Tchibo Kaffeereport 2016

Innovationen, Erfindungen und mehr rund um Kaffee

Kaffeereport 2016

Kaffeereport 2016

Eine Zahnpasta mit Koffein oder eine Kaffeemaschine, die den Kaffee per Smartphone zubereitet? – Welche Kaffeeprodukte finden Sie innovativ? Was gibt es für Erfindungen im Kaffeebereich? Das wollten wir wissen und haben Kaffeetrinker in ganz Deutschland befragt. Entstanden ist der Tchibo Kaffeereport „Kaffee in Zahlen“. Ein Sammelwerk von Zahlen und Fakten rund um das Lieblingsgetränk der Deutschen. Hier gibt es den 100-seitigen Kaffeereport 2016 als PDF-Download.

Und mein Kollege Gerhard Bytof, der für Tchibo im Bereich Kaffee-Forschung und -Entwicklung (F&E) tätig ist, war Leser erster Stunde des neuen Kaffeereports. Ich habe mich mit ihm zu dem Report ausgetauscht.

Hallo Gerhard, soeben ist der aktuelle Kaffeereport herausgekommen. Möchtest Du vielleicht kurz erklären, worum es dabei geht?

Gerhard Bytof: Gern – der mittlerweile 5. Kaffeereport, den Tchibo wieder gemeinsam mit brandeins Wissen und statista.com herausgibt, beschäftigt sich mit Kaffee-Forschung und-Entwicklung, gewissermaßen wie ich selbst auch. Allerdings geht dieser Kaffeereport im besonderen Maße auf die Sicht der Kunden und Verbraucher ein.

Was gefällt Dir an diesem Kaffeereport?

GB: Neben vielen interessanten Statistiken und Zahlen zum Kaffee, die wie immer sehr anschaulich präsentiert werden, enthält der aktuelle Kaffeereport auch wieder echte Insider-Berichte oder Reportagen – wie zum Beispiel den Bericht „Die Kaffee-Nasa“ von Karen Nauendorf und Jindrich Nowotny, der einen sehr lebendigen Einblick in das renommierte Kaffeeforschungsinstitut „Cenicafé“ in Chinchiná, Kolumbien, gibt.

„Kaffee-Nasa“ hört sich für mich erst einmal sehr futuristisch an? Was verbirgt sich dahinter?

GB: Dann ist es der Autorin ja anscheinend schon einmal gelungen deine Neugier zu wecken? Ich finde auch: Cenicafé als „Kaffee-Nasa“ zu bezeichnen, ist ein wenig gewöhnungsbedürftig – würde ich doch nicht unbedingt gleich auf die Idee kommen, Forschung im Bereich des Kaffee-Anbaus mit Raketentechnik zu verbinden. Ganz zu Anfang dachte ich noch, es sei hier die Rede vom indigenen Volk der Nasa, die in der kolumbianischen Kaffeeregion Cauca – z.T. auch vom Kaffeeanbau – leben. Es ist auch keine Reminiszenz an merkwürdige Forschungsergebnisse der Nasa zur Coffeinwirkung auf Spinnen, sondern würdigt einfach die Tatsache, dass Cenicafé in der Kaffeewissenschaft ganz weit vorn mitmischt. Man muss allerdings erwähnen, dass auch andere Kaffeeländer durchaus tolle Forschungsinstitute betreiben.

Du selbst kennst Cenicafé ja schon länger? Und Du bist ja auch schon dort gewesen?

GB: Ja, das stimmt. Als Kaffeeforscher kommt man schon einmal an der gleichnamigen wissenschaftlichen Kaffee-Fachzeitschrift „Cenicafé“ kaum vorbei. Und bereits während meiner Zeit an der TU Braunschweig hatten wir Kooperationsprojekte mit Gloria Inés Puerta und Tchibo zur Kaffeequalität; damals war mein Kollege Immo vor Ort. Dass Gloria Inés deutsch spricht (da ist sie aber nicht die einzige, auch Prof. Gast, der Institutsleiter, spricht deutsch fließend), hat die Zusammenarbeit sehr erleichtert. Im September 2014 hatte ich selbst die Gelegenheit, Cenicafé zu besuchen. Hier sind ein paar Bilder von der Forschungsstation:

Vielen Dank für diesen Einblick. Eine Abschlussfrage noch: Wie viele Tassen Kaffee trinkst du eigentlich pro Tag? Laut Kaffeereport 2016 trinken fast ein Viertel der Deutschen zwei Tassen.

GB: Ich trinke drei bis vier Becher (also 800-100 ml) Filterkaffee und ein bis zwei Espressi am Tag. Ich bin halt groß und schwer und außerdem immer sehr durstig.

Grafik zum Kaffeekonsum. Quelle: Kaffeereport 2016, Seite 42.

Grafik zum Kaffeekonsum. Quelle: Kaffeereport 2016, Seite 42.

 

Danke, Gerhard, für das Gespräch!

 

Für alle, die sich einlesen wollen: Hier finden Sie alle Detailergebnisse sowie die Geschichte zur „Kaffee-Nasa“ als PDF-Download. Viel Vergüngen bei der Lektüre!

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