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Findige Filialdamen auf Geschenkesuche

Geschenkestreber oder doch Last-Minute-Käufer? Egal, wann Sie den Geschenkekauf starten, die Suche nach dem perfekten Präsent gehört für die meisten zur Weihnachtszeit wie Eier zu Ostern. Gute Geschenkideen liefern heutzutage Geschenkefinder. Die kennt man meist nur aus dem Internet: Suchmaschinen, die dem Kunden auf Knopfdruck Vorschläge für Weihnachtsgeschenke liefern. Den Tchibo Online-Geschenkefinder können Sie auch in unserem Webshop testen. Aber haben Sie schon unsere menschlichen Geschenkefinder kennengelernt?

Darf ich Ihnen unsere Geschenkefinderin Frau Ebeling aus der Tchibo Filiale im schleswig-holsteinischen Norderstedt vorstellen? Seit sieben Jahren arbeitet sie als Verkäuferin für Tchibo und findet diese Adventszeit die passenden Geschenke für unsere Kunden.

„Als Geschenkefinderin bin ich voll und ganz für den Kunden da und stehe nicht hinter dem Verkaufstresen“, erklärt Frau Ebeling ihre Aufgabe. Sie ist damit eine von 600 Tchibo Geschenkefinderinnen, die im Vorwege von Filialleiterinnen und Bezirksleiter als Beraterin ausgewählt wurden. Im Rahmen eines eintägigen Trainings in Theorie und Praxis wurden sie für den Beratungsverkauf fit gemacht: Gemeinsam wurde geübt, wie man einen Kunden aktiv anspricht, rund um den Weihnachtseinkauf gut berät und ihn überzeugt, das Produkt auch zu kaufen.

„Unser Beratungsangebot wissen viele Kunden sehr zu schätzen und nehmen meine Hilfe gern an“, erzählt die Filialdame Frau Ebeling. In den Einzelhandel ist die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau nach der Geburt ihrer Tochter gekommen und denkt auch nicht an eine Rückkehr: „Mir gefällt, dass man als Verkäuferin ganz viel von den Kunden zurückbekommt. Der Kontakt zu den Kunden, die netten Gespräche – das macht mir sehr viel Spaß. Ich würde nicht mehr ins Büro gehen“, so die Vollblut-Verkäuferin. Die langjährige Erfahrung im Einzelhandel – davon sieben Jahre allein bei Tchibo – kommt ihr für ihren Geschenkefinder-Einsatz zugute. Sie verlässt sich auf ihre Erfahrung und Einfühlungsvermögen, nicht auf Verkaufstricks. „Ich geh nicht gleich auf die Kunden los, wenn Sie in die Filiale kommen, sondern lasse ihnen erst mal die Möglichkeit, zu stöbern. Wenn der Kunde länger bei einem Produkt bleibt, dann geh ich auf den Kunden zu und biete meine Hilfe an“, erklärt Frau Ebeling. Sie berate und verkaufe so, wie sie es sich auch als Kundin wünschen würde.

Und was schenkt eine Geschenkefinderin der eigenen Familie? „Weihnachtsgeschenke haben wir in meiner Familie schon lange abgeschafft“, lautet die überraschende Antwort. Wegen einer besonderen Ausnahme gebe es für ihre Tochter aber dieses Jahr ein einzigartiges Geschenk: ein Hochzeitskleid. Diese Geschenkidee hat sie bisher noch keinem Kunden gegeben.

 

Aus der Zentrale in die Filiale:  Leiterin Training als Geschenkefinderin

Leiterin Training Filiale, Saskia Achtruth, arbeitete selber einen Tag lang als Geschen­ke­fin­derin in der Filiale im Herold-Center in Norderstedt. Hier berichtet sie über ihren Einsatz am vergangenen Dienstag (18.12.):

9:00 Uhr: Rein in die weihnacht­liche Uniform (das Rentier­geweih war dabei natürlich eine Eigen­kreation) und Raketen­wecker, singenden Tannenbaum und Co. mit Batterien zum Vorführen füttern.

9:30 Uhr: Die Filial­türen öffnen sich. Von Anfang an ist viel los: Viele Kunden holen sich ihren Kaffee zur Stärkung vor dem Weihnachts-Shopping, andere starten ihre Geschen­ke­suche direkt an unseren Regalen. Da komme ich gerade recht: Als Geschen­ke­finder berate ich die Kunden und helfe ihnen, für jeden das richtige Geschenk zu finden. Mein Rentier­geweih und der singende Tannenbaum an meinem Gürtel zaubern dabei ein Lächeln auf viele Gesichter.

11:00 Uhr: Eine Kundin sucht ein Geschenk für ihre Tochter, die in einer kleinen WG wohnt: meine Gelegenheit, die Cafissimo DUO erfolg­reich an die Frau zu bringen…

13:00 Uhr: Ich lasse Hubschrauber und Raketen­wecker durch die Filiale fliegen, damit die Kunden erleben können, wie toll unsere Geschenke sind.

15:00 Uhr: Ich verkaufe einem jungen Mann eine wunder­schöne Kette mit Herzan­hänger für seine Freundin und Perle­nohr­ringe für seine Mutter. Der war echt erleichtert!

16:30 Uhr: Alle singenden Tannen­bäume sind verkauft – Zeit für mich, den Tag noch mal Revue passieren zu lassen: Es hat mir riesigen Spaß gemacht und die Kunden haben sich sehr über die ungewöhn­liche Beratung gefreut!

 

 

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