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Azubi in der Filiale

Marcel berichtet: Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann bei Tchibo

Hallo, ich bin Marcel, 21 Jahre alt und mache meine Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel bei Tchibo. Ich bin wohl das, was man einen „echten Hamburger Jung“ nennt. Schließlich bin ich hier in der Hansestadt geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Es ist also nur konsequent, dass ich jetzt auch meine Ausbildung in Hamburg mache – und dann auch noch bei einem echten Hamburger Traditionsunternehmen. Schon ein bisschen verrückt, dass ich letztendlich über meine Kita-Stelle zu Tchibo gefunden habe…aber der Reihe nach:

Nach meinem Realschulabschluss habe ich erstmal ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in einer Kita gemacht – natürlich in Hamburg. In dieser bunten, wuseligen Welt entstand dann – zwischen Spielen, Essen und Hausaufgabenbetreuung – der entscheidende Kontakt zu Tchibo. Denn die Väter von insgesamt vier Kindern, die ich betreut habe, waren bei Tchibo angestellt. So habe ich von der Möglichkeit erfahren, dort eine Ausbildung beginnen zu können. Was mir erzählt wurde klang auch gleich ziemlich interessant: Die Ausbildung sei abwechslungsreich und hoch angesehen. Ich beschloss daher, es zu versuchen. Also habe ich mich zu Hause hingesetzt und online meine Bewerbung eingereicht. Drei bis vier Wochen später kam dann die Antwort. Man fand meine Bewerbung interessant und wollte mich gerne kennenlernen. Das hieß im Klartext: Vorstellungsgespräch! Mit einer Mischung aus Vorfreude und etwas Herzklopfen machte ich mich also auf den Weg zu Tchibo. Nach meinem Termin in der Unternehmenszentrale hatte ich dann schon ein recht gutes Gefühl. Und meinen Gesprächspartnern gefiel unser Kennenlernen wohl auch. Jedenfalls bekam ich kurz nach meinem Gespräch die frohe Nachricht: Willkommen bei Tchibo!

Was ich gut fand: Schon vor dem Ausbildungsstart wurde mir ein Probetag in einer Tchibo Filiale angeboten. Das hieß also: sich vorstellen und schon einmal kurz in den Job hineinschnuppern. Ist das überhaupt was für mich? Will ich hier für drei Jahre arbeiten? Obwohl ich am Probetag natürlich etwas nervös war, hatte der Gedanke einen ersten Einblick in meine Aufgaben zu bekommen, bevor es so richtig losgeht, schon etwas Beruhigendes. Und am Ende des Tages war für mich dann auch klar: Die Ausbildung passt zu mir.

Nach mittlerweile knapp 1 ½ Jahren kann ich sagen: Ich habe die richtige Entscheidung getroffen! Der Arbeitsalltag ist wirklich ziemlich abwechslungsreich. Als Azubi nimmt man jeden Bereich einer Filiale mit. Das heißt beispielsweise: Verkauf, Beratung, Verkaufsförderung oder Schichten zu aktuellen Aktionen – langweilig wird es hier bestimmt nicht. Zwar musste ich mich anfangs noch etwas überwinden, auf die Kunden aktiv zuzugehen, aber das war schnell abgelegt.

Einen wirklich typischen Arbeitsalltag gibt es für mich daher eigentlich gar nicht. Ich versuche trotzdem einmal euch auf einen „normalen“ Arbeitstag mitzunehmen. Morgens nach dem Umziehen beginne ich meist im Lager, an der Kasse oder an der Kaffeebar. Kaffee und Non Food-Produkte zu verkaufen sind ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit. Den Kaffee bereite ich auch selbst zu. Außerdem kümmere ich mich darum Retouren schnell zu bearbeiten. Nebenbei sorge ich auch immer dafür, dass unser Laden gut aussieht – also dafür, dass in den Regalen keine Lücken entstehen und von all unseren Produkten immer genug da sind. Wenn bestimmte Artikel besonders heiß begehrt sind, kann es daher nicht schaden, sie in den Regalen doppelt zu platzieren. Ich darf  natürlich auch nicht vergessen, die Kaffeebestände rechtzeitig aufzufüllen. Wenn nicht zu viel los ist, geht es außerdem auf die Fläche zum Beraten. Immer dabei: das iPad. Falls Kunden sich für Artikel interessieren, die gerade nicht in der Filiale sind, kümmere ich mich darum, diese zu bestellen. Dank meines elektronischen Helfers haben die Kunden das Produkt praktischerweise auch gleich noch einmal vor Augen. Zu diesen „Hauptaufgaben“ kommen jeden Tag noch viele verschiedene kleine Aufträge, die gerade erledigt werden müssen, z.B. das Lager auffüllen, die Produkte kontrollieren oder die Leute vom Tchibo Blog zum Interview treffen… (na gut, letzteres kommt vielleicht nur gelegentlich vor.

Mein Lieblingsbereich in der Filiale ist ganz klar die Kaffeebar. Leckeren Kaffee zubereiten und nebenher mit den Kunden scherzen, so gefällt mir der Arbeitsalltag am besten. Überhaupt ist der Kundenkontakt die vielleicht schönste Facette meiner Ausbildung. Auf diese Weise konnte ich viele verschiedene und interessante Menschen kennenlernen. Häufig bleibt auch Zeit für ein nettes Gespräch. Mein persönliches Highlight: Als mir ein Stammkunde zum ersten Mal das „Du“ angeboten hat.

Auch das Team harmoniert wirklich gut. Alle halten zusammen und es wird sich gegenseitig geholfen. So entsteht natürlich eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Sich einfach von Wochenende zu Wochenende durch den grauen Arbeitsalltag hangeln, das wäre nichts für mich. Apropos Wochenende: Da unsere Filialen auch am Samstag geöffnet sind habe ich ein, zwei Mal pro Monat auch eine Schicht am Wochenende. Dafür gibt es dann natürlich als Ausgleich einen Tag unter der Woche frei.

Dienstags und freitags geht’s außerdem immer noch zur Berufsschule, jeweils von 08:00 bis 13:10 Uhr –  klassische Schulzeiten also. Am Dienstag arbeite ich anschließend immer noch für drei bis vier Stunden in der Filiale. Freitags habe ich dafür nach der Berufsschule frei. Das ist so kurz vor dem Wochenende natürlich auch nicht unangenehm.

Ach ja! Ich bin übrigens der einzige Mann in unserem Team, aber das war nie ein Problem. Um es kurz zu sagen: Man(n) gehört einfach dazu. Mein Fazit: Eine Ausbildung bei Tchibo ist spannend, abwechslungsreich und nützlich…und das ist wahrscheinlich nicht nur in Hamburg so.

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