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A little story

Phantastische Tchibo Wesen (und wo sie zu finden sind)

Es war einmal vor langer Zeit, da erzählte man sich die Geschichte vom Dorf der schlaflosen Kinder. Von Müdigkeit geplagt, beschloss ein kleiner tapferer Junge, sich den Schlaf zurück zu holen – und suchte Rat bei einer guten Fee. „A Little Story“ erzählt die Geschichte einer Mutter, die für ihr schlafloses Kind ein kleines Märchen improvisiert. Dabei lässt sie sich von – sagen wir so – haushaltsnahen Produkten einer Hamburger Kaffeefirma inspirieren. „A Little Story“ ist ein Projekt des Werbe-Regie-Studenten Dominik Ströhle. Wir sind natürlich sehr verliebt in den Film (Achtung: wir haben ihn nicht Auftrag gegeben und waren deshalb umso überraschter), doch guckt erst einmal selbst:

 

Dominik, wieso hast du dir für dieses Projekt die Marke Tchibo ausgesucht?

Ich war auf der Suche nach einem hohen Kontrast. Ich wollte etwas machen, was so noch nicht für diese Marke gemacht worden ist. Ich bin mit einer Produzentin darauf gekommen, dass jeder irgendetwas von Tchibo hat und habe mir dann überlegt, was man machen kann. Zum einen hatte ich die Auswahl an vielen verschiedenen Produkten und zum anderen hatte ich ein paar Tage zuvor die Heiligtümer des Todes Part 1 von Harry Potter gesehen. Da gab es eine Animationssequenz von dem Märchen der drei Brüder. Dieses war auch als Schattenspiel animiert und so bin ich darauf gekommen, das Produkt auf magische Art und Weise in ein Märchen einzubinden.

Tchibo und Phantastische Tierwesen, wie passt das zusammen?

Im ersten Moment erwartet man nicht, dass die beiden Sachen zusammenpassen. Tchibo wird deshalb absichtlich nicht am Anfang erwähnt. So schafft man die Überraschung zum Ende des Filmes. Auf den zweiten Blick passen Tchibo und die Phantastischen Tierwesen zusammen, weil die Produkte auf eine gewisse Art und Weise was Magisches haben, wie beispielsweise die Leuchtschuhe für Kinder.

Hast du das Drehbuch selber geschrieben?

Ja genau, ich habe lange am Märchen gefeilt, hatte da auch Unterstützung von einer Drehbuchautorin von der Filmakademie, und habe dann über Weihnachten weitergeschrieben, auch an den Dialogen. Insgesamt hat das Schreiben des Drehbuchs einen Monat gedauert.

Wie lange hast du insgesamt an dem Projekt gearbeitet? 

Sechs Monate waren wir von der Idee bis zur Fertigstellung beschäftigt.

Wie viele Menschen brauchte es für „A Little Story“?

Das ist immer unterschiedlich, bei dem Projekt Tchibo brauchten wir Musik, Soundeffekte etc., da waren wir insgesamt zwischen 20 und 25 Leute. Das Kernteam besteht aus Regie, Kamera und Produktion. Ansonsten habe ich mir für das Drehbuch Unterstützung geholt. Bei dem eigentlichen Dreh braucht man Menschen, die für das Kamerateam, das Equipment, die Maske zuständig sind, da waren wir ungefähr 10-15 Leute. Hinterher benötigt man Unterstützung für den Schnitt, die Filmmusik, die Soundeffekte und Animationen.

Wo hast du das Video gedreht?

Die realen Szenen wurde in Stuttgart gedreht, in einem Familienhaus. Da hat uns eine Familie zwei Tage ihr Haus zur Verfügung gestellt.

Mit einer Länge über 3 Minuten ist der Werbeclip ganz schön lang…

Mit dem längeren Werbevideo wollte ich auf eine Geschichte eingehen und diese auch zu Ende erzählen – und nicht nur anreißen. Wenn man eine Geschichte hat, die rund und schön visualisiert ist, dann guckt man die Geschichte auch zu Ende.
Bei Onlineformaten wird speziell an Weihnachten in längere Werbefilme investiert.

 

 

Wir glauben, Dominiks Filmkarriere steht absolut nichts im Wege – ganz viel Glück! Und wie schön, dass auch andere erkennen, wie magisch unsere Tchibo Haushaltshelfer doch sind…

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