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Tchibo Joint Forces!®

Tchibo und Fairtrade starten gemeinsames Kaffee-Projekt in Honduras

Darf ich Ihnen unser neues Tchibo Kaffeefarmer-Projekt in Honduras vorstellen? Im Januar fiel der Startschuss! Unser Ziel: In Zusammenarbeit mit Fairtrade die Arbeits- und Lebensbedingungen von den drei Kaffee-Kooperativen Copranil, Probeca und Cocrebistol zu verbessern.

Im Januar kamen alle Projektpartner zusammen, um das Projekt offiziell zu starten.

Die Tchibo Joint Forces!® Projektarbeit umfasst den Aufbau von Kitaplätzen für die rund 150 Kinder vor Ort. Dazu kommen Trainings für Frauen, Jugendliche und Erntehelfer zu den Themen Menschenrechte, lokale Gesetze und Fairtrade Kriterien. Außerdem erhalten die Farmer der drei Kooperativen neue Maschinen, um die Qualität der Kaffeeproduktion zu steigern. Insgesamt profitieren 335 Farmer, ihre Familien und Erntehelfer von unserer gemeinsamen Arbeit. Auch unser zweites gemeinsames Projekt mit Fairtrade ist für einen Zeitraum von drei Jahren angelegt.

Die Kinder werden je nach Altersgruppe unterschiedlich gefördert.

Die drei Kooperativen unterstützen sich gegenseitig und lernen voneinander.

Um wen geht es?

Ein Vorbild in den Kooperativen ist zum Beispiel María Esperanza López: Seit zehn Jahren ist die Kaffeefarmerin Geschäftsführerin der Kooperative Copranil aus der Region Cópan. 160 aktive Mitglieder hat die kleine Kaffee-Gemeinschaft im Westen von Honduras; sie liegt in einem Gebiet, das neben seinen berühmten Maya Ruinen für seine herausragende Kaffeequalität bekannt ist. Zusammengeschlossen haben sich die Kleinbauern bereits vor 16 Jahren, seit 2015 ist die Kooperative Fairtrade zertifiziert. Jedes Mitglied verfügt im Durchschnitt über 2,5 Hektar, gemeinsam werden rund 308 Tonnen Kaffee pro Jahr produziert. Die beiden anderen unterstützten Kooperativen, Cocrebistol und Probeca, liegen in der Region Ocotepeque.

Kita-Projekt

Rechtzeitig zur Ernte der Kaffeekirschen wurde im November mit der Einrichtung von vier Kitas für die insgesamt 150 Kinder der Kaffeebauern und Erntehelfer gestartet. Die Kitas bieten den Kindern eine Betreuung, während die Eltern bei der Ernte sind. So müssen die Kinder nicht auf dem Feld spielen (denn dieses ist oftmals gefährlich abschüssig) oder gar beim Pflücken helfen. Außerdem werden die Kinder medizinisch betreut und erhalten zwei Mahlzeiten pro Tag. María Esperanza López ist sehr stolz auf die eigenverantwortliche Errichtung der Kitas, denn diese sind in Honduras eine Seltenheit.

Eine gesunde Ernährung ist wichtiger Bestandteil der Kita-Betreuung.

Das CLAC-Fairtrade Team

Der Projektplan wurde mit den Kooperativen-Mitgliedern gemeinsam ausgearbeitet. Dementsprechend hoch ist auch das Engagement aller Beteiligten: mit vereinten Kräften, eben mit „joint forces“. Denn es geht um eine ganzheitliche Betrachtung der Lebensverhältnisse der am Kaffeeanbau beteiligten Farmer, Pflücker und Familien. Und dazu gehört auch, weitere Familien zu motivieren, während der Erntezeit ihre Kinder in die Kitas zu bringen; sowie Frauen aus der Gemeinschaft zu befähigen, Verantwortung im Farmmanagement und in den Kooperativen zu übernehmen. In die Qualität des Kaffees wird ebenso investiert: Mit neuen Maschinen und verbesserter Ausstattung. Denn: je höher die Qualität des Kaffees, desto höher sind die Verkaufserlöse.

Nachhaltiges Engagement vor Ort

Neben Tchibo und Fairtrade Deutschland sind die CLAC (die Fairtrade-Produzentenorganisation Lateinamerika) sowie ein Tchibo Partner vor Ort im Joint Forces Projekt eingebunden. „Wir freuen uns über das erneute Engagement von Tchibo, nach Brasilien nun auch Fairtrade Kleinbauern in Honduras zu unterstützen. Verbesserte Anbaumethoden und höhere Kaffeequalität, aber besonders eine langfristige Handelspartnerschaft, sind das Ziel des gemeinsamen Programms. Das Projekt zeichnet sich durch einen hohen Grad an Wissenstransfer und eine enge Zusammenarbeit mit den Projektpartnern in Honduras aus“, sagt Dieter Overath, Vorsitzender Transfair/ Fairtrade Deutschland. Und wir freuen uns auch! Fortsetzung folgt…

Unsere Projektmanagerin Crista hat schon viel Erfahrung mit der Schaffung von Kitas für Kaffeefarmer in Guatemala

 

Tchibo Kollegin Tianne freut sich über die tollen Kunstwerke

 

 

 

 

 

 

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