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Britta vom Blog "Glasgeflüster" traut sich:

Blogger-Challenge: 3-Gänge-Menü mit dem Camping-Kocher

„Ein Drei-Gänge-Menü auf dem Campingkocher? Nichts leichter als das!“. Das war meine erste Reaktion als Tchibo mit der Challenge-Idee auf mich zukam. Mein Foodie- und mein Campingherz fühlten sich gleichzeitig angesprochen!

Ich bin übrigens Britta vom Blog Glasgeflüster. Die Küche ist mein Refugium. Vor allem bin ich am Einwecken oder Einkochen, wie immer ihr es auch nennen mögt, interessiert. Alte Methoden zum haltbar und lecker machen von Obst und Gemüse – das ist genau mein Ding. Aber wie ihr seht auch Camping.

 

Als dann das zweiflammige Prachtstück bei mir Zuhause aus dem Karton schlüpfte, wurde mir aber doch etwas mulmig… Was, wenn das alles nicht so klappt, wie ich mir das vorgestellt habe? Müssen wir womöglich doch Ravioli aus der Dose warm machen? Nein, soweit sollte es nicht kommen, das habe ich mir vorgenommen. Und schon wühlte ich in meinen einfachsten Rezepten. Was ist denn für mich das Wichtigste an der Campingküche? Überlegen wir mal:

  • Ich möchte nicht allzu viele gekühlte Zutaten mitschleppen müssen. Schließlich ist der Platz in unserem Wohnwagenkühlschrank beschränkt und soll für einige Tage kühle Lebensmittel zur Verfügung stellen.
  • Zudem sollte die Zeit des Kochens auf ein Minimum beschränkt sein. Ich möchte schließlich Urlaub machen und nicht stundenlang am Herd stehen!
  • Trotzdem bleibt mein Anspruch, so wenig wie möglich Convenience Produkte zu verwenden. Im Urlaub will ich ja nicht ungesünder essen, als Zuhause auch.
  • Alle Maßeinheiten sollten gut mit meinen zur Verfügung gestellten Materialien abzuschätzen sein. Daher habe ich hier in meinen Rezepten die kleinen grünen Becherchen aus der neuen Tchibo Wochenwelt verwendet (diese fassen genau 150 ml – dahinter schreibe ich euch alles aber auch ggf. nochmal in Gramm, falls ihr Zuhause mit Waage kocht).

Gut, die Grenzen sind abgesteckt gewesen – und dann habe ich angefangen.

Erster Gang: Als Vorsuppe habe ich mir ein kleines, rotes Linsensüppchen ausgedacht. Dieses ist schnell gekocht und in größeren Mengen auch wirklich ein guter Sattmacher. Für zwei Personen als Vorspeise benötigt man aber wirklich nur so einen Becher voll. Ich habe 1 Becher (130 g) rote Linsen mit einer Zwiebel, die ich fein gewürfelt habe (dieses Klappbrettchen mit integriertem Messer ist echt praktisch!) im Topf mit etwas Öl angeschwitzt. Dazu gab ich 1 gehäuften Esslöffel meines eingesalzenen Suppengemüses.

Als die Zwiebeln leicht glasig waren, habe ich eine Dose gehackte Tomaten hinzugegeben und die Dose noch einmal mit Wasser gefüllt und ebenfalls hineingegeben. (wenn ihr kein eingesalzenes Suppengemüse habt, verwendet ihr einfach statt Wasser die gleiche Menge Gemüsebrühe). Ebenso wie 250 ml Kokosmilch. Als Würze gab ich einen gehäuften TL Kurkuma, 1/2 TL Salz und 1 knappen TL Tabasco hinzu. Nun musste die Suppe nur noch ca. 15 bis 20 min. bei mittlerer Hitze unter Rühren kochen.

Als zweiten Gang sollte es eine One Pot Pasta geben. Wir essen am liebsten diese Knoblauchvariante: 2 Zehen Knoblauch ganz fein hacken und mit 2 TL eingesalzenem Suppengemüse (ebenso wie oben ersetzbar durch Brühe) in etwas Olivenöl anschwitzen. Dann kommen 3 Becherchen Milch und 2 Becher Wasser hinzu (wenn es nachher verkocht, könnten noch weitere 1-2 Becher Milch nötig sein!). Nun Pfeffer und eine Prise Salz und 250 g Linguine hineingeben. Die Nudeln müssen dann darin ca. 15 min köcheln. Achtung: Vielleicht muss noch einmal Flüssigkeit nachgegossen werden. Kurz vor Ende geben wir dann 1 Becherchen (ca. 50 g) gehobelten Parmesan hinzu und einige Petersilienröschen. Fertig ist der zweite Gang.

Dritter Gang: Und als Letztes noch für die Süßmäuler unter uns: einen Rhabarber Pfannkuchen! Wir verrühren 2 Eier mit 1 Becher Milch, 1 EL Zucker und 1 Becher (80 g) Mehl mit einem Schneebesen. Dieser Teig muss einen Moment ruhen. Dann in eine kleine, etwas geölte Pfanne geben und bei mittlerer Hitze garen. Eine Stange Rhabarber muss geschält und fein geschnitten werden, um sie dann, bevor der Teig fest wird, noch oben in den Teig zu drücken. Jetzt schnell umdrehen und von der anderen Seite auch leicht anbacken. Zum Servieren etwas Zimtzucker drüber geben und der letzte Gang steht auch auf dem Tisch.

 

Das Tisch decken war eigentlich dann der Höhepunkt. Wer hätte gedacht, dass man auf einem Campingkocher so ein feines Drei-Gänge-Menü kochen kann? Aber mit Hilfe der vielen kleinen Helferlein, die es in der aktuellen Wochenwelt gibt, war das Ganze wirklich gut machbar. Das Multifunktionsmesser spart Platz und bietet zusätzlich zum Messer auch einen Schäler. Das Brettchen lässt sich platzsparend einklappen und die Teller haben eine tolle Mulde, in der die Becher Platz finden.

Danke Tchibo für diese tolle Challenge – lecker wars!

Liebe Britta, wir danken dir, dass du uns dieses tolle Camping-Menü gezaubert hast! Es hört sich alles so lecker an! Unsere tollen Helfer und viel praktische Camping Ausrüstung findet ihr in unserer neuen Tchibo Wochenwelt „Camping – Natur entdecken“!

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