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Hinter den Kulissen von Tchibo (1)

Einen Tag mit: Raumspezialist Carsten

Wer bestückt eigentlich die Meetingräume bei Tchibo? Und wie kommt die Hauspost von A nach B? Diese und viele weitere Aufgaben erledigen die guten Seelen von Tchibo, die häufig unsichtbar ihre Arbeit verrichten. Zeit, dass wir sie einmal vorstellen. Starten wir mit Carsten aus dem General Services Team. Kaum zu glauben: Er steht täglich um 02.45 Uhr auf und lächelt trotzdem!

Ich bereite täglich die Meetin­gräume vor, stelle einen Stuhl nach dem anderen im Audimax auf und sorge dafür, dass sich kein Mitar­beiter die Beine in den Bauch stehen muss: Ich bin der Mann aus dem General Services Team (HRF-G) und wurde einen Arbeitstag lang begleitet.

Es ist Diens­tag­morgen, 02:45 Uhr. Während sich andere im Bett noch einmal umdrehen, stehe ich auf und freue mich auf meinen Tag. Den Kaffee am Morgen genieße ich am Bremer Haupt­bahnhof, wo ich dann meine rund zweistündige Anreise in die City Nord antrete und um halb sieben in meinen Arbeitstag starte. Am liebsten gehe ich morgens mit einem Lächeln durch die sich füllenden Gänge: Ein Lächeln am Morgen schadet niemandem und gestaltet den Tag direkt freund­licher.

Auf meiner Liste steht für heute als erstes das Audimax für die Aufsichts­rats­sitzung vorzu­be­reiten. Ausrei­chend Tische, Stühle und die Technik müssen dafür an Ort und Stelle sein, damit keiner der Herrschaften die Sitzung im Stehen verbringen muss.

Die Aufsichts­rats­sitzung kann beginnen und für mich geht es nun weiter. Ich laufe die Konfe­ren­zebene ab und schaue nach dem Rechten, damit alle Mitar­beiter ihren gebuchten Bespre­chungsraum im einwand­freien Zustand vorfinden. Immer wieder klingelt mein Handy. Neue Aufträge kommen rein. Rund 25 Aufträge pro Tag halten mich ständig in Bewegung, wobei ich meist selbst­ständig und alleine arbeite – nur bei größeren Aufträgen hole ich mir frühzeitig Hilfe hinzu. Ich bin mein Chef, mein Mitar­beiter, meine Vertretung – ich bin ein Drilling.

Ich bin eigentlich gelernte Schiffbauer, arbeite nun aber schon seit zehn Jahren bei Tchibo, zuvor bei Eduscho in Bremen, später dann als Postver­teiler und Boten­gänger in der Tchibo Zentrale. Jetzt lautet mein Jobtitel „Sachbe­ar­beiter allge­meine Dienste“. Dahinter stecken so einige Aufgaben: Die Raumvor­be­reitung macht einen großen Teil davon aus. Hierzu arbeite ich Hand in Hand mit der Service­stelle, der Techni­k­ab­teilung und der Raumplanung, die mir als große Unter­stützung zur Seite stehen. Daneben bin ich für die Akten­ver­nichtung und die Vorbe­reitung der Archi­vierung zuständig.

Nach dem Mittagessen und einem Kaffee geht es mit den nächsten Räumen und Aufgaben weiter – immer im Dienste, den Arbeitstag der Mitar­beiter einfacher zu machen. Würde ich meine Arbeit nicht so sehr lieben und die Anerkennung meiner Arbeit durch die Tchibo Mitar­beiter nicht spüren, würde ich die tägliche Anfahrt und den Stress nicht auf mich nehmen wollen. Einzig würde ich mir von den Kollegen wünschen, dass sie ein Auge darauf haben, dass sie die Räume ordentlich verlassen, keine Laptops oder Persön­liches vergessen und ihr Geschirr wegräumen.

Gegen 16:00 Uhr ist nach einem langen und anstren­genden Arbeitstag der wohlver­diente Feier­abend für mich in Sicht. Diesen verbringe ich am liebsten mit meinem 11-jährigen Sohn. Die Lacher am Tag und die Abende mit meiner Familie motivieren mich am nächsten Tag wieder früh aufzu­stehen.

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2 Kommentare zu „Einen Tag mit: Raumspezialist Carsten

  1. Esther

    Wow! Carsten hat wirklich Respekt verdient!
    Das ist nicht selbstverständlich, trotz des langen Arbeitsweges und dem frühen Aufstehen immer noch so viel Spaß am Job zu haben.

    Ich finde es super, dass ihr auch mal die Mitarbeiter vorstellt, die sonst nicht so im Fokus stehen.

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