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Webdocumentary – „die“ neue Erzählform?

Wie erzählt man Geschichten im Internet? Als Slideshow, Video, mit Text und Bild, als Audiofile? Möglichkeiten gibt es viele, doch wirklich spannend ist für mich die neue Form der sogenannten Webdocumentary.

Die beiden (preisgekrönten!) dänischen Fotojournalisten Henrik Kastenskov und Poul Madsen (siehe Foto) zum Beispiel verknüpfen Fotos mit Bewegtbild-Sequenzen und – wichtig: guten! Sounds –  und atmosphärischen Tönen zu kunstvollen Reportagen und Porträts, zu sehen etwa auf ihrer Website Bombay Flying Club.

Da ich schon länger ein großer Fan der US-Plattform Mediastorm bin, möchte ich diese Erzählform unbedingt lernen.

Super also, dass Poul und Henrik vier Tage nach Hamburg gekommen sind, um in der Akademie für Publizistik ihre Kunst zu unterrichten. Mit von der Partie: 10 Kollegen aus den unterschiedlichsten Medien wie Spiegel online, FTD und diverse Freelancer. Unsere ersten Projekte: Ein Porträt über die junge Hamburger Designerin Julia Starp, die nur Stoffe mit Biosiegel verschneidert. Baumwollanbau in Texas (hier ist ein Profi am Werk), Stories über einen einsamen Herren-Friseur und über ein Hamburger Dom Original, das – als zweite Karriere – den „Hau den Lukas“ betreibt.

Schöne Geschichten, doch unser aller Können kann noch optimiert werden.

Hat jemand bereits Erfahrung mit dieser Erzählform der Webdocumentarys oder kennt gut erzählte Stories auf anderen Portalen? Ich würde mich freuen davon zu hören.

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3 Kommentare zu „Webdocumentary – „die“ neue Erzählform?

  1. Sandra Coy
    Sandra Coy

    Wie schön! Über Kommentare, Anregungen, Tipps und Themenwünsche freuen wir uns jederzeit!

  2. Dori

    hatte noch nie vom „bombay flying club“ gehoert, danke fuer den tipp. gefaellt mir gut.

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