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Camping de luxe

Test: Wasser, Platz, Aufbau – was taugt das Tchibo Zelt?

Vater und Sohn sind frustriert. Endlich geht’s zum Campen, doch das Zelt ist störrisch. Hier kann geholfen werden, dachten sich unsere Outdoor Produktmanager. Zum Beispiel mit einem Wurfzelt und Leuchtheringen (kein lästiges Stolpern mehr nachts). Doch sind die Campingutensilien so gut wie der TV-Spot verspricht? Unsere Praktikantinnen Helena, Julia, Kathrin und Vanessa machten den hochinvestigativen Test auf der Grünfläche neben der Tchibo Zentrale.

Test 1: Wie schnell ist das Zelt aufgebaut?

Die Antwort von Vanessa lautet: ziemlich schnell. Aufgemacht, hingeworfen und schon steht das Zelt. Kein lästiges Stangen zusammenstecken, keine verzweifelte Suche, wo vorne, hinten, oben und unten ist. In rekordverdächtigen 3 Sekunden stand das Zelt. Das bekommen auch Camping-Neulinge hin!

 

Test 2: Wie viel Platz ist im Zelt?

Rucksack, Tasche, Proviant, Schlafsack, Isomatte… So ein Zelt kann schnell voll werden. Das Tchibo Zelt ist laut Beschreibung für zwei Personen ausgelegt. Doch wir wollten es ganz genau wissen und haben mal nachgezählt: Ganze 7 Personen finden Platz! Durch Enge und Hitze freute sich Vanessa besonders auf Test 3…

 

Test 3: Wie wasserdicht ist das Zelt?

Kennen Sie das auch? Man liegt mitten in der Nacht im Zelt, es schüttet wie aus Eimern. Plötzlich ein Tropfen auf die Stirn, der nächste auf die Hand. Das Zelt scheint nicht wasserdicht zu sein. Mit Gießkanne und einigen Litern Wasser ausgestattet, hat Vanessa den Wasserfest-Test gemacht. Das Ergebnis: ziemlich wasserfest! Allerdings: Platzregen konnte man das nicht nennen…

 

Test 4: Wie gut ist das Zelt wieder zu finden?

Natürlich wissen Vanessa und Helena, dass ihr Zelt hinter ihnen steht, doch auf einem wirklich großen Festival sind gut und gerne über 50.000 Besucher. Entsprechend viele Zelte stehen auf den Campingplätzen. Und das bedeutet: Zeltsuche. Verschwindet die eigene Wochenend-Behausung in den Grau-Schattierungen der vielen anderen Zelte, kann die Suche sehr langwierig werden. Das Tchibo Zelt hat den Vorteil der besonderen Farbe. Nennen wir sie Türkis. Im Dunkeln helfen dann auch noch die LED-Heringe vor bösen Stolperfallen.

 

Test 5: Wie schnell ist das Zelt wieder abgebaut?

Das Wochenende ist vorbei, die Nächte waren nicht so gemütlich wie im eigenen Bett und jetzt möchte man nur noch eines: schnell zusammenbauen und ab nach Hause. Schnell? Gerade Wurfzelten eilt der Ruf nach sie bräuchten beim Abbau sehr lange.  Diese Herausforderung nahmen Helena und Vanessa an und stellten dabei fest: Anleitung lesen hilft! Mit schnell gelernten Handgriffen ist das Wurfzelt in etwas mehr als 1 Minute wieder zusammen gefaltet.

Mit Sonne und neuen Zeltaufbau-Know-How versorgt, ging es für die Praktikantinnen wieder zurück ins Büro. Der nächste Campingausflug kann kommen!

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8 Kommentare zu „Test: Wasser, Platz, Aufbau – was taugt das Tchibo Zelt?

  1. Arne

    Für mich geht es im Sommer nach Helgoland auf den Campingplatz. Dort bleibe ich einige Wochen und könnte noch gut ein kleines Zelt für Gäste gebrauchen. Für mein Zelt brauche ich immer mehrere Stunden – 3 Sekunden hört sich sehr attraktiv an. Ich befürchte bei meinem ersten Versuch würde ich mit dem Abbauen länger brauchen.

  2. Mike

    Das ist mal eine richtig tolle Sache von euch. So ein Zelt kann man echt gut gebrauchen!

