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Interne Aktionstage

Diversity Days: Tchibo macht bunt

Unsere Welt ist bunt. Und unsere Arbeitswelt auch. Deshalb veranstalten wir gerade für alle Mitarbeiter*innen eine Aktionswoche zum Thema Diversität. Wir bei Tchibo sind schließlich das beste Beispiel für Vielfalt – zumindest was das Geschäftsmodell angeht. Mit unserem altbekannten Slogan „jede Woche eine neue Welt“ liegen wir jenseits der „Retailnorm“ und zeigen, dass Vielfalt und „Anders sein“ gut ist. Das gilt natürlich auch für Menschen.

Zum gestrigen Auftakt konnten wir bereits ein sehr wichtiges Zitat als „Take Away“ mitnehmen, das ziemlich treffend beschreibt, was Diversity eigentlich bedeutet:

„Diversity ist, zur Party einge­laden zu werden. Inklusion heißt, auch zum Tanzen aufge­fordert zu werden.“ – Frei zitiert nach Verna Myers

 

Diver­sität, Fairness, Toleranz – sich selbst bewusst werden

Tchibo ist in vielen Ländern der Welt tätig, wir sehen dies als Chance, die vielfältige Potenziale zu unserem Vorteil zu nutzen – und nicht zu verschwenden. Dennoch: Wir stehen am Anfang der Reise, müssen alle an der  „eigenen innere Landkarte“ arbeiten und kontinuierlich „Updates“ zulassen.

 

Diversity – das ist die Vielfalt in unserer Gesell­schaft

Gestern Nachmittag erklärte Autorin und Coach Anna Engers , was Diversity denn nun eigentlich ist. Sie ging auf die sieben Kategorien ein, die bisher in dem Themenfeld genutzt wurden (Gender, Alter, ethnische Herkunft, körper­liche Beein­träch­ti­gungen, Sexua­lität, Religion & Weltan­schauung sowie soziale Herkunft) und betonte dann, dass es letzt­endlich aber nicht um perso­ne­nim­ma­nente Diver­sität ginge (der/die „ist“ so oder anders), sondern um verhal­ten­sim­ma­nente Diver­sität (eine Person „verhält“ sich so oder anders). Im Wesent­lichen zählte sie 6 Punkte auf, die ihrer Meinung nach wichtig sind, um sich dem Thema Diversity weiter zu nähern:

  1. Neugier, Offenheit und Bereit­schaft die eigene Haltung zu ändern
  2. Genau hinzu­schauen und die (verbor­genen?) Gemein­sam­keiten zu entdecken
  3. Struk­turen zu schaffen für die verschie­denen Anliegen
  4. Gender­sen­sibel zu sein
  5. Mit unbewussten Denkmustern umgehen zu lernen
  6. Diversity als Förderung für Erfolg zu betrachten

 

Und davon nicht genug –  weitere spannende Themen folgen in den nächsten Tagen:

Am Diens­tag­morgen treffen wir Kolleg*innen unserer Schwesterfirma Beiersdorf, die Gründungs­mit­glieder*innen der Netzwerke „Be you“, „Sisterhood is Power“ und „50+“. Sie erklären uns im Teams Call, wie man erfolg­reich interne Netzwerke gründet und aufrecht­erhält. Wir erfahren, wie gelebte Diver­sität bei Beiersdorf aussieht und können von ihren Erfah­rungen des letzten Jahres profi­tieren.

Ellen Wagner führt uns am Diens­tagnach­mittag auf eine Entde­ckungs­reise zu unseren blinden Diskri­mi­nie­rungs­flecken. Sie möchte in diesem Workshop für Vorur­teile, Mikro­ag­gres­sionen und Privi­legien sensi­bi­li­sieren. In diesem inter­ak­tiven Format zum Thema „Uncon­s­cious Bias“ entdecken wir, welche Automa­tismen in unseren Beurteilungen steuern, ohne dass wir es merken.

Mittwoch­morgen erwarten wir Fußball­pro­minenz. Wir erleben Bibiana Steinhaus, Deutsch­lands erste Bundes­li­gaschieds­rich­terin, im Gespräch über das Thema „Anders sein“.

Am Donners­tag­morgen gibt es ein inter­ak­tives Diversity Barcamp, bei dem Themen angesprochen werden, die uns Mitarbeiter*innen besonders wichtig sind.

Es gibt viel zu tun, wir wissen das. Und sagen mit den Kolleg*innen der Hamburger Pride 2021 „Keep on fighting. Together.“

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