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Offener Brief an Tchibo von „Zwergen-Königin“ Britta

Was uns beim Kauf von Kinderkleidung wichtig ist!

Liebes Tchibo-Team,

zu meiner Studienzeit gab es eine Kommilitonin, die immer, wirklich immer donnerstags, voller Vorfreude auf die neuesten Produkte von Tchibo war. Sie konnte es sich nicht nehmen lassen, die besten Schnäppchen zu kaufen, auch wenn das Budget damals als Studentin nicht sehr groß war. Noch heute denke ich immer an sie, wenn ich vor den Tchibo-Regalen stehe und mich von den vielen Produkten inspirieren lasse.

Ich bin mittlerweile Mutter zweier Kinder (sechs Jahre und knapp vier Jahre alt), 42 Jahre jung und habe vor drei Monaten meinen Blog zwergalarm wieder aufleben lassen. zwergalarm, das ist der neue Blog für trendige Mamis. Ich habe ein Kompetenz-Team (mein ganz persönliches Dream-Team), das zu verschiedenen Themen schreibt: Trends für Kinder, Tipps für kleine Leiden, Rezepte (jeden Freitag gibt es den ZWERGEN-SCHMAUS), Reisen mit Kids, welche Bücher können wir empfehlen und auch Kurioses aus dem Leben von Müttern geben wir gerne weiter. Wir möchten Eltern helfen „das Leben nicht allzu schwer zu nehmen und die Freude an und mit den Kindern immer wieder aufs Neue zu entdecken.“

Schwer tun sich manche Mütter bei der Auswahl von Kinderkleidung, das habe ich über die Jahre festgestellt. Es gibt viele Komponenten, die beachtet werden (müssen):

  1. Gibt es Geschwisterkinder, von denen die Kleidung weiter vererbt werden kann/muss?
  2. Für welchen Anlass werden die Kleidungsstücke gekauft? Für das „Alltägliche“ oder für ganz besondere Anlässe?
  3. Sind die Produkte zum Beispiel aus Bio-Baumwolle oder nicht? Sehr wichtig für viele Mamis, denn durch die zunehmenden Allergien bei Kindern juckt die Haut sonst leicht.
  4. Hat das Kind eventuell eine besondere Größe? Lange Arme und Beine, ist es sehr schlank oder hat einen besonders langen Oberkörper oder …
  5. Praktisch sollte Kinderkleidung sein, die Zeit morgens ist knapp bemessen, da sind zu viele Knöpfe, Schleifen oder sonstige Gimmicks zwar schick, aber nicht immer angebracht.
  6. Möchte ich mein Kind ganz individuell anziehen oder macht es mir nichts aus, wenn es „mit der Masse“ mitläuft?!
  7. Wie viel Zeit habe ich um Mode einzukaufen? Manche Mütter lieben es, auf Flohmärkten nach außergewöhnlichen Produkten zu suchen, andere kaufen nur Markenware und wieder andere gehen abends, wenn die Kids schlafen, ins Internet und shoppen dort ganz gemütlich.
  8. Und nicht zuletzt das Thema Budget: Trendige Mode sollte erschwinglich sein und nicht die Haushaltskasse sprengen.

Nachdem ich zunächst ein Mädchen bekommen hatte, das sich friedlich mit vielen Dingen beschäftigte, malte und auch gerne bastelte, kam der überaus lebendige Bruder hinterher (laut meiner Mutter bekommt man ja alles zurück). Er lief bereits mit 11 Monaten und ist auch heute noch der Meinung alles ausprobieren zu müssen. Die Hosen können nicht strapazierfähig genug sein, ansonsten braucht man gute Bügelbilder, die wir auch schon in der Kindheit hatten – ich erinnere mich gerne an Ernie & Bert oder die berühmten Smileys und natürlich auch die lustigen Früchtchen. Heute gibt es da natürlich schon viel coolere Aufbügel-Bilder.

Bei den Farben sind die Kinder schon sehr eigen, sie wissen ganz genau, was für Jungen passend ist und was für Mädchen. Ansonsten kann es nämlich passieren, dass die anderen Kinder im Kindergarten „blöde Sprüche“ machen und das möchte natürlich kein Kind freiwillig über sich ergehen lassen. Also bitte macht auf jeden Fall coole Kleidung, die auf keinen Fall babyhaft wirkt.

Eure Regenkleidung ist immer der Hit, sie ist wirklich „unkaputtbar“, aber das führt natürlich dazu, dass man im Kindergarten oft mit Verwechslungen zu kämpfen hat; schließlich finden auch andere Mütter diese Kleidung vom Preis & Design ansprechend. Da ist dann der außergewöhnliche Regenmantel aus London oder vom Flohmarkt schon auch eine Augenweide, der aus dem Bild heraus sticht.

