Alle Artikel

#Time4Green: Louisa Dellert

Bloggerin Louisa Dellert über Sportmode aus OCEAN PLASTIC

„Ich denke, dass jeder an kleinen Schrauben drehen kann, um die Welt ein bisschen grüner zu machen.“ Sagt Louisa Dellert, Bloggerin aus Braunschweig. Louisa hat definitiv einen Blog mit Botschaft(en), bei dem es um die Themenkombi Laufen, Nachhaltigkeit und Selbstliebe geht.

In kleinen Schritten in und für eine bessere Umwelt ist gewissermaßen Louisas Nachhaltigkeits-Motto. Beim Laufen macht Louisa allerdings durchaus größere Schritte – weshalb wir von ihr wissen wollten, wie sie ihren Trainingsplan gestaltet, was für sie perfekte Laufleggins sind – und wir ihr unsere Sportkollektion aus recycelten Materialien (Ocean Plastic und PET-Flaschen) gefällt.

Louisas Fitnesskonzept – lieber Stress-Abbau als Sixpack

Um zu beschreiben, wer Lou ist, wie sie sich selber nennt, kommt man nicht umhin zu schreiben, wer sie nicht mehr ist: Nämlich eine Hardcore-Fitnessbloggerin, deren Leben von Sportwahn und Abnehmen bestimmt ist. Heute hat die 27-Jährige aus Braunschweig einen Fitness-Blog der anderen Art. Der Grund: Als sie den vermeintlich perfekten Körper erkämpft hatte, diagnostizieren Ärzte einen lebensbedrohlichen Herzfehler. Es folgten: OP, Krankenhausaufenthalt, Reha – und vor allem ein Umdenken. Die Erkenntnis, dass das Leben so schnell vorbei sein kann, hat ihr Leben umgekrempelt. Aber eben auch den Weg zur Selbstliebe geebnet. Vor allem aber ist sie nicht mehr in Extremen (Sixpack oder Bierbauch) unterwegs, sondern in der Mitte angekommen. Dazu gehört auch weiterhin Sport, aber aus Spaß und für den Stressabbau. Auch, wenn es dann mal ein Marathon in L.A. ist. Auf ihrem Blog ist Louisa vor allem eins: echt – und nicht perfekt.

 

Louisa Dellert in der neuen Tchibo #Time4Green Sportkollektion

Liebe Lou, wie bist du denn überhaupt dazu gekommen dich mich Nachhaltigkeitsthemen zu beschäftigen?

Nach der Diagnose eines lebensbedrohlichen Herzfehlers, kam ich zur Erkenntnis, dass das Leben so schnell vorbei sein kann und beschäftige mich seither zunehmend mit unserer Umwelt und einem nachhaltigeren Leben. Ich vertrete da allerdings eine sehr entspannte Haltung: Nicht vegan oder vegetarisch zu leben ist OK, denn es gibt neben der Ernährung noch viele andere Bereiche, in denen man die Welt ein wenig grüner machen kann: Wie wäre es mit Müllvermeidung, Stromeinsparung oder Fair Trade Kleidung? Ich denke, dass jeder an kleinen Schrauben drehen kann, um die Welt ein bisschen Grüner zu machen. Der Umwelt nachhaltiger entgegenkommen, nenne ich das.

So Pi mal Daumen: Wie oft trainierst du pro Woche?

Mindestens zwei Mal aber höchstens vier Mal.

Wie oft wechselt du deine Sportkleidung?

Laufhosen ziehe ich auch mehrmals hintereinander an. Und Shirts und Sport BH’s auch manchmal. Besonders im Urlaub habe ich nicht so eine große Auswahl mit und nutze die Kleidung dann mehrmals.

Wie viel Laufkleidung brauchst du dementsprechend zum Wechseln im
Kleiderschrank?

Theoretisch bräuchte ich nur 3 Hosen, 5 Shirts und ein drei Sport-BHs.

Was ist dir bei Sportkleidung wichtig? Welche Funktionalität, Passform?

