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Auf einen Kaffee mit: Outdoor-Griller Martin Scholzen

Mit den Temperaturen steigt auch die Lust auf Gegrilltes. Feuer und Flamme dafür sind die drei Grillfreunde und Blogger des Outdoor-Cooking Blogs Christian, Bastian und Martin. Unter freiem Himmel braten, backen, schmoren und rösten die drei Hobbyköche von Nackensteaks bis Lachs hin zu Pizza und Bananen alles, was auf den Grill passt.

Mit Martin Scholzen sprachen wir über seine Grill-Leidenschaft, sein Lieblingsgericht und amerikanische Grillkultur.

Wie begann deine Leidenschaft für das Grillen?

Alles begann mit einem Männermagazin. Nein, nicht mit so einem, sondern mit einer Männerkochzeitschrift. Dies war im Jahr 2010. Kurz nach dem Erwerb der Zeitschrift folgte der Kauf meines Landmann Kugelgrills und ich hatte das Grillen für mich entdeckt.

Wie ist die Idee für euren gemeinsamen Blog entstanden?

Die Idee zu unserem Blog ist uns im Sommer 2012 gekommen, bei einem Grillabend. Im September war es dann soweit, wir hatten genug Material für unseren ersten Beitrag.

Welches war euer erstes Grillprojekt?

Unser erstes Projekt waren verschiedene Rubs. Rubs sind Trockengewürzmischungen, welche zum Einreiben oder zum Vermischen von Grillgut verwendet werden. Man kann sie fertig kaufen oder aber selbst mischen. Mit Hilfe dieser Mischungen möchten wir zeigen, dass es auf einem sehr einfachen Weg möglich ist, sein Grillfleisch selbst zu würzen.

Ihr seid ein Dreierteam, welche Aufgaben übernimmst du in eurem Blog?

Meine Aufgaben in unserem Blog umfassen das Recherchieren nach interessanten Produkten, das Entwickeln und Verfassen von neuen Rezepten und das Bloggen über unsere gemeinsamen Grillabende.

Grillen ist eure Leidenschaft, kann aber auch sehr zeitintensiv sein. Wie oft kommt ihr dazu, gemeinsam zu grillen?

Ehm…das ist ne gute Frage. Es gibt Monate, da schaffen wir es, uns einmal zu treffen und dann gibt es Wochen, in denen wir uns fast jeden Tag sehen und 10 mal den Grill o.ä. an haben. Die erste Mai-Woche war so eine. Wir waren zwei Tage campen und die Tage darauf haben wir genutzt, um ein Fundament zu bauen und das Grillen kam auch nicht zu kurz.

Was ist dein Lieblingsgrillgericht?

Zu einem guten T-Bone Steak kann ich nie nein sagen. Aber auch andere Gerichte haben ihren Reiz, zum Beispiel Pizza vom Grill.

Welches ist der verrückteste Ort, an dem du schon einmal gegrillt hast?

In einem Wohnzimmer mit einem Kohlegrill. Dies sollte man NIEmals machen. Es hat sich dabei um einen Rohbau gehandelt und es waren noch keine Fenster und Türen drin und es hatte in Strömen geregnet.

An welchen Grill-Events nehmt ihr dieses Jahr noch teil?

Bis jetzt sind noch 2 Events geplant. Zum einen das Open BBQ bei Jordan Olivenöl in Solingen und zum anderem das 6. Bergische BBQ. Das erste ist eine Veranstaltung von einem Olivenöl- und Käse-Importeur und das Bergische BBQ ist ein Grill Wettbewerb, unser erster Grillwettbewerb. Unser Ziel wird es sein, nicht letzter zu werden und viel Spaß zu haben.

Jeden Monat arbeitet ihr den Weber-Grillkalender ab. Was gab’s bei euch bis jetzt in 2013 und auf welches kommende Gericht freut ihr euch am meisten?

Bis jetzt gab es aus dem Weber-Grillkalender Lachsforelle, Lammschulter und Lachs. Leider haben wir den Januar, das Ochsenkotlett, nicht geschafft, aber dies werden wir nachholen. Am meisten freuen wir uns auf den Oktober, auf die Wildschweinschulter vom Grill.

Nicht nur die Deutschen sind allgemein für ihre Grill-Leidenschaft bekannt. Welche Grillkultur eines anderen Landes inspiriert dich am meisten?

Interessant ist für uns besonders die amerikanische Art des Grillens. Was uns daran besonders reizt, ist low and slow zu grillen. Dabei grillt man bei einer niedrigen Temperatur (low) über einen langen (slow) Zeitraum. Klassische Beispiele sind hier pulled Pork und Brisket. Dabei grillt man zwischen 10-16 Stunden bei einer Temperatur von 100-130°C. Also morgens anfangen, um abends essen zu können.

In der Tchibo Wochenwelt „Grillen – die Meisterklasse“ gibt’s viele nützliche Grillhelfer – welcher würde dich am besten charakterisieren?

Die Grillspieße, egal ob für Fleisch, für Beilagen oder für den Nachtisch. Es sind einfach sehr nützliche kleine Helfer. Es gibt sie in verschiedenster Ausführung. Dabei ist es egal ob sie aus einem Spieß, aus zwei Spießen oder aus einem Stahlseil bestehen, jede Bauform hat Vorteile und Nachteile.

Grillen ist eine Kunst für sich – welchen nützlichen Tipp kannst du unseren Lesern mit auf dem Weg geben?

Versucht mal was Neues, nicht immer nur die fertigen Nackensteaks aus der SB-Theke oder die Würstchen. Frische, unmarinierte Steaks beim Metzger und dann ein selbst gemachtes Rub dran und etwas besonders genießen. Die Würstchen kann man ganz einfach mit 1-2 Scheiben Bacon tunen.

Kaffee und Grillen – eine heiße Kombination. Wie trinkst du deinen Kaffee am liebsten?

Mein Kaffee muss heiß und schwarz sein.

 

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1 Kommentare zu „Auf einen Kaffee mit: Outdoor-Griller Martin Scholzen

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