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Tchibo & WWF

Gemeinsames Handeln für den Wasserschutz

Wasser bedeutet Leben. Ohne Wasser wäre unser Leben auf dieser Erde schier unmöglich. Und gleichzeitig steuern wir global auf eine essentielle Krise zu: Durch Bevölkerungswachstum, verändertes Konsumverhalten und den Klimawandel werden die weltweiten Wasserressourcen lokal immer knapper. Laut UN werden im Jahr 2050 über 40% der Weltbevölkerung in Regionen leben, die von Wasserknappheit betroffen sind. Schon heute wird doppelt so viel Grundwasser aus dem Boden geholt wie noch vor etwa 60 Jahren.

Bildquelle: pexels

 

Wasser ist das neue Öl

Die Konsumgüterindustrie ist einer der größte Wassernutzer und gleichzeitig ist sie größter Wasserverschmutzer. „Aufgrund von globalen Wertschöpfungsketten steht der Erfolg von multinationalen Unternehmen oft direkt oder indirekt mit lokalen Wasserressourcen in Verbindung, welche für die Produktion benötigt werden. Gleichzeitig hat auch der Klimawandel einen Einfluss auf die verfügbaren Wasserressourcen. Schon heute berichten 60% der weltweit umsatzstärksten Unternehmen, von Wasserrisiken betroffen zu sein,“ erläutert meine Kollegin und Wasserexpertin Marijke Schöttmer, Manager Environmental Protection bei Tchibo.

 

Achtsamkeit mit der Ressource Wasser im Anbau und der Produktion unserer Produkte

Mit dem Kaffee- und Baumwollanbau – sowie mit der Produktion unserer Non-Food Produkte – trägt auch Tchibo zur Verschmutzung und Verknappung von Wasser bei. Gleichzeitig sind wir von den steigenden Wasserrisiken, z.B. durch klimawandelbedingte Dürren, direkt betroffen. Der Erhalt der natürlichen Wasserressourcen unserer Erde ist deshalb einer der strategischen Schwerpunkte unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten.

Mit der Unterzeichnung des Greenpeace Detox Commitments im Oktober 2014 hat Tchibo sich zur Vermeidung des Einsatzes von gefährlichen Chemikalien in der Textilproduktion verpflichtet und leistet mit seinem Detox Programm bereits einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der Wasserverschmutzung.

Zusätzlich wollten wir unsere Lieferketten noch stärker unter die Wasserlupe nehmen. Deswegen haben wir gemeinsam mit dem WWF in 2018 eine Wasserrisikoanalyse mit Hilfe des „Water Risk Filters“ durchgeführt – einem Instrument, das der WWF in Zusammenarbeit mit der DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft) entwickelt hat. „Das größte Wasserrisiko für Tchibo besteht demnach in bestimmten Regionen in Indien und der Türkei (Baumwollanbau) sowie in China (Textilfärbung)“, erklärt Alexander Liedke, Senior Manager Sustainable Business and Markets vom WWF. Die komplette Studie ist hier öffentlich verfügbar.

 

Partnerschaft mit dem WWF

Als Folge der Analyse sind wir eine Partnerschaft mit dem WWF Deutschland eingegangen, um von dessen Expertise zum Thema Wasser zu lernen und auf das internationale Netzwerk an ExpertInnen zugreifen zu können. Neben der Weiterentwicklung unserer Strategie ist ein zentraler Baustein für uns, die Unterstützung von zwei sektorweiten Projekten in China und der Türkei.

Hier engagiert sich Tchibo gemeinsam mit anderen Marken für langfristige und gemeinschaftliche Lösungen, sowohl auf Fabrikebene als auch in den Wassereinzugsgebieten, um die Quantität und Qualität der lokalen Wasserressourcen zu erhalten und verbessern.

 

Ein weiterer Schritt für mehr Nachhaltigkeit bei Tchibo

Der Schutz des Wassers ist ein weiterer Schritt in Richtung eines verantwortlicheren Wirtschaftens von Tchibo. Bereits seit 2006 ist Nachhaltigkeit ein elementarer Bestandteil der Tchibo Geschäftsstrategie. Ziel ist es, die Umwelt- und Sozialwirkungen, die während der Herstellung von Gebrauchsartikeln sowie der Kaffeeproduktion entstehen, zu reduzieren.

 

 

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