Mir ist es wichtig, dass ich mich wohlfühle und während meinem Workout gar nicht an die Kleidung denken muss. Kein zurecht ziehen, hochziehen oder runterziehen. Die Kleidung sollte nicht kneifen und nicht zu eng anliegen.

Nun bieten wir bei Tchibo Sportbekleidung aus recyceltem Materialien an: teilweise aus Ocean Plastic, teilweise aus PET Flaschen. In einer ¾ Sporthose stecken beispielsweise 17 PET Flaschen. Fühlt sich das für dich erstmal komisch an? Vom Kopf her?

Nein im Gegenteil.Ich finde das großartig, denn so regt man die Menschen gleichzeitig auch zum Nachdenken an. Keine Frage, grundsätzlich müssen wir unseren Abfall reduzieren. Aber den bestehenden Abfall via Upcycling der Fasern zu Sportkleidung zu machen – eine gute Idee? Ja, meiner Meinung nach eine sinnvolle Idee solange wir dafür nicht noch mehr Energie und Wasser verbrauchen.

Würdest du einen Badeanzug aus Ocean Plastic tragen?

Definitiv ja!

Lou im Badeanzug aus Ocean Plastic

Welche Textilien könntest du dir noch aus recycelten Fasern vorstellen?

Bettwäsche wäre cool.

Und zurück zum Sport: früher hast du sehr diszipliniert trainiert (zur Not morgens um 05.00 Uhr), wie sieht dein Trainingsplan mittlerweile aus?

Ich trainiere immer noch morgens am liebsten. Dann habe ich schon alles Schweißtreibende erledigt und kann fit in den Tag starten. Momentan bereite ich mich auf einen Marathon vor. Da muss ich ein bisschen intensiver trainieren, damit ein Marathon für mich nicht gesundheitsschädlich ist.

Deine Empfehlung? Gestresst von Job, Einkauf, Familie. Noch Laufschuhe anziehen und raus – oder mal gemütlich mit Wein und Schokolade netflixen?

Je nachdem wie man sich fühlt. Ich glaube, dass es die Mischung macht. Mal hat man mehr Laune und Interesse daran mit seinen Liebsten auf dem Sofa zu chillen und manchmal möchte man sich einfach nochmal auspowern und schnürt die Laufschuhe. Beides ist menschlich. Beides okay.

Danke Louisa für das Gespräch!

Zu Louisas Blog gelangt ihr hier.

Louisa hat definitiv einen Blog mit Botschaft(en) bei dem es um die Themenkombi Laufen, Nachhaltigkeit und Selbstliebe geht. Zwar inspiriert Louisa ihre Leser mit Workouts, Rezepten und Tipps für ein aktives und gesundes Leben. Aber zunehmend beschäftigt sie sich auch mit ihrer Umwelt, dem Sinn des Lebens und vor allem einem nachhaltigeren Leben. Ihre Botschaften: Nicht das zu tun, was alle machen, sondern dass, was dir persönlich guttut. Selbstzweifel, Ängste, schlechte Gedanken und Meinungen fremder Menschen loslassen. Trainieren, damit das Leben das eigene bleibt – und nicht fremdbestimmt ist. Bei all ihren Gedanken, an denen sie die Leser teilhaben lässt, spürt man ihre entspannte Haltung der kleinen Schritte. So auch beim Thema Nachhaltigkeit: Nicht vegan oder vegetarisch zu leben ist OK, denn es gibt neben der Ernährung noch viele andere Bereiche, in denen man die Welt ein wenig grüner machen kann: Wie wäre es mit Müllvermeidung, Stromeinsparung oder Fair Trade Kleidung? Wichtig ist nur: Sich überhaupt Gedanken zu machen – und dann in kleinen Schritten überhaupt etwas zu tun. Lesetipp: Selbstliebe – weniger Selbstoptimierung, mehr L(i)eben.

 

Sportliches Feedback zu unserer OCEAN PLASTIC Sportkollektion gibt es außerdem in der Tchibo Community.

 

 

Diesen Artikel weiterempfehlen

Hier kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.