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Ein aufregendes halbes Jahr bei Tchibo

Mein Praktikum: Über Nachhaltigkeit, Coffeetastings und wunderbare Freundschaften

Literweise edelsten Kaffee (wie soll es auch anders sein), spannende Projekte und ziemlich viel Spaß – so lässt sich mein Praktikum bei Tchibo beschreiben.

Vor sieben Monaten habe ich, Nora Westhauser, mein Praktikum in der Abteilung der Corporate Communications begonnen. Mitten im Lockdown.

 

 

Mein Willkommensgeschenk: Die Liebe hat sich bewahrheitet.

Aber mal ganz an
den Anfang zurück

Damals noch in Passau, war ich ziemlich aufregt, als ich mit der Sprecherin für Unternehmensverantwortung Sandra Coy und Coffee Sprecherin Karina Schneider mein Vorstellungsgespräch als Videokonferenz durchführen sollte. Ohje! Und dann hat die Technik nicht funktioniert! Doch das war alles halb so schlimm und wir haben das Gespräch per Telefon durchgeführt. Und schon da hab ich gemerkt: Ich möchte unbedingt zu Tchibo. Sandra und Karina waren mir direkt sympathisch und meine Aufregung war verflogen.

Ein paar Tage später hatte ich die Zusage und kreischte anschließend meiner Freundin ins Ohr.

 

Und schon bald ging es los…

Angekommen in Hamburg, rund 700 Kilometer von meiner Heimatstadt Ulm entfernt, war ich schon ziemlich nervös, denn einen Tag später begann auch schon mein Praktikum. Doch die Aufregung hatte sich bald gelegt. Ich wurde herzlich in das Team aufgenommen und auch mit meinen beiden Mitpraktikantinnen Sophia und Kim habe ich mich auf Anhieb verstanden.
Und während meiner Zeit bei Tchibo hat sich nicht nur mein Kaffeekonsum von durchschnittlich zwei Tassen täglich auf fünf Tassen täglich (kein Scherz!) gesteigert – ich konnte natürlich auch viel dabei lernen. Besonders war, dass ich mich von Anfang an Willkommen und wie ein vollwertiges Teammitglied gefühlt habe. Mir wurde nie langweilig, denn ich hatte immer spannende Aufgaben. Vom Erstellen des Pressespiegels, redaktionellen Aufgaben für den Corporate Podcast, der Organisation von internen (nachhaltigen) Aktionstagen, dem Verfassen von Intranet- und Blogbeiträgen, wie der Gestaltung der internen Unternehmensbildschirme oder eigenen kleinen Projekten, war wirklich alles mit dabei.

 

Mit recycelten Rübenresten durch den Sommer

Neue Freundschaften: Kim, Sophia und ich (damals noch blond).

Die Story hinter diesem Foto gehört zu meinen absoluten Favorites während des Praktikums. Meine Betreuerin Sandra hatte uns Praktikantinnen die  Möglichkeit verschafft, die im Rahmen der damaligen Recyclingwochen erschienene, nachhaltige Sportkollektion zu testen und unseren eigenen Blogbeitrag darüber zu schreiben. Dabei waren wir völlig frei in der Gestaltung und konnten so unserer kreativen Ader freien Lauf lassen. Und ein bisschen Sport in der Mittagspause tut natürlich immer gut!

