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Trainee in Hongkong

Von Stinky Tofu, Fröschen und einer Reise ohne Worte

Mein Name ist Laura Andersch, ich bin 28 Jahre alt, Trainee bei Tchibo, und habe drei Monate bei den Kollegen in Hongkong gearbeitet.

Warum Ausland, warum Hongkong?
Auslandserfahrungen bereichern, geben die Möglichkeit, ein fremdes Land intensiv kennenzulernen und sind ein großes Abenteuer. Als Trainee im Supply Chain Management und der Logistik haben mich die Warenströme aus Asien und die lokalen Prozesse vor der Verschiffung nach Deutschland besonders interessiert.

Toller Ausblick
Mein absoluter Lieblingsort ist der Aussichtspunkt am Braemar Hill. Von dort aus hat man aus der Natur einen fantastischen Ausblick auf Hongkong. Da der Aussichtspunkt etwas unbekannter ist und man hinauflaufen muss, hat man den Ausblick fast für sich allein.

Vermissen…
… werde ich die riesige Vielfalt, die Hongkong zu bieten hat. Neben tollen Restaurants und Cafés und unendlichen Einkaufsmöglichkeiten kann man hier wunderschön wandern, hat tolle Stände und interessante Sightseeing-Spots.

Kaffee oder Tee?
Hongkong ist, wie die meisten asiatischen Länder, ein Tee-Land. Dennoch kommt die Kaffeekultur immer mehr auf und kleine, nette Cafés eröffnen. Hier im Büro trinken die meisten Kollegen Qbo Kapseln oder den Barista Caffé Crema aus dem Vollautomaten.

Einfach anders
Wusstet Ihr, dass in Hongkong die Zahlen auf dem Nummernpad bei Bankautomaten andersherum sind? Ich habe das leider zu spät bemerkt …

Geschmäcker sind verschieden
Mein kuriosestes Erlebnis war die „Delicacy Food Tour“. Wir schlenderten mit einem Guide durch sehr einheimisch geprägte Stadtteile und probierten das Essen an Straßenständen und in lokalen Restaurants. Tierinnereien, „stinky Tofu“ und Frösche waren dabei noch die für uns Europäer normalsten Spezialitäten.

Arbeiten im Hongkonger Büro
Ein Großteil der circa 190 Kollegen arbeitet als Merchandiser und ist damit für den Produkteinkauf verantwortlich. Der direkte Austausch zwischen den Abteilungen und die große Hilfsbereitschaft der Kollegen ist mir hier sehr positiv aufgefallen. Alle sind mit großem Engagement dabei und die Arbeitsatmosphäre ist total angenehm.

Sprachlos
Zusammen mit einem Tchibo Kollegen war ich zwei Tage in China und habe mir eine Fabrik und eine Qualitätskontrolle angeschaut. Weder mein Kollege noch die Menschen vor Ort konnten Englisch sprechen, ich konnte mich kaum verständigen. Ein merkwürdiges Gefühl und eine große persönliche Herausforderung für mich.

Ausland, ja oder nein?
Immer wieder gerne! Die Erfahrungen, die ich gesammelt habe, sind unglaublich wertvoll und unersetzlich. Aus beruflicher Perspektive habe ich von dem Wissen über lokale Prozesse, dem Verständnis für Herausforderungen vor Ort sowie dem Feingefühl für kulturelle Unterschiede sehr profitiert. All dies hilft mir in der (Zusammen-) Arbeit später enorm weiter.

 

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