  3. andrea flick

    leider der totale reinfall.
    auf- und abbau, wie beschrieben super schnell und einfach.
    leider zu eng für die doppelte luftmadratze von 1,45 m. mutter und kind hatten es eng und platz für eine tasche war absolut nicht mehr drin. die sachen mussten vor das zelt.
    regenfest auch richtig. doch was nützt es, wenn es beim schlafen so kondensiert, dass schwitzwasser die haare und schlafsäcke komplett nass macht. nach so viel vorfreude sind wir nach underem wochenende sehr endtäuscht und traurig. zum glück war es so heiss, dass man fast kein zelt brauchte.

  4. Claudia

    Bin gespannt, ob ich damit klarkomme. Der Aufbau solcher Zelte ist sicherlich einfach – aber der Abbau.

    Schön wäre, wenn ein Abbau-Video bereitgestellt werden würde ;-) Biiiittteeee!!!!

    Danke schon am im Voraus!

  5. Steffi

    Wir haben das Zelt gestern gekauft und meine Tochter hat eine Nacht im Garten dort übernachtet. Es hat die ganze Zeit nicht geregnet, doch morgens ist sie durch Tropfen ins Gesicht geweckt worden. Da das Zelt anscheinend nicht mal den Tau, der sich morgens aufs Zelt legt abhält, werde ich den Artikel in jedem Fall umtauschen. Bin leider diesmal sehr endtäuscht von der Qualität. Das bin ich normalerweise von Tchibo Produkten nicht gewohnt.

  6. Morigl

    Schnell aufgebaut, eine witzige Sache. Mit der beiliegenden Anleitung für den Abbau kann man aber nicht wirklich was anfangen. Gut, dass es zwischenzeitlich eine Video-Anleitung darüber gibt.
    Die negative Erfahrung mit dem Kondenzwasser habe ich leider auch gemacht.
    Ebenso ist zu bemängeln, dass die Spannseile nicht individuell zu spannen sind. Die dafür vorgesehenen Plastikoesen halten nicht.
    Insgesamt kann man dieses Zelt nur für eine „Notübernachtung“ empfehlen.

  7. Roman

    Ich habe heute das 2016er Wurfzelt gekauft. Was gegenüber dem letztjährigen sofort auffällt ist das neue Design, dunkelblau mit hellblauen und grünen Punkten.
    Ausgepackt, hingeworfen, steht.
    Fast, denn die Kopf- und Fußenden ragen jeweils ca. 30cm nach oben. Auch der Versuch die enorme Spannung in der Konstruktion mittels der mitgelieferten Heringe zu bändigen war erfolglos. Es ist entweder eine Fehlkonstruktion oder die Fertigungstoleranzen sind so groß, dass sich dieses Exemplar nicht richtig aufstellen lässt. Das ganze sieht durch die stark gewölbte Bodenplatte aus wie ein Schaukel-Zelt. Auch meine ausgestreckten 100kg auf der Luftmatratze reichten nicht für eine Planlage des Zeltbodens aus.
    Da ich tendenziell eher ein Bastler statt ein Hotlinequäler bin habe ich das Problem selbst erkannt und gelöst. Die Fiberglasstangen in meinem Exemplar waren definitiv zu lang, was auch schon ansatzweise daran erkennbar war, dass das Zelt im zusammengefalteten Zustand kaum in die Tasche passte und dass die Klettverschlüsse an den Seiten, da wo die Stangen zusammen treffen, sich kaum richtig schließen ließen.
    Ich habe also kurzerhand die Stangen jeweils um ca. 15cm gekürzt. Dazu habe ich sie zunächst an den Verbindungsstellen auseinander gezogen. Dann habe ich an jeder Stange mit Hilfe von zwei Zangen die Endkappen abgezogen. Die Verklebungen leisteten keinen nennenswerten Widerstand. Schließlich habe ich mit einem sehr stabilen Seitenschneider und entsprechendem Kraftaufwand jeweils etwa 15cm abgeschnitten. Danach Endkappen mit Heißkleber wieder aufgesetzt und alles zusammen gesteckt.
    Nun passt es. Im lockeren Zustand stehen Kopf- u. Fußende zwar immer noch etwas hoch, aber durch die Heringe wird das Zeltdach gut gespannt und der Boden ist auch plan.
    @tchibo: Vielleicht solltet Ihr das aktuelle Produkt einmal überprüfen und ggf. den Hersteller auf die Fertigungsqualität hinweisen.

  8. Sandra Coy
    Sandra Coy

    Hallo Roman,
    ich bin beeindruckt! Vielen Dank für dein tatkräftiges Einschreiten, ich gebe deinen Hinweis sofort an die Wurfzelt-Abteilung, bzw. unser Qualitätsmanagement, weiter! Viel Spaß noch beim Campen :-)

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