Alle Artikel

Podcast #31

Ranga & Nanda über Monsoon-Kaffee und globale Fairness

Nanda Bergstein und Ranga Yogeshwar

Kaffee­aus­schank in indischen Zügen, ein Name aus dem Himalaya und die Notwen­digkeit von globaler Fairness: Darüber sprechen Nanda und Ranga bei „5 Tassen täglich“. Denn sowohl Nanda Bergstein (CR), unsere Direk­torin für Unter­neh­mens­ver­ant­wortung, wie auch Ranga Yogeshwar, Deutsch­lands bekann­tester Wissen­schafts­jour­nalist, haben ihr Wurzeln in Indien und Europa. Sie eint damit eine besondere „global-empathische“ Sicht­weise auf Menschen und Natur.

 

Ranga Yogeshwar: Wenn man einfach mal schaut was so in den letzten 80 Jahre passiert ist, dann müssen wir einsehen, alle zusammen, dass die Zeiten von „business as usual“ vorbei sind. Wo wir mit einer gewissen Ignoranz die mahnenden Anzeichen von Klimawandel, von Ressourcenknappheit, von extremer Verarmung  -die einen sind arm die anderen sind reich – dass wir das nicht mehr hinnehmen können. Und zwar weil es jeden betreffen wird. Das sind nicht mehr Themen, die weit weg liegen, sondern das Schicksal dieser Menschen, auch wenn sie in fernen Ländern leben, wird unser Schicksal bestimmen. Wir haben das 2015 bei der Flüchtlingskrise gesehen und ich sage: Das war die Vorspeise zu etwas, was noch erheblich größer werden wird, wenn wir nicht handeln.“

Nanda Bergstein: „Wir müssen uns fragen, was ist der Sinn und Zweck von Wirtschaft? […] Die Stoßrichtung – und das ist für uns als Unternehmen wahnsinnig wichtig – ist, dass wir unsere Gedanken quasi auf den Kopf stellen und den Menschen und die Umwelt als Erstes hinstellen und dann erst kommt der Rest. Ich glaube, daraus werden sich viele spannende Businessmodelle ergeben.“

 

Sozial­kom­petenz in Indien versus reiche Einsamkeit in Deutschland? Was ist der Sinn von Wirtschaft und warum ist Glück nicht an Besitz gekoppelt? Wie kann ein kultu­reller Trans­for­ma­ti­ons­prozess gelingen? Und was hat das mit dem Walnussbaum-Regal in Rangas Studio und Enkel Emil zu tun? Und dann ist da noch der Kaffee von 1984 in einem unserer Lagerräume aufgetaucht… Kann man den noch trinken, Kaffee­som­melier Benjamin Widegreen?

Diesen Artikel weiterempfehlen

Hier kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.