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Der Frühling steht vor der Tür

…und damit auch Ostern, ein Fest, zu dem die ganze Familie  zusammenkommt. Wir sitzen hoffentlich schon im Freien und  können die Aprilsonne genießen, meine Tochter springt durch den Garten und sucht Ostereier, für alle stehen reichlich Leckereien bereit…was würde sich dafür besser anbieten als altbewährte Backrezepte aus Großmutters Küche?

Die Rezepte von meiner Oma, die Küchenaccessoires von Tchibo…nur backen muss man selber! Aber das geht viel leichter von der Hand, wenn man weiß, dass die Lieblingsrezepte immer wieder gelingen und vor allem schmecken. Außerdem bringen bunte Waffeleisen, Geschirr und andere Küchenhelfer in bunten und frühlingshaften Farben die Osterstimmung ins Haus – sogar wenn mal wieder Aprilwetter statt Sonne angesagt ist!

Stellt sich nur noch die Frage, warum plötzlich überall Hasen und Eier auftauchen und uns daran erinnern, dass der Winter endlich ein Ende hat. Das hat natürlich auch mit der Vergangenheit zu tun: Beides sind Symbole für die Fruchtbarkeit, die wohl miteinander zum Osterhasen verschmolzen sind. Übrigens brachte früher nicht überall der Osterhase die leckeren Kleinigkeiten in unsere Nester. In einigen Regionen waren dafür die Kollegen „Reinecke“ oder „Adebar“, in der Schweiz sogar der Kuckuck verantwortlich. Etwas logischer erscheint da die Vorstellung, dass der Hahn die Eier bringt, so wie man es in Holstein und Sachsen erzählte.

Dass Eier so schön bemalt werden, um unser Zuhause zu dekorieren, kommt daher, dass früher in der Fastenzeit vor Ostern der Verzehr von Eiern verboten war. Also hatte man am Ende mehr als genug von ihnen zur Hand und bemalte sie zur Erinnerung an die Leiden Christi mit roter Farbe. Daraus entwickelten sich dann mit der Zeit alle möglichen Farben und Muster. Ostereier aus Plastik, die Regen und eventuell Schnee trotzen und die man jedes Jahr wiederverwenden kann, sind aber eher eine Erfindung unserer Zeit.

Das Motto für dieses Ostern lautet : NOSTERlgie! Denn so kann man die Kuchen und Süßigkeiten von Oma in moderner Aufmachung genießen.

Haben auch Sie noch alte Backrezepte, die gerne aus der Schublade geholt werden? Genießen Sie traditionelle Köstlichkeiten oder kochen und backen sie nach modernen Rezepten? Oder kaufen Sie die Leckereien und nutzen die gewonnene Zeit zum Relaxen?

Mit sonnigen Grüßen!

Ihre Claudia Weigang

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