Bei manchen Kleidungsstücken, wie zum Beispiel T-Shirts, Leggings, Strumpfhosen  oder Socken ist es den Mamis oft ziemlich egal, von wem sie sind – die Qualität und der Preis müssen stimmen. Sie bieten die Möglichkeit, das Kind dennoch individuell anzuziehen, indem man sie mit ganz persönlichen Highlights kombiniert.

Was uns Mamis und auch mir besonders am Herzen liegt, ist, dass günstige Preise für Kinderkleidung erzielt werden können, OHNE andere Kinder/Menschen darunter leiden zu lassen. Keiner von uns möchte das Gefühl haben, durch ein paar gesparte Euros Menschen in anderen Teilen der Welt ein unzumutbares Leben aufzudrängen.

Liebes Tchibo-Team, wir werden Eure Basics weiterhin kaufen, denn die Qualität & der Preis sprechen für sich. ABER wir werden auch nicht die Suche nach diesen vielen kleinen besonderen Dingen aufgeben, denn wer mich kennt, weiß, dass ich nichts lieber tue, als außergewöhnliche Produkte für mich und die Kinder zu kaufen, die es eben NICHT in Massen gibt.  Dafür freuen wir uns dann über ganz besondere Mitbringsel von Reisen, denn da stecken in jedem einzelnen Stück ganz besondere Erinnerungen drin. Nicht die Masse macht es aus, sondern die Klasse.

  • Im Tchibo Shop gibt es viele bunte Basics für die Kleinen

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15 Kommentare zu „Was uns beim Kauf von Kinderkleidung wichtig ist!

  1. Silke

    sehr interessanter und lesenswerter Artikel „Zwergen-Königin“ deiner Liste muss ich voll und ganz zustimmen, beim Kauf von Kinder/Babykleidung muss man wirklich viele Sachen beachten! Vor allem gebe ich immer wieder acht auf die Qualität und aus welchen Stoffen die Sachen hergestellt wurden!

    schöne Grüße aus dem Harz,
    Silke

  2. Anja Wullschläger

    Hallo liebe Zwergalarm-Bloggerin,

    du sprichst mir aus dem Herzen. Der Artikel hätte von mir sein können. Ich mache hinter alle Statements einen Haken.

  3. Alexander

    Hallo Britta,

    viele Punkte stimmen 100%ig. Allerdings ist es in einer Stadt wie München und dann noch in einem eher „guten“ Stadtviertel unglaublich, welcher Druck bereits im Kindergarten auf die Kids in Sachen Markenaffinität aufgebaut wird…

  4. Britta Flaitz

    Lieber Alexander, das ist in Köln nicht anders, in bestimmten Stadtteilen könnte/sollte man sicher auch nicht ohne Markenkleidung zu Geburtstagsfeiern der Kids kommen. Das kann auf die Dauer anstrengend sein, aber ich denke, da sollte man drüber stehen! Die Mischung macht´s :-)

  5. Martina

    Liebe Zwergen-Königin,

    mit Deinem Post sprichst du vielen Müttern aus der Seele. Du hast es absolut auf den Punkt gebracht. Danke.

    Liebe Grüße
    Martina

  6. Ann

    Hallo,
    ich bin sehr begeistert von diesem Artikel, denn er spricht mir aus dem Herzen: ich liebe die Basics und vor allem die Regensachen bei Tchibo zu kaufen. Zwar kämpfe ich dann auch immer mit der Verwechselung in der Kita-Garderobe, aber gottseidank gibt es ja die guten Namens-Schilder, die man ja so oder so einkleben muss.
    Bei vielen anderen Teilen muss ich allerdings gestehen, dass mir inzwischen zwei Punkte immer wichtiger werden:
    Individualität und Fairness.
    – Individualität vor allem, weil ich ihm zeigen möchte, dass er was besonderes ist und das ist schwer, wenn alle den gleichen Pulli an haben :-)
    – Fairness, weil ich glaube, dass ich in der besonderen und außergewöhnlichen Situation sind und etwas zurückgeben kann. Daher achte ich immer mehr darauf, dass jeder auf dem Weg von der gepflanzten Baumwolle bis in meine Einkaufstüte seinen gerechten Teil verdient – und das ist in einer Welt sehr schwer, in der jeder Kampfpreise erwartet und angeboten werden müssen. Von daher bin ich immer öfter bereit, mehr zu zahlen, wenn ich weiss, dass es fair zugeht – und das ist schon schwer genug sicherzustellen.

