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Food Editors Club Treffen

Professionelles Cupping: So verkosteten Food Journalisten Kaffee mit Barista Benjamin Widegreen

Sie schreiben für Brigitte, essen und trinken, Stiftung Warentest und Co. – die Mitglieder des „Food Editors Clubs“, ein exklusiver Kreis von Food-Journalisten. Anfang September hatte ich, Benjamin Widegreen, Kaffee-Sommelier und Barista, die Ehre 12 Mitglieder im Hamburger Verlagshaus Gruner und Jahr zu treffen, um ihnen die Welt der Kaffees nahe zu bringen.

In rund zwei Stunden stellte ich dem Fachpublikum, größtenteils Ökotrophologen (studierte Experten in Sachen Ernährung) unterschiedliche Kaffeezubereitungsarten wie Handfilter, Karlsbader Kanne und Co. vor. Außerdem berichtete ich von neuen Kaffeetrends wie die helle Röstung und „Third Wave Coffee“.

Nach der Theorie ging es an die Praxis: Natürlich wollten die Teilnehmer lernen Kaffee wie ein Profi zu verkosten. Als Kaffee-Sommelier meine leichteste Übung. Also goss ich mehrere Kaffees auf und führte vor, wie Kaffee richtig „geschlürft“ wird. Gemeinsam verkosteten wir dann unterschiedliche Kaffees – von unserem Filterkaffee-Klassiker Feine Milde über unseren hell gerösteten Blonde Roast bis hin zu unserer aktuellen Privat Kaffee Rarität aus Kenia. Nach anfänglicher Zurückhaltung wurde es dann „geräuschvoll“ und die Teilnehmer probierten ausgiebig. Viele waren überrascht, wie unterschiedlich die Kaffees schmecken. Kaffee ist eben nicht Kaffee. „Die helle Röstung finde ich besonders spannend, weil sie zeigt, dass Kaffee eine Frucht ist und über ein breites Spektrum an Fruchtaromen verfügt, die man bei dunklen Röstungen nicht mehr schmecken kann“, erzählte mir Rosemarie Kolep, Regionalleiterin des Food Editor Clubs Nord und Organisatorin des Treffens. Den vielen Fragen stand ich abschließend Rede und Antwort. Es war sehr schön zu erleben, wie viele von ihnen meine Leidenschaft für guten Kaffee teilen.

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