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Trainee in Zürich: Kaffee, Badis & Grueezi!

Ich bin Sabrina Grabbert, 29 Jahre alt, und durfte im Rahmen meines Controlling Traineeprogrammes von Mai bis Juli im wunderschönen Zürich leben und arbeiten. Dort habe ich in unserer Schweizer Vertriebsgesellschaft meine Auslandsstation absolviert. Gern möchte ich hier meine Erfahrungen teilen.

Controlling Kollegen aus der Schweiz, von links: ich, Lara Rodrigues Coelho, Axel Malchin, Reto Eberhard

 

Warum Trainee Aufenthalt im Ausland? Warum gerade Zürich?

Ich wollte schon immer einmal im Ausland arbeiten. Eine neue Kultur kennenzulernen, finde ich super spannend. Da ich noch nie in der Schweiz war, hat sich dieses Land als Auslandsstation angeboten. Zürich ist eine wunderschöne, abwechslungsreiche Stadt. Ich bereue es definitiv keine Sekunde, hier gelebt zu haben.

 

Die schweizerische Mentalität

Die Schweizer sind sehr nett, hilfsbereit und höflich. Ich wurde herzlich empfangen und habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt. Die Schweizer trinken ihren Kaffee eher italienisch als deutsch, was mir vorher gar nicht bewusst war. Dazu später mehr. Was sofort auffällt: Die Menschen in der Stadt sind immer gut angezogen und eine tolle Inspirationsquelle.

Neuer Cold Brew, von links: Kim Heng Siep, ich, Andrina Wielath

 

In Zürich kann man wirklich viele tolle Sachen unternehmen. Am meisten wird mir aber der See mit seinen Badis fehlen. Badis ist Schweizerdeutsch und bedeutet so viel wie „Freibad“. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, im See umgeben von schneebedeckten Gipfeln zu baden.

 

Am Zürich See

 

Die Schweizer und ihr Kaffee 

Die Schweizer trinken ihren Kaffee gerne mit einer ordentlichen Crema. Darauf legen sie besonders viel Wert. Für mich war sehr überraschend, dass die Schweizer keinen Filterkaffee trinken und diesen auch nicht als „richtigen“ Kaffee sehen.
Ich trinke gerne einen leckeren Cappuccino oder an warmen Sommertagen auch mal einen Iced Latte.

 

Lernen von den Schweizer Kollegen

Die Wege unter den Kollegen sind kürzer und dadurch ist der Austausch einfacher. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen. Sehr positiv ist die Hands-On Mentalität: Bei einem Umzug innerhalb des Gebäudes haben wirklich alle Mitarbeiter mit angefasst, egal ob sie betroffen waren oder nicht und unabhängig von der Hierarchiestufe.

 

WM und Nationen

In der Schweiz leben viele Nationen, das zeigte sich besonders bei der WM. Bei gefühlt jedem Sieg, unabhängig von der Nation, gab es stundenlange Autokorsos durch die Stadt, und es wurde kräftig gefeiert.

 

Überraschend!

Irgendwann habe ich mich an den Dialekt gewöhnt und mittlerweile verstehe ich sehr viel. Das hätte ich anfangs nicht für möglich gehalten und das hat mich wirklich überrascht.

 

Unvergesslich…

Floaten auf der Limmat war ein unvergessliches Erlebnis. Die Strömung dieses Flusses ist so stark, dass sich am Wochenende bei gutem Wetter viele Leute auf Gummiboten und -ringen den Fluss abwärts treiben lassen. Während der 2 bis 3 stündigen „Fahrt“ kann man immer wieder mit den anderen Floatern ins Gespräch kommen, und die Natur bei einem Kaltgetränk genießen.

 

Floaten auf der Limmat

 

Wichtigste Erfahrung

Es war sehr lehrreich, mal wieder komplett auf sich alleine gestellt zu sein – ohne das gewohnte Umfeld und die gewohnten Wege.

 

Trainees & Auslandsaufenthalt

Ja, ich empfehle einen Auslandsaufenthalt in jedem Fall. Es ist äußerst spannend, die Arbeitskultur im Ausland kennen zu lernen. Insbesondere der Einblick in die Abläufe, Strukturen und Prozesse einer kleineren Organisation ist sehr wertvoll. Außerdem konnte ich mein Netzwerk erweitern und mich persönlich noch mal ein Stück weiterentwickeln. In diesem Sinne: traut euch!

Blick auf die Limmat

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