    Einen letzten Kommentar erlaube ich mir noch an einen meiner Vorredner gerichtet: ich wohne auch in München und finde es schrecklich, dass dieser Marken-Wahn schon bei kleinen Kindern anfängt. Ich hoffe, dass ich meine Kinder so lange wie möglich davor bewahren kann und ihnen vorleben kann, dass es nicht wichtig ist.

    In diesem Sinne: vielen Dank für diesen inspirierenden Beitrag – und zwergalarm? Klingt toll. Werde ich mir gleich mal ansehen

    Einen schönen Abend noch an alle.
    Ann

  7. Claudia Hauke

    Hallo Britta
    Genau so ist es im richtigen Leben !!!
    Mit einen Mädel und einen Bub der fast alle Hose aufbraucht.
    Wichtig ist nur das sich alle wohl fühlen mit dem was man trägt und für Mamas Geldbeutel erschwinglich ist .
    Das fängt bei der TOP Regenkleidung von Tchibo an und hört beim super Schnäppchen beim Flohmarkt auf .
    Top Artikel !!!
    Lg

  8. Rosanna Pierantognetti

    Hallo Britta,

    du hast einen Punkt vergessen.

    Was gefällt dem Kind ? Ich kann meiner Tochter leider nichts mehr ohne ihr Go kaufen und das seid dem 3.Lebensjahr. Wir sitzen dann oft vorm PC und sie sucht sich die Sachen direkt online aus.

  9. Britta Flaitz

    Liebe Rosanna,
    da gebe ich Dir absolut Recht, den Punkt habe ich in der Tat „übersehen“, auch unsere Kids wissen schon ganz genau, was sie anziehen möchten und was NICHT!
    LG

  10. Carolin Heezen

    Liebe Britta, Dein Artikel ist sehr treffend! Meine Kinder sind zwar schon aus dem Kleinkindalter raus, aber ich erinnere mich noch gut an die „Tchibo-Zeit“ zurück. Meine Tochter freut sich aber auch heute noch, wenn ich ihr etwas Schönes von meinem wöchentlichen Einkauf vom Tchibo-Stand meines Supermarktes mitbringe – und ich freue mich auch!

  11. Lisa-Maria

    Liebe Zwergen-Königin,

    ich habe mit Begeisterung Deinen Artikel gelesen. Ich stimme Dir voll und ganz zu. Es hat sich sehr viel in der Branche verändert und es ist gut, wenn jemand „Klartext“ redet.

  12. petra

    Liebe Britta,

    mir hat Dein Beitrag sehr gut gefallen. Wir lieben die Basics. Ganz besonders gerne kaufe ich auch Kinderstrümpfe. Als mein Sohn etwa 3 Jahre alt war, hat er immer von Kaffee-Socken gesprochen. Klar, die Socken wurden schließlich im Kaffeeladen eingekauft. Mich brachte er damit immer zum Schmunzeln. :-) In diesem Sinne, nehmt es nicht so schwer, wenn im Kiga viele Andere gleiche Teile von Tchibo tragen/haben. Schön ist, was gefällt. Wichtig ist, das es fair zu uns nach Hause gekommen ist. Alles Liebe Petra

  13. Sabine

    Hallo Britta,

    toller Artikel!!! Man muß wirklich soviel berücksichtigen, um alle Wünsche und Bedürfnisse zu berücksichtigen (die eigenen wie auch die der Kinder). Gerade Tchibo hat mich in der Vergangenheit durch tolle Designs bei Kinderkleidung begeistert, man bekam Funktionalität und diesem kombiniert mit einem tollen Look. Auch wenn der Trend in Richtung „schlicht“ und „vielseitige Kombinierbarkeit“ geht, wünsche ich mir von Tchibo wieder etwas mehr Mut bzgl. der Gestaltungen, spezieller, mit Liebe zum Detail.

  14. Madeleine

    Hallo zusammen,
    ich bin mir nicht ganz sicher, ob das jetzt so recht hier rein passt, aber dennoch ein großes Kompliment und vielen Dank an den Blogbetreiber / Blogbetreiberin, für die Zeit und Arbeit die hier investiert wird. Für uns ist das Thema Kinderkleidung manchmal schwierig, da die Sachen preislich schon oft an die Kleidungspreise der Großen heranreichen. Selbstverständlich will man ja auch nicht das Billigste kaufen und von der Qualität/Outfit her soll es ja letztendlich auch passen. Wir als Eltern eines kleinen Sohnes (2,5 Jahre) sind daher für Informationen zu diesem Thema doch sehr dankbar.
    Danke und weiter so!

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