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Kaffeereport 2018: Können Sie sich an Ihren ersten Kaffee erinnern?

Der erste Schultag, die erste Fahrstunde, die erste große Liebe, die man bekanntlich nie vergisst – erste Momente prägen das Leben. Können Sie sich noch an Ihren ersten Kaffee erinnern? Anlässlich des heute veröf­fent­lichten siebten Kaffee­report habe ich sieben Kaffee­lieb­haber nach ihrem ersten Kaffee­moment befragt.

Kaffee ist vielfältig, indivi­duell und das Lieblings­ge­tränk der Deutschen. 67 % der Deutschen trinken ihren Kaffee als morgend­liches Ritual zum Wachwerden. 64 % der Kaffee­trinker in Hamburg trinken regel­mäßig Filter­kaffee. Männer mögen’s süß: 26 % der Männer geben Zucker in ihren Kaffee. Bei den Frauen sind es nur 21,8 %. Diese und weitere spannende Fakten sind aus dem neuen Tchibo Kaffee­report 2018. Für diesen habe ich zusammen mit brand eins Wissen und Statista 5.000 Kaffee­trinker in Deutschland zu ihren Kaffee­vor­lieben befragt. Auf 100 Seiten gibt es heiße Fakten rund um Kaffee. Fakt ist auch: 39,7 % der Deutschen können sich noch an ihren ersten Kaffee erinnern. Zu diesen gehören auch die folgenden sieben Liebhaber des Wachma­chers:

Victoria Borngräber, im Vertrieb Filiale für Premium Röstkaffee tätig, trank ihren ersten Kaffee mit 20 Jahren in ihrer Ausbildung. „Es war ein Karamell Macchiato, der unglaublich süß war, um möglichst wenig Kaffee schmecken zu können“, erzählt sie lachend.

 

Projekt­ma­na­gerin im Vertrieb Depot Stefanie Staack trank ihren ersten Kaffee tatsächlich bei Tchibo: „Als ich vor 10 Jahren bei Tchibo angefangen hatte, holte ich mir meinen ersten Kaffee aus dem Automaten in der Cafeteria. Ich nahm mehr Milch als Kaffee.“ Heute trinkt sie ihre zwei bis drei Tassen täglich auch gern schwarz.

 

Ähnlich ging es Katharina Schuldhaus, die bei Tchibo im Bereich Onsite Marketing arbeitet. Am Anfang ihrer Kaffee­phase entschied sie sich für Latte Macchiato. „Erst in meiner Studi­enzeit fing ich an richtig Kaffee zu trinken und genießen zu können“, erinnert sie sich.

 

Stephan Koch, Produkt­ma­nager im Kaffee Marketing, hingegen zählt zu den 60 Prozent, die sich nicht mehr so recht an ihren aller­ersten Kaffee erinnern können. Dafür hat er auf seiner Weltreise zahlreiche Ursprungs­länder wie Kolumbien, Indonesien, Vietnam und Peru besucht. „Kaffee begleitet mich immer auf meinen Reisen. In Vietnam fand ich es besonders spannend die Zuberei­tungsart in Schichten zu sehen. Der geriebene Kaffee kommt in einen spezi­ellen Metall­filter, der auf einer Schale mit gezuckerter Kondens­milch aufsitzt. Kochendes Wasser wird in den Filter gegossen und tröpfelt in die Schale. Alles verrühren und fertig ist der Kaffee.“

 

Ohne dafür in Vietnam gewesen zu sein, war für Diplom­biologe Gerhard Bytof Kaffee mit gezuckerter Kondens­milch der Einstieg in die Kaffeewelt. „Schon mit acht Jahren probierte ich zum ersten Mal den Kaffee aus der Tasse meiner Mutter. Von da an gehörte eine Tasse Kaffee am Tag für mich dazu“, erzählt er. Mittler­weile können es auch schon sieben Tassen pro Tag werden.

 

Die langjährige Tchibo Kundin Ingrid Herr kam ebenfalls als Kind in den Genuss ihres ersten Kaffees. „Das war damals noch üblicher“, sagt sie und trinkt dabei ihre Tasse Kaffee in der Tchibo Filiale am Mühlenkamp in Hamburg.

 

Genau diese Filiale steht unter der Leitung von Susanne Rathmann, die in ihrer Zeit bei Tchibo eine echte Kaffee­liebe entwi­ckelte. „Mein erster Kaffee war leider schlecht gekocht. Jetzt weiß ich, welche Bohne und welcher Mahlgrad wichtig ist, um einen optimalen Geschmack zu bekommen“, erklärt sie.

 

Auch ich kann mich noch an meinen ersten Kaffee erinnern. Mit 16 habe ich das erste Mal einen Latte Macchiato in einer Eisdiele bestellt, da alle meine Freun­dinnen einen trinken wollten. Und er hat mir überhaupt nicht geschmeckt. Viel zu bitter; ich konnte ihn nicht austrinken. Acht Jahre Tchibo prägen aber sehr und ein guter Kaffee darf heute nicht fehlen. Am liebsten trinke ich einen guten (Qbo) Espresso – ganz pur.

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