Start am 23. Januar

Tchibo Share: Babykleidung einfach mieten!

Sie nutzen Car-Sharing? Leihen sich die Bohrmaschine vom Nachbarn und den Haarglätter von der Freundin? Meine Prognose: Leihen ist das neue Kaufen. Das macht aus vielen Gründen Sinn (zu denen ich gleich noch komme). Warum also nicht auch Kinder­hosen und Baby-Bodies mieten? Denn wir Mütter und Väter wissen, die Kids wachsen am Anfang so schnell, dass wir es kaum bis zum nächsten Laden schaffen. Wenn wir nicht vorher schon über die Kleidersäcke im Flur gestolpert sind. Hier wollen wir Abhilfe schaffen! Ab dem 23. Januar macht Tchibo das Mieten von Mini-Mode über die Plattform Tchibo Share möglich. Unser Ziel: Eltern zu entlasten, die sich mehr Zeit, Platz im Schrank und Abwechslung bei Kinderkleidung wünschen. Und natürlich sorgt das Mietmodell außerdem für den aktiven Schutz unserer Ressourcen.

So funktioniert’s

Bodies, Schlaf­anzüge, Jäckchen, etc. bieten wir vorrangig in den Größen 50/56 bis 98/104 an. Die Mindest­miet­dauer beträgt einen Monat, danach wird tages­genau abgerechnet. So kostet ein Langarmshirt zwei Euro im Monat, eine Jacke vier Euro. Ganz wichtig: Eltern müssen sich keine Sorgen über Flecken oder Löcher in den Kleidungs­stücken bei der Rückgabe machen, denn es wird auch bei Verschleiß kein Aufpreis berechnet. Es gibt also eine Rundum-Sorglos-Garantie! Für Tchibo Share kooperieren wir mit dem Magde­burger Unter­nehmen kilenda, das bereits mehrjährige Erfahrung in punkto Vermietung von Kinder­kleidung hat. Als erstes großes Handelsunternehmen möchten wir – gemeinsam mit kilenda – mit diesem Mietservice den nachhaltigen Konsum fördern.

Mieten spart Zeit und Platz – und schont Ressourcen

„Aus Konsu­men­ten­be­fra­gungen wissen wir, dass Verbraucher am Mieten vor allem schätzen, dass zeit- und kosten­in­tensive Faktoren, wie etwa Instand­haltung oder der Weiter­verkauf, wegfallen. Gleich­zeitig können Mieter immer die neuesten Trends nutzen“, erklärt Nanda Bergstein, unsere neue Direk­torin für Unter­neh­mens­ver­ant­wortung. Die angebo­tenen Produkte werden überwiegend nachhaltig aus Bio-Baumwolle und anderen nachhal­tigen Rohstoffen gefertigt und in WE Fabriken produ­ziert. Darüber hinaus werden durch das Mietmodell Ressourcen geschont. Denn: Je häufiger und länger ein Produkt genutzt wird, umso besser für die Umwelt.

Tchibo Share geht am 23. Januar 2018 unter tchibo-share.de online (dort können Sie sich heute schon für den Newsletter anmelden).

 

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5 Kommentare zu „Tchibo Share: Babykleidung einfach mieten!

  1. Laura

    Nette Idee, aber finde das ist nur heiße Luft. Wenn Tchibo wirklich der Konsum und die Ressourcen so wichtig sind wieso vermietet es Kleidung nicht nur ausschließlich. Hört auf Kleidung zu verkaufen und vermietet nur noch, das wäre ökologisch und der richtiger Ansatz. Tchibo produziert doch ganz normal weiter in Billiglohnländer, keine Reduzierung der Produktion.

    Ob sich das Sortiment lohnt zu mieten ? Für 4 Euro kann ich auch ne Jacke kaufen die es von Tchibo auf dem Second Hand Markt gibt. Hochwertige Kleidung lohnt sich dann doch eher, gibt es j bei Tchibo nicht.

    Ich werde mir das aber mal anschauen.
    Viele Grüße Laura

  2. Sandra Coy
    Sandra Coy

    Hallo Laura,
    wir sind ein Wirtschaftsunternehmen, an dem viele Tausend Arbeitsplätze hängen – u.a. natürlich auch in Fernost. Kein Unternehmen wird es schaffen, von heute auf morgen auf Mietmodelle umzustellen. Dazu müssen wir auch die Konsumenten mitnehmen. Wir alle – Handel wie Kunden – sollten unser Konsumverhalten Schritt für Schritt anpassen.

    Unsere Kinderkleidung ist zu 100 Prozent nachhaltig aus Bio-Baumwolle produziert. Natürlich werden Sie die Kleidungsstücke irgendwo auch billiger finden, aber das ist nicht der Punkt. Grundsätzlich geht es doch darum, Kleidungsstücke so lange wie möglich zu nutzen und im Kreislauf zu halten. Ob sich das als Geschäftsmodell für den Massenmarkt rentiert? Wir wissen es noch nicht, werden es aber herausfinden! Viele Grüße

  3. susa.n

    Mich würde interessieren, was mit den Kleidungsstücken nach der Miete passiert? Werden die dann weitervermietet? Und wenn sie Flecken odr Löcher haben, werden sie dann recycelt oder weggeworfen? Wenn die Kleidungsstücke nach einem Monat aus dem VErkehr gezogen werden, dann ist diese eigentlich tolle Idee ja kontraproduktiv. Da ich glaube, dass ein gekauftes Babyshirt länger als 1 Monat genutzt wird….

    Freue mich auf Antwort!

  4. Sandra Coy
    Sandra Coy

    Hallo Susa,
    berechtigte Fragen. Ja, natürlich werden die Kleidungsstücke weitervermietet, wir rechnen mit einem Durchlauf von etwa vier Kindern. Voraussetzung: das Kleidungsstück sieht aus „wie neu“. Sollten wir Flecken und Risse gar nicht mehr reparieren können, wird die Kleidung an die Deutsche Kleiderstiftung gespendet. Aber natürlich hoffen wir, dass sie zuvor von vielen Kindern getragen wurde. Schöne Grüße

  5. Christin

    Ich finde die Überlegung und den Plan dahinter super. Manchmal wachsen die Kinder ja tatsächlich schneller als gedacht und man muss es dann vielleicht in einer Saison 2 Mal einkleiden, weil es eben nicht immer passt mit den Doppelgrößen. Super ist auch die Überlegung, das man mit dem mieten auch nie mehr zahlt als den ursprünglichen Preis, weil man das Kleidungsstück dann einfach behalten kann, wenn es schon so lange gemietet wird. Ein Versuch ist es sicher auf jeden Fall wert.
    Viele Grüße

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