 

Über den Dächern Hamburgs

Ein besonderes Highlight, das auf jeden Fall niemals fehlen darf bei einem Praktikum bei Tchibo – ein Coffee Tasting. Dabei ging es an den Ort, an dem der Tchibo Kaffee seinen Ursprung hat: Die Hamburger Speicherstadt. Dort befindet sich das historische Büro von Tchibo Gründer Max Herz. Heute wird dort vor allem Kaffee verkostet. Kaffee-Einkäufer Andreas Christmann klärte uns über den Ursprung der verschiedenen Kaffeesorten und deren Herstellung auf. Anschließend durften wir die unterschiedlichen Kaffees testen. Andreas zeigte uns die richtige „Schlürftechnik“. Wir gaben unser bestes, aber die richtige Technik hinzubekommen und die unterschiedlichen Geschmacksnoten treffend zu beschreiben, war gar nicht so einfach und sorgte für einige witzige Momente. Das absolute Highlight: Sophia, die eigentlich nie Kaffee trinkt (ja, genau, richtig gelesen! Kaffeetrinken ist kein Einstellungskriterium bei Tchibo!) mochte den Instantkaffee von Tchibo am liebsten – was natürlich für dessen Qualität spricht.

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Wir brauchen Diversity!

Ein zusätzliches spannendes Projekt während meines Praktikums war vor allem das Thema Vielfalt/Diversity. Schon länger habe ich mich mit diesem Thema beschäftigt, denn für mich ist das Thema eine Herzensangelegenheit. Deshalb hat es mich besonders gefreut, als Sandra mich in eine Arbeitsgruppe mit aufgenommen hat, die interne Diversity Aktionstage geplant hat und welche ich derzeit in meiner letzten Woche zum Glück noch miterleben darf.

Passend dazu durfte ich außerdem das Podcastskript für die Folge  Wann sind wir alle Feminist*innen Antje Schomaker?  schreiben. Mit Sängerin und Feministin Antje Schomaker haben wir über Diversität in der Musikbranche, über gendergerechte Sprache sowie toxische Beziehungen gesprochen. Cool, oder?

 

Weitere spannende Themen während meines Praktikums waren:

 

Das wurde auch Zeit!

Endlich gibt es wieder Lockerungen! Das Mitarbeiterrestaurant und unser Clubraum hat zum Ende meines Praktikums wieder geöffnet. Also haben Sophia und ich uns gedacht, nach all der Zeit, die wir zum großen Teil nur im Homeoffice verbracht haben, brauchen wir endlich mal ein gemeinsames Feierabendbier. Das Essen war übrigens genauso lecker, wie uns alle immer versprochen hatten – was mich etwas neidisch werden lässt, denn ich bin mir sicher, mit den Lockerungen wird das Praktikum für meinen Nachfolger Jannik noch viel cooler als es eh schon war (und ja, das im Hintergrund der Fotos ist wirklich ein Pool! :-) )

 

 

Mein Fazit: Die Zeit verging eindeutig zu schnell, ich habe das Gefühl, als hätte ich gerade erst angefangen. Daran merkt man, wie gut mir das Praktikum gefallen hat. Ich würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden und kann eine Praktikum bei Tchibo nur weiterempfehlen. Als ich im Januar damit begonnen habe, waren wir noch mitten im Lockdown. Und auch wenn ich meine Kolleg*innen oft nur digital sehen konnte, habe ich mich nie alleine gefühlt, denn ich telefonierte täglich mit meiner Betreuerin Sandra und wusste, ich kann mich bei Fragen jederzeit an meine Kolleg*innen wenden. Auch die Praktikant*innenbetreuung war super und es gab immer wieder virtuelle Veranstaltungen bei denen man zusammen Cocktails mixte oder etwas gemeinsam spielte und sich so mit anderen Praktikant*innen aus den verschiedenen Abteilungen austauschen konnte.

An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal herzlich bei meinem Team der Corporate Communications für die großartige Zeit bedanken und ganz besonders natürlich bei Sandra, die immer für mich da war und mir Raum gegeben hat Neues auszuprobieren. Ich nehme viele wertvolle Eindrücke aus dem Praktikum mit, die mich nachhaltig prägen.

Und wenn auch du Lust bekommen hast ein Praktikum bei Tchibo zu machen, dann schau doch gerne mal auf der Tchibo Karriere Seite vorbei!

…So: Und für mich ist es jetzt Zeit für meine fünfte Tasse Kaffee!

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