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Filialdamen erzählen (3)

Kaffeeklatsch mit Eda Özkan & Julia Kruse

Unsere Filialen: Treffpunkt für den wöchentlichen Kaffeeklatsch, Point of Sale für unsere abwechslungsreichen Non Food Phasen oder einfach Abholort für den morgendlichen Wachmacher. Kurz gesagt: Hier tut sich einiges! Und wer könnte das besser wissen als unsere Mitarbeiterinnen vor Ort?! Lesen Sie hier von den schönsten Momenten unserer Filialmitarbeiterinnen mit ihren Kunden und dem Alltag in der Tchibo Filiale.

Eda Özkan – Filialleiterin in Amberg

Eda Özkan in ihrer Filiale in Amberg

Ich heiße Eda Özkan und ich bin zwanzig Jahre alt. Tchibo und ich haben übrigens am selben Tag, dem 15.03., Geburtstag – das hat auf jeden Fall etwas zu bedeuten. Ich bin seit Anfang 2016 bei Tchibo tätig. Ich habe damals als Servicekraft begonnen und schnell gemerkt, dass ich gerne bei Tchibo bleiben würde. Deshalb absolvierte ich die interne Ausbildung zur Handelskauffrau und Filialleiterin. Diese Zeit war toll, da ich durch den Einsatz in verschiedensten Filialen viel gereist bin und gleichzeitig auch einiges gelernt habe. Als ich neunzehn war, war es dann soweit: Ich bekam eine kleine Filiale in Amberg in der Oberpfalz in Bayern zur Leitung. Nun lebe und arbeite ich schon ein halbes Jahr hier, habe ein wundervolles Team um mich und sehr viel Spaß. Ich liebe meinen Job als Filialleiterin: Die Abwechslung und die Aufgaben sind immer wieder eine tolle Herausforderung.

Wir arbeiten mit Liebe und Elan für unsere Kunden – und das wissen diese zum Glück auch.
Was mich mal so richtig glücklich gemacht hat? Nun ja – es sind viele kleine Dinge, die mich glücklich machen! Bei mir sind es die Stammkunden. Sie fragen uns immer, wie es uns geht und wie die Arbeit läuft. Sie interessieren sich für uns – das schätzen wir sehr. Es gibt für Verkäufer nichts Schöneres, als wenn sich jemand für uns interessiert und unsere harte Arbeit schätzt!

Ich erlebe tagtäglich Momente, die mich immer zum Lächeln bringen. Selbst wenn es nur der richtige Kaffee ist, den wir für einen Kunden aussuchen. Wie gesagt: Es sind die kleinen Dinge, und wir genießen jeden Moment. Wir lieben unsere Kunden und sie lieben uns. Ein Stammkunden-Pärchen bringt mir wöchentlich Prospekte mit, damit ich immer auf dem neusten Stand bin. Eine andere Dame kauft wöchentlich ihren African Blue bei uns und gibt uns gerne ein tolles Trinkgeld für eine Kugel Eis. Dann gibt es noch den Herren, der zwei Mal täglich kommt und seine Tasse Kaffee bei uns trinkt. Er bringt uns immer zum Lachen mit den Witzen, die er uns erzählt. Oder die Kundin, die jedes Mal vom Geruch der Filiale schwärmt: ‚Es riecht so gut nach Kaffee!‘

Ich könnte noch drei Seiten schreiben mit Erlebnissen, die mein Herz aufgehen lassen.
Kurz gesagt: Es ist einfach die gesamte Arbeit in unserer Filiale, die mich glücklich macht.

 

Julia Kruse – Filialleiterin in Emden

Julia Kruse aus Emden

Mein Name ist Julia Kruse, ich bin 38 Jahre alt und arbeite seit zwei Jahren als Filialleiterin bei Tchibo in Emden.

Unsere Filiale hat keine Kaffeebar, da wir uns die Fläche mit einem Bäcker teilen.
An den Markttagen herrscht bei uns und dem Bäcker ein reges Treiben, da unsere Stammkunden an den Stehtischen gemeinsam mit Freunden und Bekannten unseren beliebten Tchibo Kaffee genießen.

Da heißt es für uns sechs immer laut sprechen – fast so wie ein Marktschreier.

Vor kurzem hatte ich ein Erlebnis mit einem Stammkunden, das mir wirklich unter die Haut ging. Ein Herr – so um die 60 Jahre alt – kauft bei uns alle drei Wochen sein Cafissimo Vorteilspack. Er kommt immer gut gelaunt in die Filiale mit dem Spruch auf den Lippen: „Hallo Frau Kruse, wie geht es Ihnen?“ Dabei strahlt er und freut sich, wenn wir trotz starker Frequenz in der Filiale ein paar Worte wechseln.

Das letzte Mal jedoch merkte ich gleich als er in die Filiale kam, dass irgendetwas nicht stimmte. Wie immer fragte er mich freundlich, wie es mir ginge. „Vielen Dank für die Nachfrage, mir geht es wie immer gut. Und Ihnen? Ist alles in Ordnung?“ erwiderte ich. Da schaute er mir in die Augen, ich merkte, dass er um Fassung rang. Dann sagte er mir mit Tränen in den Augen: „Ach Frau Kruse, nicht so gut. Meine Frau ist letzte Woche gestorben. Ich weiß nicht, was ich ohne sie machen soll. Wie soll ich das ertragen?“ Nun rannen ihm die Tränen über die Wangen.

Sofort ging ich um den Tresen und legte ihm tröstend die Hand auf dem Arm. Ich hörte ihm zu und wünschte ihm viel Kraft, um durch diese trauervolle Zeit zu kommen.

Wer bei Tchibo arbeitet, sollte Freude daran haben, täglich mit den Kunden Kontakt zu haben. Unsere Stammkunden teilen gerne sowohl freudige als auch sehr traurige Ereignisse mit uns. Das gehört zu meiner täglichen Arbeit, die ich gerade deswegen so sehr liebe.

Ich denke sehr oft an diesen Kunden, der mir seine Trauer anvertraut hat, und hoffe, ihn bald wieder in unserer Filiale begrüßen zu können.

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