom milden Brasilianer tasten sich alle vor zum kräftigen African Blue. Highlight der Verkostung ist die Rarität des Jahres: der Crystal Mountain aus Kuba. Auf diese Art merkt man einfach am besten, dass Kaffee nicht gleich Kaffee ist.

Ran an die Maschinen

Doch in unserer Kaffeeakademie wird nicht nur Wissen rund um den Kaffee vermittelt, sondern auch ganz praktisch erprobt: Die Maschinen haben ihre Betriebstemperaturen mittlerweile erreicht und so geht es zum Praxisteil. Wie geht das denn nun mit dem perfekten Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato? Da der Kaffeedurst mittlerweile groß ist, nutzen alle Gewinner die Gelegenheit und bereiten ihr Lieblingsgetränk eigenhändig zu – unter fachkundiger Anleitung versteht sich. Denn bei den professionellen Siebträgermaschinen ist Handarbeit gefragt: Erst müssen die Bohnen gemahlen werden, dann muss die richtige Menge Kaffeepulver in den Siebträger, anschließend muss das Kaffeemehl festgedrückt (getampt) werden, bevor der Siebträger wieder eingespannt wird (von acht auf sechs Uhr!). Ein haselnussbrauner Espresso mit einer feinporigen Crema ist die Basis. Um daraus einen Capuccino oder Latte Macchiato werden zu lassen, fehlt noch ein letzter Schulungsbaustein: Der perfekte Milchschaum. Cremig, glatt, feinporig, ohne Luftblasen. Ronald Henning verrät auch hier die Tricks der Profis.

In Hamburg sagt man tschüss

14 Uhr: Einen Kaffee, ein Mittagessen, ein Stück Kuchen und ein Gespräch später, ist die Schulung in der Kaffeeakademie für die Gewinner auch schon zu Ende. Mit nach Hause nehmen alle etwas anderes: Holger Dittinger möchte vielleicht umschulen und auch in der Filiale arbeiten, Jürgen Oesterle will sich jetzt öfter mal Milch aufschäumen und Beate Meyer freut sich, dass sie den Unterschied zwischen Arabica und Robusta erklärt bekommen hat. Petra Petzold ist sensibilisiert „dass man bei Kaffee vieles besser machen kann – auch wenn alle nur mit Wasser kochen”. Und dann lockt Hamburg mit Sightseeing, Shopping und Weihnachtsmärkten …

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