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Eltern im Büro, Kinder in der Turnhalle

Kinderferienbetreuung in der Tchibo Zentrale

Wohin mit den Kindern in den Frühjahrs-Ferien? Diese Frage stellen sich Tchibo Mitarbeiter nicht, denn sie nehmen ihren Nachwuchs einfach mit zur Arbeit. Dort werden Kinder zwischen 6 und 12 Jahren in der betriebseigenen Turnhalle aktuell vom kidz playground Team betreut. Fußball, Handball, Kegeln, LaCrosse, alle Sportarten werden den Kindern von fachkundigen Trainern vermittelt. Nicole Peters, Assistentin im Bereich Corporate Development, freut sich: „Meine Söhne Lasse (11) und Lino (8) machen schon zum vierten Mal mit. Wenn ich sie um 17.00 Uhr abhole, sind sie glücklich erschöpft.“

Seit 2010 bietet Tchibo die Ferienbetreuung (in Zusammenarbeit mit kidz playground) an, im Frühjahr und Herbst jeweils eine Woche in der Zentrale, im Sommer im nahegelegenen Stadtpark. Das Unternehmen übernimmt 95 Euro Betreuungskosten, Eltern zahlen einen Anteil von 75 Euro. Für die Zufuhr von Vitaminen und Kohlehydraten sorgt das Tchibo Mitarbeiterrestaurant „City Nordlicht“, wo Kinder und Trainer mittags verköstigt werden. Stefanie Heske, Tchibo Koordinatorin Beruf und Familie, freut sich über den Andrang: „Noch nie gab es so viele Anmeldungen wie jetzt, das ist ein toller Erfolg!“

2010 hat Tchibo als erstes bundesweites Handelsunternehmen von der berufundfamilie gGmbH das Zertifikat „familienbewusster Arbeitgeber“ erhalten. Tchibo zählt zu den familienfreundlichsten Unternehmen in Deutschland. Das ist das Ergebnis des Unternehmenswettbewerbs „Erfolgsfaktor Familie 2012“, der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgeschrieben wurde.

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2 Kommentare zu „Kinderferienbetreuung in der Tchibo Zentrale

  1. Julia

    Finde die Idee ziemlich gut, weil Kinder in den Ferien ziemlich schnell anfangen rumzunörgeln, wenn sie nicht wissen was sie machen sollen. So können die Kleinen sich zumindest ordentlich austoben.

  2. Andrea Sturm

    Kinderferienbetreuung in der Firma. Das ist ein Traum für viele Eltern, vor allem wenn sie alleine mit Kind sind. Es wäre doch schon eine grundsätzliche Kinderbetreuung am Nachmittag wünschenswert, denn wenn die Schule meiner Tochter aus ist, ist auch mein Arbeitstag vorbei. Wenn schon die wenigsten (kleinen) Firmen Betreuung für die Kinder anbieten (können), sollte wenigstens der Gesetzgeber reagieren und Alleinerziehende besser entlasten (die aktuellen „Entlastungen“ sind ein Witz, auch wenn es meist anders dargestellt wird), damit eine vernünftige Betreuung privat organisiert werden kann.

    Da gibt es noch viel zu tun …

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