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FOR BLACK ‘N WHITE Coffeemonster 2.0

Wenn aus Kaffeeflecken kleine Monster werden

Oh Schreck, ein Fleck? Wenn andere zur Küchenrolle greifen, zückt Stefan Kuhnigk seinen Bleitstift. Der Werbetexter und Designer zeichnet seit sieben Jahren aus Kaffeeflecken kleine Coffeemonster. Seine witzigen Kreaturen sind mittlerweile kleine Stars auf Instagram (#thecoffeemonsters). Wie gut Kunst und Kaffee mit unserem Filterkaffee FOR BLACK ‘N WHITE zusammenpassen, beweist er mit seinen zwei neuen Werken. Er erschuf exklusiv für Tchibo das Coffeemonster-Duo „Blacky und Whity“.

Die Coffeemonsters Blacky & Whity

Wann hat das erste Coffeemonster das Licht der Welt erblickt? Wie sind Sie auf die Idee gekommen?

Das erste Monster ist irgendwann im Winter 2011 auf ein Blatt Papier getropft. Es war reiner Zufall. Eine Tasse löste den ganz normalen Büro-Supergau aus, bei dem der gesamte Inhalt über einen Konferenztisch läuft. Als ich alles aufgewischt hatte, war nur noch ein Blatt komplett voller Kaffee. Die Form sah interessant aus und ich ließ es trocknen. Daraufhin kam ein Monster zum Vorschein, welches ich zeichnete. Wenn man in meinem Instagram-Kanal weit herunterscrollt, findet man es. Könnte allerdings lange dauern.

 

Wie viele Kaffeeflecken haben Sie mittlerweile zum Leben erweckt?

Seither hatte ich es ja zwei Jahre lang zu einem täglichen Ding gemacht und nach den zwei Jahren zu einem „wenn ich wieder Lust habe“-Ding. Das hat dazu geführt, dass seit 2011 über 580 Kaffeemonster entstanden sind.

 

Haben Sie ein besonderes „Lieblingsmonster“?

Nummer 66 ist mein Favorit. Da muss man auch weit scrollen, aber es ist ein Vierbeiner, der sein Maul unter dem Körper hat und damit kleinere Städte aufessen kann. Das ist auch ein für mich unglaublich spaßiger Teil der Monster: Die verrückten kleinen Texte, die ich dazu schreibe. Ein weiterer Favorit ist Nummer 468, der mein Buch „The coffeemonsters book“ schmückt, welches 2016 über den Gudberg-Nerger Verlag herauskam.

 

Für uns haben Sie die beiden Coffemonster „Blacky und Whity“ mit unserem Filterkaffee FOR BLACK ‘N WHITE erschaffen. Was hat es mit den beiden Kerlchen auf sich?

Oh, die beiden sind schon was Besonderes. Es ist das erste Mal, dass ich verschiedene Helligkeitsstufen von Kaffee verschüttet und zu einem Kunstwerk gemacht habe. Es war einfach zu logisch, das mit diesem Kaffee zu machen. BLACK ‚N WHITE. Das ich da vorher noch nicht darauf gekommen bin. Die beiden Kerlchen sind auf jeden Fall zwei coole Partner, die wunderbar harmonieren. Eben ganz egal, ob mit oder ohne Milch.

 

Kaffee verschütten, Stift in die Hand und los geht’s? Wie zeichnen Sie Ihre Coffeemonster?

Ich zeichne die Monster immer frei aus dem Bauch heraus. Ein paar Blicke genügen und ich weiß, was ich aus dem Fleck machen kann oder machen werde. Der Fleck entsteht dabei immer aus einem kleinen Schwall Kaffee, wie ich ihn gerade trinke. Der trocknet und später kann man wunderbar darauf zeichnen. Und dann ist die Phantasie gefragt.

Der Coffeemonster-Meister am Werk

Verschütten Sie mehr Kaffee als Sie trinken und wie viel Kaffee trinken Sie?

Gute Frage, aber ich muss Sie enttäuschen. Ich trinke wohl mehr, als dass ich ihn verschütte. Es ist immer nur eine kleine Menge Kaffee nötig, um ein Blatt zu bekleckern. Den Rest trinke ich dann gerne, gerade wenn es ein schön milder Kaffee ist.

Danke für das Gespräch!

Gerne. :)

Wie Stefan Kuhnigk aus einem Fleck ein Monster macht, zeigt er uns hier im Video:

 

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