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Faire Lieferketten sind möglich

Unser Gastbeitrag mit Minister Müller in der FAZ

Alle wünschen sich in der Corona-Krise so bald wie möglich Normalität. Entscheidend ist aber, dass wir zu einer neuen Normalität der Globalisierung kommen. Wir müssen die richtigen Konsequenzen aus der Krise ziehen und umdenken, in Politik, Wirtschaft und Konsum. „Immer billiger“ ist der falsche Weg aus der Krise! Wir brauchen in den Produktionsländern Löhne, von denen die Menschen leben können. Wir brauchen soziale Sicherungssysteme, um die Menschen auch in schwierigen Zeiten zu unterstützen. Und wir brauchen Mindeststandards bei Arbeitsschutz und Hygiene, um den Betrieb auch in Gesundheitskrisen aufrechtzuerhalten. Das ist auch in unserem Interesse, nicht nur in Pandemie-Zeiten.

Tchibo hat etwa seit 14 Jahren ein Sorgfaltspflichtensystem aufgebaut, das Fabriken auditiert, den Einsatz von zertifizierten Rohstoffen aufbaut und Menschenrechts- als auch Umweltprogramme in Fabriken umsetzt. Aber Unternehmen aller Branchen sind in der Pflicht, grundlegende Menschenrechtsstandards wie das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit in ihren Lieferketten endlich sicherzustellen.

Lesen Sie hier unseren – gemeinsam mit Bundesminister Dr. Gerd Müller (BMZ) geschriebenen – Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

 

 

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